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Baxton Motel
Verfasser Nachricht
   13.10.2019, 17:05
Beitrag #1
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Administrator
*******



Baxton Motel
[Bild: 692195053_8c1f35f58b_b.jpg]
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   30.10.2019, 13:30
Beitrag #2
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Junior Member
**



RE: Baxton Motel
17. Februar 2007
Jo Harvelle & Sarah Blake
[Einstiegspost]

Müde rieb Sarah sich die Augen. Die Anzeige auf dem Radiowecker neben dem Bett zeigte kurz nach Mitternacht. Die Dunkelhaarige streckte ihre Beine aus und gähnte hinter vorgehaltener Hand. Sie war den ganzen Tag gefahren bis sie endlich dieses Motel gefunden hatte. In einer örtlichen Zeitung hatte sie gestern gelesen, dass hier schon mehrfach Leute verschwunden wären. Zuerst wollte Sarah gar nichts darauf geben, doch da dieses Motel ohnehin auf ihrem Weg lag, konnte sie ja mal vorbei schauen. Doch jetzt, als sie hier war, war sie sich nicht mehr so sicher ob es wirklich mysteriös war. Der junge Mann an der Rezeption -Norman-, wie sie von seinem Namensschild hatte ablesen können, hatte sie zwar mit einem sehr seltsamen Blick angesehen, als sie meinte sie wollte hier übernachten. Doch mehr war da auch nicht. Und wenn sie sich in dem Zimmer so umsah, dann war das alles andere als übernatürlich. Eher heruntergekommen. Nicht schmuddelig aber gerade an der Grenze dazu. Es war sauber aber alt und man konnte die Jahrzehnte riechen, die dieses Motel schon hinter sich hatte.
Vermutlich handelte es sich um eine simple Zeitungsente oder es wurde künstlich hochgepushed. An der Rezeption hatte Sarah keinen Computer gesehen und musste sich statt dessen in ein Buch eintragen nachdem sie das Zimmer bezahlt hatte. Und auch sonst beschränkte sich das Hightech dieses Motels auf die Eismaschine auf dem Gang und ein schweres Telefon auf einem Sideboard hier im Zimmer. Was wenn sich die vermissten Menschen einfach mit einem falschen Namen hier eingetragen hatten um mal ein bisschen ungestört zu sein?

Sarah stand vom Bett auf und streckte den Rücken durch. Sie wollte gar nicht so genau wissen was auf diesem Bett schon alles vorgegangen war. Sie ging zu dem kleinen Tisch direkt vor dem Fenster neben dem Eingang und nahm einen Schluck aus der Cola-Flasche. Seufzend blickte sie sich um. Jetzt, so spät in der Nacht kamen ihr oft Zweifel was sie eigentlich tat. Sie war ganz alleine, hatte keine Ahnung wo Sam war und wusste doch auch nicht was sie tat, wenn sie ehrlich zu sich war. Die Tage mit den Winchestern und die Aufregung um den Geist in dem Gemälde hatten sie verändert, zweifelsohne. Aber ihre Gedankenlosigkeit hatte ihrem Vater das Leben gekostet. Sarah stellte die Flasche zurück und kämpfte gegen die Tränen. Ihren Geburtstag vor zwei Wochen hatte sie ereignislos verstreichen lassen. Sie hatte keinen Grund gehabt zu feiern. Mit wem? Statt dessen war sie losgefahren ohne ein bestimmtes Ziel.
Ihr Blick fiel auf den Flyer, welcher der Zeitung beigelegt war. Irgend ein Lucifer soundso lud zu einer Party in einem Nachtclub Namens Lux ein. Seltsamer Name und Sarah hatte dem Zettel bisher keine Beachtung geschenkt, denn sie würde ohnehin nicht auf diese Party gehen. Irgendwelche Superreichen, die teuren Champagner tranken und so taten als gäbe es außer ihnen niemand auf der Welt. Sarah kannte solche Leute. Ab und zu kam so jemand in das Geschäft ihres Vaters und glaubte, wenn er sich ein teures Bild an die Wand hängte oder eine seltene Statue aufstellte würde das einen Intellekt in neue Sphären erheben. Auch wenn sie den Namen des Künstlers nicht einmal aussprechen konnten.

Nein, darauf hatte sie wirklich keine Lust. Und gerade als sie sich entschied zu versuchen etwas Schlaf zu bekommen hörte sie ein Geräusch auf der anderen Seite ihrer Zimmertüre. Alarmiert horchte sie angestrengt in die Stille. Und gerade als sie dachte, sie hätte sich getäuscht, wiederholte sich das Geräusch. Sarah eilte auf Zehenspitzen zu ihrer Tasche, die auf dem Bett lag und holte den Dolch heraus, den sie seit kurzem besaß. Damit bewaffnet schlich sie zur Türe und drückte millimeterweise die Klinke nach unten.
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