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Vampirversteck
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   14.11.2019, 19:07
Beitrag #1
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Administrator
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Vampirversteck
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   15.11.2019, 13:05
Beitrag #2
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RE: Vampirversteck
Wann: 31. März 2013
Wer: Enya Hunnam & Zac Frost

Zero stöhnte leise, als er wieder zu sich kam. Sein Kopf dröhnte, als hätte er zu viel auf der letzten Studentenverbindungsparty getrunken und die Sonne hätte ihn jetzt unbarmherzig geweckt, um ihn daran zu erinnern, dass es schon längst Zeit war in einer Vorlesung aufzutauchen. Der Student zog die Decke über den Kopf. Ja, es war hell um ihn herum, aber nicht weil die Sonne in den Raum schien, sondern weil jemand das Licht angelassen hatte. Er gab sich ein paar Minuten, ehe er die Decke zurück schlug und sich langsam aufsetzte. „Fuck.“ murmelte er leise und fuhr sich über das Gesicht, ehe er gegen die Helligkeit anblinzelte, in dem Wissen, damit würde er die Kopfschmerzen auch nicht vertreiben können. Seine Hand fuhr vorsichtig zum Hals hinauf, wohl wissend, dass er dort nicht mehr allzu viel fühlen würde. Man würde noch was sehen, ja, aber bis heute Abend würden die beiden Bissstellen vermutlich wieder verschwunden sein. Gott, durfte ihm eigentlich so übel sein? Er hatte das Gefühl er würde heute nicht mal das Frühstück bei sich behalten können, das vermutlich wieder auf dem kleinen Tisch auf ihn wartete. Zero sah sich nicht um, sondern griff nur nach der Wasserflasche neben seinem Bett, ehe er ein paar Schlucke trank und die Welt um ihn herum zumindest eine etwas leisere Party zu feiern begann.

Nun erst ging der routinierte Blick in die Runde. Die kleine Gefängniszelle hatte sich nicht groß verändert. Der Tisch, das Klo, Bett, die Dusche. Zumindest zwei der Sachen waren ein wenig verdeckter angebracht worden, vermutlich hatten die bloß keine Lust alles zu sehen. Fuck. Kurz ging sein Blick zu der Gittertür hinüber, wo gerade jedoch niemand zu sehen war. Vermutlich hatte die Party gestern Abend zu lange gedauert und es war mittlerweile Tag geworden. Vielleicht sollte er einfach das Licht ausschalten und weiter pennen? Zero entschied sich dagegen und für die Dusche. Er brauchte nicht an sich runter zu sehen um zu wissen, das vermutlich irgendwo noch Blut klebte, der junge Vampir gestern war ein wenig ungestüm gewesen. Das letzte woran er sich erinnerte war, dass sie jemand auseinander gezogen und ihn dann wieder hierher geschleift hatte, aber was danach passiert war, da hatte er keine Ahnung. Kurz fiel sein Blick auf den Tisch, wo tatsächlich das abgepackte Frühstück aus einem Supermarkt wartete, dessen Namen er nicht einmal ansatzweise kannte. Damit hatte er, seit Monaten, immer noch keine Ahnung wo er eigentlich war, er wusste nur, sie würden ihn jetzt erst mal ein paar Tage in Ruhe lassen. Kurz schnaubte er leise, ehe er sich auszog und das warme Wasser aufdrehte. Vampire. Hätte ihm das vor der Nummer jemand gesagt, er hätte ihn für verrückt erklärt. Und dass manche von ihnen sich Menschen als lebende Blutbank hielten, hätte er wohl auch ins Reich der Legenden eingeordnet. Er wusste, dass er nicht der einzige gewesen war, als er hierher gekommen waren. Aber er hatte gesehen, wie die anderen Zellen nach und nach geleert wurden und auch er machte sich mittlerweile keine Illusion mehr darüber, dass er hier sterben würde. Immerhin hatte er es oft genug mit angesehen.

Er fand saubere Klamotten im Schrank und zog sich an, ehe er sich mit dem Frühstück aufs Bett setzte und an die Wand lehnte, ohne es groß an zu rühren. Während Zero leise seufzte, sah er sich um. Wäre hier eine Schwachstelle gewesen, er hätte sie wohl schon längst gefunden, keine Frage, aber noch war er nicht bereit den Kampf um sein Leben aufzugeben, erst recht nicht, wenn er keine Möglichkeit hatte jeden einzelnen dieser verdammten Arschlöcher noch vorher in die Hölle zu befördern, ehe er von hier verschwand.
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   14.01.2020, 16:21
Beitrag #3
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RE: Vampirversteck
Wann: 31. März 2013
Wer: Enya Hunnam & Zac Frost

Outfit

Immer mehr junge Menschen, Studenten um genauer zu sein, schienen hier in bestimmten Abständen zu verschwinden. Die Polizei tat nichts und hatte auf ihre Nachfrage nur gemeint das es nicht unüblich war das Studenten sich umentschieden. Einen anderen Weg einschlugen und einfach nach Hause zurück kehrten. Soviel Dummheit und Ignoranz war mehr als zum kotzen und da musste man sich nicht wundern das am Ende die Menschheit den Geschöpfen der Dunkelheit unterlegen würde. Ein anderer Ausgang war bei solch einem dämlichen Verhalten doch gar nicht möglich. Enya hatte die letzten Tage damit verbracht die Abläufe der verschwundenen Menschen zu rekonstruieren und Gemeinsamkeiten zu finden. Knotenpunkte die sie letztendlich auch gefunden hatte. Aber einfach war es dennoch nicht gewesen. Und dennoch nicht unmöglich. Sie hatte mitbekommen wie erneut ein junger Mann der eindeutig in das Schema der Entführten passen konnte in Kontakt getreten war mit zwei zwielichtigen Gestalten und jenen war sie zu ihrem Glück unbemerkt gefolgt.

Bis sie bei einem abgelegenen Grundstück angekommen war. Die Fenster waren verrammelt und ließen das Licht der Sonne die bereits hoch oben am Himmel stand nicht in das dringen was sich hinter den Mauern befand. Aber das war ein Hindernis das man schnell nehmen konnte und sie hatte da auch schnell einen Weg ins Auge gefasst. Und dennoch hatte sie die Nacht gewartet. Es war ihr nichts anderes übrig geblieben, wenn sie das hier clever anstellen wollte. Am Ende würde es ja nicht bringen Vorschnell zu handeln. So hatte sie jedoch auch einen guten Eingang gefunden den sie nun bis an die Zähne bewaffnet nutzte um den Vampiren – wie sie mittlerweile wusste – den Gar aus zu machen. Viele waren überraschenderweise noch vor dem Sonnenaufgang verschwunden, was ihre Chancen um einige Prozent erhöhte und gleichzeitig das Risiko erhöhte das sie nach der Sache Jagd auf sie machen würden. Das musste die Jägerin in kauf nehmen wenn sie jemanden retten wollte. Ob nun die verschwundenen Personen oder zukünftige Personen die ihnen ansonsten zum Opfer gefallen waren.

Leise hatte sie das Gebäude betreten und folgte nun einem der Gänge die sie tiefer ins Innere führte. Alles war schon beinahe unheimlich still. Jedes Fenster an dem sie vorbei kam wurde geöffnet. Zwar würde sie dadurch verdacht erregen aber dafür wurde es Tag hell und das konnte ihr von nutzen sein. Als sie eine Treppe erreichte die noch weiter nach unten führte, von wo aus sie glaubte rauschen hören zu können. Was jedoch schon einen Moment später verstummt war. Merkwürdig, ging es ihr durch den Kopf ehe sie den Weg fortsetzte und sich plötzlich in einer Art Gefängnistrakt wiederfand. Eine Zelle reihte sich an die nächste und der Geruch von Eisen schwang in der Luft. Das war gar nicht gut. Leise ging sie weiter bis sie vor einer Zelle landete in der jemand war. Dieses Gesicht kam ihr sogleich bekannt vor. „Du bist doch Zac.. Frost?“, fragte sie leise und sah sich kurz zu allen Seiten um. „Ganz ruhig... sag mir nur ob du alleine hier unten bist?“ Sie suchte kurz seinen Blick. „Gibt es einen festen Rhythmus in dem sie nach dir sehen?“
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   09.02.2020, 14:00
Beitrag #4
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Junior Member
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RE: Vampirversteck
Wann: 31. März 2013
Wer: Enya Hunnam & Zac Frost

Gerade hätte Zero wirklich einiges für ne Kopfschmerztablette gegeben. Oder für ne Blutinfusion. Denn gerade war das sicherlich eines der Gründe für seine Kopfschmerzen, nach dem ganzen hoch von gestern Abende. Immerhin heiß das vermutlich auch, dass sie ihn für die nächsten Tage in Ruhe lassen würden, zumindest was die Nummer anging. Sein Blick glitt nach vorne, zu den anderen Zellen, die immer noch verwaist waren. Der junge Student wusste, dass er gestern nicht alleine dort gewesen war, aber offensichtlich war er der einzige, den sie am Leben gelassen hatten. Das war ja mal wieder typisch gewesen. Warum sollte man die Menschen auch am Leben lassen, oder ihm etwas Gesellschaft bieten? Nicht dass er einen der anderen gekannt hatte, nicht dass er eine Wahl gehabt hatte. Vielleicht lag es auch nur daran, dass er sich nicht mehr groß zur Wehr gesetzt hatte, im Gegensatz zu den anderen? Immerhin war es einfacher jemanden als Blutbank zu benutzen, wenn er sich ruhig verhielt und auch wenn, gerade die Jüngeren, gerne mit ihrem Esse spielten, die Älteren hatten seine ruhige Art offenbar zu schätzen gelernt. Anders konnte er sich die Nummer nicht erklären, geschweige denn dass er es überhaupt wollte. Fuck.

Zero hatte sich hinten an die Wand gelehnt, während er nach der Wasserflasche griff und sie öffnete, um ein paar Schlucke zu trinken. Immerhin blieben diese drinnen, gerade hätte er nicht mal darauf gewettet, dass sein Magen Wasser drin behalten würde. Er verschloss die Flasche wieder und schloss auch seine Augen einen Augenblick, in der Hoffnung dass seine Kopfschmerzen sich auch wieder etwas beruhigten und die Welt sich vielleicht etwas langsamer drehen würde. Gut, würde vermutlich beides nicht passieren, wie es schien und doch glaubte er schließlich leise Schritte zu hören. Er stöhnte leise, in der Hoffnung dass es nicht schon wieder los ging. Vielleicht würde er dann doch etwas sagen und fragen, ob sie ihn nicht gleich hier dann umbringen konnten und er nicht noch erst woanders hingezerrt wurde. Nur langsam öffnete der Gefangene die Augen und blinzelte leicht gegen die Helligkeit an, die hier immer herrschte und die er eben doch nur unterschwellig wahrgenommen hatte. Zero hielt die Flasche immer noch in der Hand und rührte sich auch sonst nicht, auch wenn er eine Augenbraue hochzog, als er die Frau vor seiner Zelle sah, die so gar nicht nach einem von diesen Dingern aussah. „Hm?“ Zac Frost. Den Namen hatte schon eine ganze Weile keiner mehr verwendet und doch merkte er, dass sein Herz gleich etwas schneller schlug, was nicht sonderlich gut für seinen Kreislauf war. Verflucht. „Au.“ murmelte er leise und schloss kurz die Augen. „Das sagst du so einfach.“ Also das mit der Ruhe. Mal ehrlich, wenn das helfen würde, hätte er das schon längst getan. „Glaub nicht dass noch wer hier ist.“ Also hier in diesem Zellentrakt. Dafür war es zu ruhig gewesen, aber ehrlich gesagt, wer wusste das schon? Dennoch öffnete er wieder die Augen, wenn auch ein wenig widerstrebend, auch wenn er ihren Blick schließlich auffing und fast den Kopf schütteln wollte, sich dann aber eines besseren besann, bevor ihm noch schwindeliger werden würde. „Ich denke vor heute Abend werden sie nicht wieder kommen.“ gab er zurück. „Zumindest meistens nicht.“ Und er hatte keine Ahnung wie spät es war, juhu, also von daher, nope, er hatte keine Ahnung eben? Woher auch, war ja nicht so, als wenn er hier die Uhr hätte nach stellen können. „Sieh lieber zu, dass du verschwindest, bevor sie dich auch noch erwischen.“ Wollte er hier weg, ja? Wollte er sie umbringen? Auch ja, nur dazu war er nicht in der Lage und das wusste er. Gerade konnte er sich ja nicht mal groß rühren, aber das letzte was er wollte war, noch jemanden anderen hier in dieser Falle zu wissen, der vermutlich den Abend und die nächste Nacht nicht überleben würde, zumindest nicht, wenn er noch eine Chance hatte das irgendwie zu verhindern.
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   01.06.2020, 00:01
Beitrag #5
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RE: Vampirversteck
Wann: 31. März 2013
Wer: Enya Hunnam & Zac Frost

Auf dem Weg entlang der Zellen, die alle leer zu stehen schienen hatte sich der Magen der Jägerin immer stärker zusammen gezogen. Das gefiel ihr ganz und gar nicht. Die Chancen das noch einer der vermissten Studenten am Leben war war so oder so schon mehr als gering gewesen, aber jetzt sanken sie so rasend schnell das sie bereits anfing zu zweifeln. Bis sie einen jungen Mann in einer der Zellen hatte entdecken können der sich nicht nur als einer der Vermissten heraus stellte sondern auch noch am Leben war. Das rettete ihr ein klein wenig den Tag und das sollte nach dem ganzen hier schon etwas bedeuten. Natürlich suchte sie gleich aus mehreren Gründen das Gespräch zu ihm und hoffte das er nicht gleich ausflippte und sie auffliegen ließ. Denn noch wusste sie nicht mit wie vielen Gegnern sie es hier zu tun bekommen würde. „Ich weiß ist nicht leicht.. aber ich brauche deine Hilfe... also atmete einmal tief durch und sei so leise du kannst. Wir wollen ja keine Überraschungen erleben.“ Sie versuchte zu schmunzeln aber man konnte die Ernsthaftigkeit in ihren Augen erkennen. Das er glaubte das niemand mehr hier war war nicht die genaue Antwort die sich die Dunkelhaarige erhofft hatte aber besser als gar nichts.

„Gut. Du sagst meistens.. weißt du aus welchen Gründen sie früher nach dir sehen?“ Vielleicht konnten sie ihre nächsten Schritte ein wenig besser abschätzen. Während sie sich unterhielten sah sie sich die Zellentür ein wenig genauer an. So einfach würde sie ihn da nicht rausbekommen. „Mach dir mal um mich keine Sorgen. Weißt du ob sie den Schlüssel irgendwo aufbewahren?“ Konnte ja sein das er irgendwo am Gang hing. Falls nicht würde sie sich etwas einfallen lassen müssen und das schnellstens. „Wie lange ist es her das sie an dir gesaugt haben?“, fragte sie und sah sich erneut ein bisschen um ohne sich zu weit zu entfernen. Sie würde ihn sicher nicht alleine lassen. Und sie hatte vor ihn nach Hause zu bringen auch wenn sein Leben wohl nie wieder dasselbe sein würde. „Meinst du du kannst laufen?“
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   28.06.2020, 14:15
Beitrag #6
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Junior Member
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RE: Vampirversteck
Wann: 31. März 2013
Wer: Enya Hunnam & Zac Frost

Schritte. Ein Mensch. Zero wusste immer noch nicht, wie lange er sich hier eigentlich aufgehalten hatte, wie lange er hier war, oder es noch sein würde. Er hatte das unbestimmte Gefühl, dass sein Körper das nicht mehr lange mit machen würde. Selbst wenn sie vorsichtig waren, aber kein Körper hielt es aus, wenn ihm ständig Blut entzogen wurde, selbst wenn man ihn mit allen möglichen Lebensmitteln und Ruhe danach versorgte. Er war ja kein Arzt, aber es gab Dinge, die wusste sogar er. Unbewusst hob er die Hand und schob sie über die Stelle, wo der Vampir gestern zugebissen hatte, zumindest soweit er sich erinnern konnte. Und dennoch, er fühlte sich müde und erschöpft und das war nicht unbedingt das, was man in so einer Situation fühlen sollte. Da draußen war jemand, der ihn retten konnte und doch war sein einziger Gedanke gerade, sie nicht in Gefahr zu bringen, immerhin wusste er, dass hier drinnen nur der Tod auf sie beide wartete, wenn sie hier blieb. Zero sah sie an und nickte leicht, während er ihrem Ratschlag folgte und tatsächlich einmal tief durchatmete. „Ich versuchs.“ gab er zurück, auch wenn seine Stimme schon jetzt nicht gerade laut gewesen war, senkte er sie noch ein wenig, in dem Wissen, dass sie Recht hatte. Wenn die Vampire mitbekamen, das noch jemand hier war, würde er ihr nicht helfen und vermutlich höchstens zusehen können, wie auch sie den Tod fand. Genau wie seine Freunde und die anderen Gefangenen, die hier eins untergebracht waren.

„Nur wenn sie jemand neuen mitbringen, oder einer der jüngeren Vampire seinen Durst noch nicht unter Kontrolle hat.“ erklärte er. „Aber es passiert selten. Meistens kommen sie erst Abends. Zumindest...sagen sie dass es dann Abends ist und hin...und wieder kann ich das Mondlicht sehen, wenn sie mich hier raus holen.“ Wie lange hatte er schon kein Tageslicht mehr gesehen? Zero hatte ehrlich gesagt keine Ahnung und doch nahm er die Wasserflasche, um noch ein paar Schlucke zu trinken und sie dann wieder zu verschließen und neben sich abzustellen. „Das sagst du so leicht, ich weiß wozu sie fähig sind.“ Und verflucht, er hatte keine Ahnung ob es eine Möglichkeit gab, diesen verdammten Mistviechern irgendwie den Garaus zu machen. Außer den üblichen Gerüchten, die es immer in Filmen und Büchern gab, aber wenn man ehrlich war, vermutlich stimmte die Hälfte davon nicht mal, zumindest konnte der Student sich das vorstellen, weil es nun mal nie so war, wie in Filmen und Büchern, das war eine verdammte Tatsache, an der er nichts würde ändern können. „Ich glaube in der Nähe der Tür...da vorne.“ er zeigte zur Seite. „Da müsste irgendwo ein Schlüsselbrett, oder was in der Art sein. Nummer sieben.“ schob er hinterher, immerhin hatte er oft genug mitansehen dürfen, wie sie den Schlüssel zu seiner Zelle abgenommen hatten, bevor sie ihn wieder hier rein beförderten. „Keine Ahnung.“ erwiderte er auf ihre nächste Frage ehrlich, schlichtweg, weil er es eben nicht wusste. „War auf jeden Fall dunkel, vermutlich...fünf, oder sechs Stunden her, vielleicht auch sieben, oder acht. Wie spät ist es denn?“ Hier drinnen hing nun mal keine Uhr, aber mittlerweile konnte er hin und wieder am Stand des Mondes abschätzen, wie spät es gewesen war. Das war keine exakte Wissenschaft, aber vielleicht konnte er damit ihre Frage wenigstens ein bisschen eingrenzen, ehe er sie skeptisch ansah. „Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung.“ gab er zu, ehe er vom Bett herab rutschte und in seine Schuhe schlüpfte. „Aber wenn du die Tür auf kriegst, werde ich es auf jeden Fall versuchen.“ damit stellte Zero sich auf die Füße und blieb einen kurzen Augenblick stehen. Gott, ihm war schlecht, sein Magen rebellierte und ja, verflucht, die Welt drehte sich immer noch zu schnell und der Boden schwankte immer noch etwas zu sehr. Aber für den Augenblick würde es gehen müssen, wenn er das hier überleben wollte. Langsam ging der Student zum Gitter und hielt sich daran fest, sein Gegenüber aufmerksam ansehend. „Und ich hoffe wirklich, dass dieser verfluchte Legendenteil stimmt und sie kein Sonnenlicht vertragen.“ Und das draußen die Sonne schien. Nur damit sie beide eine Chance hatten von hier verschwinden zu können, sobald sie dieses Gebäude, von dem er immer noch nicht genau wusste was es eigentlich war,verlassen hatten.
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