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Gay or not gay, that's the question. - Lasairfhiona - 26.02.2026 20:53 ... RE: Gay or not gay, that's the question. - Lasairfhiona - 26.02.2026 20:55 Einstieg Heilige Scheiße, tat das gut! Nach einer knappen Stunde Workout fühlte sich eine heiße Dusche immer wieder himmlisch an. Wenn das Wasser allen Schweiß und Anstrengung fortspülte und nur das wohlige Gefühl beanspruchter Muskeln zurück blieb. Spürbar, aber nicht schmerzhaft. Mit geschlossenen Augen ließ Rina den Kopf weit in den Nacken fallen. Ihre langen Finger verschwanden in den platinblonden Haaren und auf ihre vollen Lippen stahl sich ein rundum zufriedenes Lächeln. Dabei war das unerwartete Update ihrer Lebensumstände vollkommen krank. Sie war mit 20 Dollar nach Caldwell gekommen um ihren Bruder zu finden. Hatte unterwegs den akkurat geschneiderten Vorgarten ihres Erzeugers zerlegt. Damit das mehr oder minder erzwungene Versprechen an ihre Mahmen gebrochen. Und nun hockte sie allen Ernstes seit ein paar Monaten nirgendwo anders als im Haus des Königs. Mitten in der High-High Society der Glymera, zusammen mit – Überraschung – ihrem Bruder. Der nebenbei erwähnt ein waschechter Soldat war und von den Kriegern des schwarzen Dolches hochgradig geschätzt wurde. Im Grunde wusste die Vampirin selber, dass genau das auch der Grund war, warum sie überhaupt einen Daueraufenthalt in den Gefilden von Tafelsilber, vergoldetem Stuck und Seidenteppichen genoss. Ohne Qhuinn wäre sie nicht hier. Aber ganz ehrlich? Scheiß drauf. Es war wie es war und das war alles was zählte. Außerdem … wer konnte schon von sich behaupten, aus Harlem, NY raus und direkt an den Tisch des Hochadels gekommen zu sein? Eben. Blind tastete Rina nach dem Sensor, der die Dusche mit einer simplen Berührung abschaltete und wischte sich mit den Fingerspitzen beider Hände das Wasser aus den Augen. Dabei hörte sie wie eine der Türen geöffnet wurde, dachte sich aber nichts weiter dabei. Vermutlich war es Qhuinn, der sein Training inzwischen ebenfalls beendet hatte. Rina griff nach dem Haarshampoo in der edlen Pumpflasche, die hier immer bereit stand und klatschte sich eine gehörige Menge davon auf die Handfläche. Bei ihrer langen Matte würden drei kleine Pumpstöße vorne und hinten nicht reichen, scheißegal wie teuer das Zeug war. Nicht das sie das wüsste. Gewohnheitsgemäß zog die Vampirin das Shampoo einmal der Länge nach durch die Haare und schäumte sie dann Abschnitt für Abschnitt ein. Den herrlich schweren Duft von Amber und Zystrose der sich dabei in der feuchten Luft ausbreitete, kommentierte sie mit einem wohligen Seufzen. Rina liebte diese herben Düfte und so war es auch kein großes Wunder, dass sie den Schaum an ihren Händen gleich noch als Duschgel missbrauchte. Für einen ausgedehnten Augenblick verblassten die zahlreichen Tattoos auf ihrer hellen Haut unter der seifigen Schicht, bis Rina die Dusche wieder anstellte und unter den Wasserregen trat. Es dauerte ein bisschen, bis auch der letzte Rest Shampoo aus ihren Haaren gespült worden war. Dann schaltete sie die Dusche endgültig ab, trat aus der gefliesten Kabine und griff nach dem ersten der beiden weißen Handtücher, die sie mitgenommen hatte. Sie warf ihre Haare nach vorn und wickelte den großzügigen Frottee zu einem festen knoten darum. Anschließend angelte sie nach dem zweiten großen … oh! Verwirrt blinzelte Rina das definitiv kleinere Handtuch in ihren Fingern an. Da hatte sie sich offenbar vergriffen. Ups. Es dauerte ungefähr zwei Herzschläge lang, dann zuckte die Blondine die Schultern, trocknete sich ab und wickelte den Frottee zumindest um ihre Hüften. Qhuinn würde es wohl kaum stören sie oben ohne zu sehen. In dieser Hinsicht tickte ihr Bruder nämlich genauso wie sie selber. Wer nichts zu verstecken hatte und so. Nur … war das irgendwie nicht Qhuinn, der da aus den Klos marschierte, als Rina die Umkleide wieder betrat und gerade dabei war ihren Turban zu lösen. Es war auch keiner der Krieger oder Soldaten. Als hätte man ihr einen Klaps auf den nackten Arsch gegeben, erstarrte Rina mitten in der Bewegung. Beide Hände an dem Handtuch auf ihrem Kopf. Rücken gerade. Brust rausgestreckt. Jackpot. „Hey“, begrüßte sie den Menschen trocken und nahm sich einen Augenblick Zeit, ihn von oben bis unten zu mustern. Natürlich ohne irgendwas an ihrer derzeitigen Körperhaltung zu ändern. Warum auch? Schließlich war der Typ absolut sehenswert. Trainierte Statur. Offene Ausstrahlung. Hübsches Gesicht, auch wenn der Ausdruck darauf der Situation wegen etwas hinkte. Und last but not least, war er mit Sicherheit Besitzer eines Hinterns, in den man sich oft und gerne krallte. Alles in allem also genau ihr Typ. Fakt war aber auch, dass Rina den Kerl hier noch nie gesehen hatte. Ergo … „Gehörst du zu den Gästen der Prinzessin?“ Zwar hatte sie von den Bands keinen Plan, die Hannah sich hierher gewünscht hatte, aber das es sich dabei offenbar um Asiaten handeln musste hatte selbst sie unterdessen gecheckt. |