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		<title><![CDATA[Wonderland - Japan]]></title>
		<link>https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/</link>
		<description><![CDATA[Wonderland - https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 10:19:35 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Allgemeine Grundlagen]]></title>
			<link>https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/showthread.php?tid=4599</link>
			<pubDate>Fri, 16 Mar 2018 17:41:33 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/showthread.php?tid=4599</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #000000;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Anonymous+Pro' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Parisienne' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Meie+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Yanone+Kaffeesatz:400,200' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Inconsolata' rel='stylesheet' type='text/css'>
<br />
<center><div class="ldiv1"><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:50px;line-height:11px">Wichtige Grundlagen</font><br />
<br />
<img src="https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/images/boards/live/knigej10.png" width="470px" height="200px" style="border:1px solid #52202e"><br><br />
<br />
<div class="txt">
<font style="color:#392232"><br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Allgemeine Informationen</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
<br />
Es gibt in Japan zahllose Regeln für das richtige Benehmen miteinander und das schließt nicht nur das Verhalten, sondern auch die Sprachformen mit ein. Wichtig hierbei sind das Verhältnis von Alt und Jung, Vorgesetzten und Untergebenen, Lehrern und Schülern, Gruppenmitgliedern und Außenseitern sowie den Geschlechtern. Auch spielt das Verhältnis der Japaner zu Ausländern eine wichtige Rolle, da die Ganzheit der Japaner die größte Gruppe (uchi, innen) darstellt, in der der Ausländer zwangsläufig Außenseiter (soto, außen) ist.<br />
<br />
Wichtiges zur Kommunikation<br />
Die Japaner benutzen das Wort "Ja" (hai) nicht wie im Deutschen, da es bei ihnen keine konkrete Zustimmung ist. So heißt es in etwa "Ja, ich hab sie verstanden". <br />
Ebenso benutzen sie auch kein direktes "Nein", wobei es dieses Wort im japanischen gibt, aber eigentlich nur sehr selten benutzt wird. Wenn sie etwas ablehnen zeigen sie es zum Beispiel durch ihre Körpersprache, oder durch eine negative Einstellung zum Thema. <br />
Kritik wird indirekt vorgebracht, damit der Kritisierte sein Gesicht wahren kann. <br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Die Begrüßung</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
<br />
In Japan gibt man sich keineswegs die Hände, stattdessen verbeugt man sich und das nicht nur zur Begrüßung, sondern auch zum Dank oder zum Entschuldigen. Wobei diese Verbeugung je nach Rang, Geschlecht oder gesellschaftlichem Kontext eine andere Form hat. Weiterhin ist auch das Alter, Geschlecht und ob man der Gastgeber oder der Gast ist ein entscheidender Punkt. <br />
Die Männer haben die Arme bei der Verbeugung seitlich am Körper angelegt und die Frauen legen sie auf dem Schoß zu einem Dreieck zusammen. Je tiefer man sich verbeugt, desto höher ist das Ansehen beziehungsweise die Stellung des Gegenübers. <br />
Wichtig hierbei wären noch die Visitenkarten die auf jeden Fall mit beiden Händen überreicht werden sollten, damit der Text auf ihnen gut lesbar ist. Ebenso sollten sie immer gleich gelesen und erst weggesteckt werden wenn der Gesprächspartner nicht mehr sehen kann was man selbst tut. Einfach aus reiner Höflichkeit und Respekt dem anderen gegenüber. <br />
<br />
Grundregeln der Verbeugung:<br />
Jüngere vor den Älteren<br />
Frauen vor den Männern<br />
Schüler vor Lehrern<br />
Gastgeber vor Gästen<br />
Verkäufer vor Käufern (Käufer verbeugen sich gar nicht, bestenfalls nicken sie)<br />
Schuldner vor Gläubigern<br />
<br />
Eine 5°-Verbeugung ist für neutrale Handlungen; eine 15°-Verbeugung ist für die höflichere Handlung; eine 30°-Verbeugung ist für eine Bitte oder tiefste Entschuldigung.<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Die wichtigsten Facts</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
<br />
<span style="text-decoration: underline;">• Allgemeines</span><br />
~ Blickkontakt wird üblicherweise genauso wie der Handschlag gemieden, da die Verbeugung als Begrüßung gilt.<br />
~ Wenn man als Gast bei jemandem zu Besuch ist sollte man immer eine kleine Aufmerksamkeit bei sich haben. Zum Beispiel kulinarische Leckereien oder Knabbereien und wenn man aus dem Ausland stammt, dann ein Mitbringsel aus der Heimat. Damit fährt man immer am besten.<br />
~ Trinkgeld ist ebenso unüblich und kann, wenn man es jemandem unbedingt geben möchte, sogar als Beleidigung aufgefasst werden.<br />
~ Die Gemeinschaft wird in Japan äußerst groß geschrieben, weswegen ihnen Individualismus eher suspekt ist. Jeder Japaner hat seine Position in der großen Hierarchie und das Ziel ist es diese Position bestmöglich auszufüllen.<br />
~ Erziehung geschieht in Japan auch auf ganz eigener Ebene. Benimmt sich ein japanisches Kind unartig, tun die Eltern oft so als würde sie es nicht bemerken. Sie schenken ihrem Kind also keinerlei Aufmerksamkeit. Will es diese wieder zurück erlangen muss es sich erst artig benehmen.<br />
<br />
Sinnbild für dieses verhalten sind die berühmten drei Affen von Nikkō:<br />
<br />
mizaru = nichts (Böses) sehen<br />
kikazaru = nichts (Böses) hören<br />
iwazaru = nichts (Böses) reden<br />
<br />
~ Hinzu kommt ein starkes Abhängigkeitsverhältnis zwischen Müttern und Kindern, genannt Amae.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">• Hygiene</span><br />
~ Man sollte es vermeiden sich in der Öffentlichkeit die Nase zu putzen und den Nasenschleim stattdessen hochziehen. Ersteres wird als unhöflich erachtet, sodass man dafür lieber in die nächste öffentliche Toilette verschwinden sollte.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">• Benehmen in einem Restaurant</span><br />
~ Die Schuhe zieht man sowohl in den Wohnungen und Häusern, als auch in Restaurants immer aus und stellt sie so das man beim gehen ohne Probleme schnell wieder hineinschlüpfen kann. Sollte man zur Toilette müssen oder in den Garten so stehen dafür immer extra Schuhe oder Pantoffeln bereit. <br />
~ In Japan sitzt man sehr häufig auf dem Boden, wobei man die Beine nicht übereinander schlägt um den anderen Gästen nicht die Fußsohlen zu zeigen, denn das ist sehr unhöflich. <br />
~ Essen ist in Japan zwar wichtig, aber man sollte nicht im gehen auf offener Straße essen, sondern sich dafür irgendwo hinsetzen. <br />
- Die Getränke werden ausschließlich vom Gastgeber eingeschenkt und man sollte nie sein Glas selbst füllen. Sollte der Gast keinen Durst mehr haben so lässt er einfach einen kleinen Schluck im Glas und der Gastgeber weiß sofort bescheid, denn ein leeres Glas bedeutet stets das der Durst des Gastes noch nicht gestillt ist. <br />
~ Jeder muss für das Sushi ein eigenes Schälchen für die Sojasauce haben, da niemals zwei Personen ein und dasselbe zum tunken benutzen. Ebenso ist es üblich die Sauce mit dem Wasabi zu vermengen, wobei es auch in Ordnung ist wenn man das Wasabi separat auf das Sushi tut. <br />
~ Sollte man sich mit Personen eine Platte mit Leckereien teilen, so nimmt man diese mit dem umgedrehten Ende der Stäbchen auf und nicht mit der Seite von der gegessen wird.<br />
~ Da Tod und Leben im Alltag akribisch voneinander getrennt werden, ist es mehr als unhöflich seine Essstäbchen in eine mit Reis gefüllten Schale zu stecken. Die Assoziation zu der länglicheren Variante der Essstäbchen, welche dazu verwendet werden die Knochen aus der Asche des Verstorbenen in die Urne zu füllen, liegt zu nahe.<br />
~ Wenn man das Essen beendet hat werden die Stäbchen parallel zueinander auf den Teller gelegt oder - und das ist im Restaurant am besten - man steckt sie bis auf 2-3 cm zurück in die Papierhülle, deren Ende man umfaltet. Dadurch ist leicht erkennbar das die Stäbchen bereits benutzt worden sind.<br />
~ Männer dürfen in der Öffentlichkeit gemäßigt Suppe schlürfen.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">• Öffentlichkeit</span><br />
~ In einigen Bezirken ist es in der Öffentlichkeit verboten zu rauchen, darauf weisen aufgemalte Verbotsschilder auf den Gehwegen hin. Sollte man sich daran nicht halten, so wird das mit einer Geldstrafe bestraft. <br />
~ Das Essen im gehen auf der Straße gilt als unverschämt und wer dies tut gilt als Gaijin, jemand der keine Manieren besitzt.<br />
~ Abgesehen von ein paar Ausnahmen ist es unüblich in der Öffentlichkeit Händchen zu halten, Arm in Arm zu laufen oder ähnliches. Auf Körperkontakt wird daher im Alltag weitestgehend verzichtet, jedoch sieht man inzwischen gelegentlich Jugendliche, die sich über diese Regel hinwegsetzen. <br />
~ Küssen in der Öffentlichkeit ist jedoch verpönt und findet nicht statt.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">• Im Verkehr</span><br />
~ In Bussen und U-Bahnen haben einige Sitze eine andere Farbe. Sie sind für ältere Menschen reserviert.<br />
~ Es ist verpönt in öffentlichen Verkehrsmitteln zu telefonieren, SMS versenden ist hingegen verbreitet und akzeptiert.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">• Geschenke</span><br />
~ Geschenke werden manchmal nicht in der Gegenwart des Schenkenden ausgepackt. Das bewahrt beide Seiten vor einem Gesichtsverlust bei Überraschung und Enttäuschung. <br />
~ Ein Geschenk verlangt immer ein Gegengeschenk, das allerdings – logisch nachvollziehbar – von geringerem Wert sein sollte. Ausnahmen bilden hier Dankesgeschenke, da die Gegenleistung ja schon erbracht worden ist.<br />
~ Geld wird nicht unverhüllt geschenkt, da das als plump gilt. Aus dem Grund sind in Schreibwarenläden spezielle Umschläge für Geldgeschenke zu erwerben.<br />
~ Die Verpackung der Geschenke ist oft genau so wichtig wie der Inhalt. Aus diesem Grund haben die Japaner auch die Kunst des Verpackens auf einem hohen Niveau entwickelt. Ein schönes Beispiel hierfür sind japanische Tücher, Furoshiki.<br />
<br />
Generell gibt es auch ein paar Tabus auf die Japaner beim Schenken achten:<br />
<br />
- Vier Gegenstände: die Ziffer „vier“ (shi 四) ist gleichlautend mit dem Wort „Tod“　(shi 死)<br />
- Weiße Taschentücher weisen auf Trauer hin<br />
- Weiße Blumen gibt es nur für Beerdigungen<br />
- Scheren und Messer weisen auf Trennung der Bande hin<br />
- Gegenstände, die das kaiserliche Wappen enthalten<br />
- Abbildungen mit Füchsen, die für Hinterhältigkeit stehen<br />
- Gelbe Taschentücher und ähnliches weisen auf Verrat hin.<br />
- Deutsche sollten etwas mitbringen, das Japaner als „typisch deutsch“ empfinden. Japaner lieben auch Dinge die Deutsche als verspielt oder kitschig empfinden. Wer etwa aus München kommt, könnte einen Bierkrug, auf dem das Hofbräuhaus abgebildet ist, Berliner ein kleines Brandenburger Tor mitbringen.<br />
- Japaner bevorzugen bei Bekleidung Markenartikel, allen voran japanische Markenartikel.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">• Gefühle</span><br />
~ Tiefere Gefühle werden in Japan selten gezeigt. Vor allem „negative“ wie Zorn, Trauer und Enttäuschung werden traditionell je nach Alter oft nur den Eltern, dem besten Freund/der besten Freundin oder dem Ehepartner offenbart. <br />
~ Das hat zur Folge das auch bei Katastrophen in der Regel Ruhe bewahrt wird, anstatt in Panik zu verfallen, um sein Gesicht nicht zu verlieren.<br />
~ Ein Lächeln kaschiert dementsprechend oft Schmerz und will dem Gegenüber Mitleid und eine gewisse Verpflichtung zur Hilfestellung ersparen.<br />
~ Es gilt gemeinhin als heldenhaft Leid zu ertragen ohne es die Öffentlichkeit bemerken zu lassen.<br />
~ Japaner binden sich nicht so unüberlegt und schnell wie viele Menschen der westlichen Länder. Vertrauen wird meist über Monate hinweg aufgebaut, bevor es intim wird. <br />
~ Generell benutzen Japaner lieber die "Ich mag dich", was für Europäer beispielsweise noch eine gewisse Distanz erscheinen lässt. Nutzt ein Japaner hingegen die Worte "Ich liebe dich" bedeutet das, dass die Person der diese Aussage gilt etwas ganz besonderes für ihn sein muss.<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Japanische Anreden</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
<br />
<span style="text-decoration: underline;">Vor- und Nachnamen</span><br />
~ Man sollte jemanden im japanischen nur mit dem Vornamen anreden wenn man ihm besonders nahe steht, denn sonst gilt es einfach als unhöflich.<br />
~ Es wird zuerst der Familienname und dann der Rufname genannt. Ebenso ist es durchaus üblich das man den anderen ausschließlich mit dem Nachnamen anredet. <br />
~ Wenn ein Japaner sich einem Ausländer vorstellt, nennt er zunächst seinen Nachnamen und anschließend den Vornamen, während die Vorstellung des Ausländers in einer anderen Reihenfolge (Vor- dann Nachname) erwartet wird. <br />
~ Japaner haben einen zweiteiligen Namen, der sich aus dem Familiennamen und dem Personennamen zusammensetzt, dabei steht der Familienname zuerst.<br />
~ Bei der Heirat soll das Ehepaar einen gemeinsamen Familiennamen annehmen, dabei darf jedoch kein neuer Familienname ausgedacht werden.<br />
<br />
Japanischer Name<br />
Kamon, japanische Familiensiegel<br />
Hanko, Namensstempel, hat in Japan die gleiche Bedeutung wie in Deutschland die Unterschrift<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">Suffixe</span><br />
An den jeweiligen Namen wird meist ein Suffix angehängt. Auch akademische, berufliche und militärische Titel werden durch diese Zusätze gekennzeichnet. Es gibt sowohl Anreden, die ausschließlich als Suffix verwendet werden (Sprich:-san oder -dono), als auch Anreden, die alleinstehend ohne den Namen benutzt werden können (...Sensei, senpai oder bucho).<br />
<br />
Im Alltag genutzte Anreden und Suffixe wären:<br />
<br />
-chan<br />
Chan wird meist unter kleinen Kindern oder gegenüber kleineren Kindern, guten Freunden oder Paaren genutzt. Einen Bekannten oder Fremden mit Chan anzusprechen gilt als höchst Unhöfflich, da Chan lediglich eine Verniedlichung des Namen darstellt. (Bsp. wie im deutschen chen: Sabinchen)<br />
Jungen werden meist nur bis zum Kindergartenalter mit -chan angesprochen, sind sie über dieses Alter hinaus, werden sie mit -kun angesprochen. Bei eng befreundeten Mädchen und Frauen sowie bei weiblichen Untergebenen wird -chan nach dem Vornamen jedoch oft bis ins hohe Alter verwendet. Auch Freundschaften aus früherer Kindheit werden mit Chan angesprochen.<br />
<br />
-kun<br />
Normale Anrede für Jungen, die über das Kindergartenalter hinaus gewachsen sind und männliche Jugendliche, falls es mit Vornamen benutzt wird. Lehrer hängen bei männlichen Schülern -kun an den Nachnamen an. In Unternehmen werden junge Angestellte (auch weibliche) oft mit -kun angesprochen.<br />
<br />
-san<br />
Neutrale Anrede unter erwachsenen Personen, die sich nicht kennen oder beruflich miteinander zu tun haben. Wird meist mit dem Nachnamen benutzt und entspricht damit „Herr/Frau“ im Deutschen. In Verbindung mit Beruf oder Titel wird -san als generische Anrede benutzt, beispielsweise okashiya-san („Herr Konditor“) oder Kocho-san („Herr Rektor“). Unter Japanern, die eng miteinander befreundet sind, wird -san an den Vornamen angehängt. Auch gegenüber Ausländern kann man diese Form hin und wieder hören, vor allem in Verbindung mit Spitznamen.<br />
<br />
-sama<br />
Sehr höflich, da der Gesprächspartner damit nur indirekt angeredet wird (etwa vergleichbar mit „verehrte/r“ im Deutschen). Wird von Angestellten gegenüber Kunden und für sehr hoch stehende Persönlichkeiten benutzt, auch für Gottheiten oder vergötterte Personen, in dem Fall wird ein Mönch Houshi-sama genannt.<br />
In Briefen wird in der Regel -sama als Namenszusatz des Adressaten verwendet. Auf personifizierte Objekte angewandt drückt es mehr Zärtlichkeit als Respekt aus.<br />
<br />
-shi<br />
Dieses Suffix wird nur in der Schriftsprache verwendet und entspricht dem deutschen „Herr/Frau“. Es kommt vor allem in Briefen zur Anwendung, wenn von dritten Personen die Rede ist.<br />
<br />
-jiji<br />
Diese Anrede wird für Freunde und sympatische Personen genutzt und kann mit "Freund" übersetzt werden. (Takano-Jiji = Takano-Freund, bzw. Freund Takano)<br />
<br />
-sensei<br />
Diese Anrede wird für Lehrer, Ärzte, Anwälte, Politiker und Kampfsporttrainer benutzt und ist im Deutschen am ehesten mit „Herr Doktor/Herr Professor/Herr Lehrer“ zu übersetzen. Sensei wird entweder nur mit dem Nachnamen oder allein stehend gebraucht, allerdings niemals mit dem Vornamen genutzt.<br />
<br />
-neechan oder -neesan<br />
Die Anrede Neesan wird für die ältere Schwester benutzt, Neechan hingegen meistens für die jüngere Schwester.<br />
<br />
-niichan oder -niisan<br />
Niichan wird oftmals für den jüngeren Bruder genutzt, während Niisan die Anrede für den älteren darstellt. Jüngere Brüder werden auch mit Otoutou angesprochen. Ein Name vor der Anrede ist nicht zwingend nötig.<br />
<br />
</div>
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<br />
</font><br />
</div></div></div><font style="float:right;font-size:9px;letter-spacing:-1px;color:#455948">© by <a href="https://peregrine.nobel-design.net/member.php?action=profile&uid=1251"><span style="color: #455948;">Darkdew</span></a>.</font></div></div></div></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #000000;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Anonymous+Pro' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Parisienne' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Meie+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Yanone+Kaffeesatz:400,200' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Inconsolata' rel='stylesheet' type='text/css'>
<br />
<center><div class="ldiv1"><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:50px;line-height:11px">Wichtige Grundlagen</font><br />
<br />
<img src="https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/images/boards/live/knigej10.png" width="470px" height="200px" style="border:1px solid #52202e"><br><br />
<br />
<div class="txt">
<font style="color:#392232"><br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Allgemeine Informationen</font></center><br />
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<div style="padding-left:10px">
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Es gibt in Japan zahllose Regeln für das richtige Benehmen miteinander und das schließt nicht nur das Verhalten, sondern auch die Sprachformen mit ein. Wichtig hierbei sind das Verhältnis von Alt und Jung, Vorgesetzten und Untergebenen, Lehrern und Schülern, Gruppenmitgliedern und Außenseitern sowie den Geschlechtern. Auch spielt das Verhältnis der Japaner zu Ausländern eine wichtige Rolle, da die Ganzheit der Japaner die größte Gruppe (uchi, innen) darstellt, in der der Ausländer zwangsläufig Außenseiter (soto, außen) ist.<br />
<br />
Wichtiges zur Kommunikation<br />
Die Japaner benutzen das Wort "Ja" (hai) nicht wie im Deutschen, da es bei ihnen keine konkrete Zustimmung ist. So heißt es in etwa "Ja, ich hab sie verstanden". <br />
Ebenso benutzen sie auch kein direktes "Nein", wobei es dieses Wort im japanischen gibt, aber eigentlich nur sehr selten benutzt wird. Wenn sie etwas ablehnen zeigen sie es zum Beispiel durch ihre Körpersprache, oder durch eine negative Einstellung zum Thema. <br />
Kritik wird indirekt vorgebracht, damit der Kritisierte sein Gesicht wahren kann. <br />
</div>
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<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
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<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Die Begrüßung</font></center><br />
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<div style="padding-left:10px">
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In Japan gibt man sich keineswegs die Hände, stattdessen verbeugt man sich und das nicht nur zur Begrüßung, sondern auch zum Dank oder zum Entschuldigen. Wobei diese Verbeugung je nach Rang, Geschlecht oder gesellschaftlichem Kontext eine andere Form hat. Weiterhin ist auch das Alter, Geschlecht und ob man der Gastgeber oder der Gast ist ein entscheidender Punkt. <br />
Die Männer haben die Arme bei der Verbeugung seitlich am Körper angelegt und die Frauen legen sie auf dem Schoß zu einem Dreieck zusammen. Je tiefer man sich verbeugt, desto höher ist das Ansehen beziehungsweise die Stellung des Gegenübers. <br />
Wichtig hierbei wären noch die Visitenkarten die auf jeden Fall mit beiden Händen überreicht werden sollten, damit der Text auf ihnen gut lesbar ist. Ebenso sollten sie immer gleich gelesen und erst weggesteckt werden wenn der Gesprächspartner nicht mehr sehen kann was man selbst tut. Einfach aus reiner Höflichkeit und Respekt dem anderen gegenüber. <br />
<br />
Grundregeln der Verbeugung:<br />
Jüngere vor den Älteren<br />
Frauen vor den Männern<br />
Schüler vor Lehrern<br />
Gastgeber vor Gästen<br />
Verkäufer vor Käufern (Käufer verbeugen sich gar nicht, bestenfalls nicken sie)<br />
Schuldner vor Gläubigern<br />
<br />
Eine 5°-Verbeugung ist für neutrale Handlungen; eine 15°-Verbeugung ist für die höflichere Handlung; eine 30°-Verbeugung ist für eine Bitte oder tiefste Entschuldigung.<br />
</div>
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<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
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<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Die wichtigsten Facts</font></center><br />
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<div style="padding-left:10px">
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<span style="text-decoration: underline;">• Allgemeines</span><br />
~ Blickkontakt wird üblicherweise genauso wie der Handschlag gemieden, da die Verbeugung als Begrüßung gilt.<br />
~ Wenn man als Gast bei jemandem zu Besuch ist sollte man immer eine kleine Aufmerksamkeit bei sich haben. Zum Beispiel kulinarische Leckereien oder Knabbereien und wenn man aus dem Ausland stammt, dann ein Mitbringsel aus der Heimat. Damit fährt man immer am besten.<br />
~ Trinkgeld ist ebenso unüblich und kann, wenn man es jemandem unbedingt geben möchte, sogar als Beleidigung aufgefasst werden.<br />
~ Die Gemeinschaft wird in Japan äußerst groß geschrieben, weswegen ihnen Individualismus eher suspekt ist. Jeder Japaner hat seine Position in der großen Hierarchie und das Ziel ist es diese Position bestmöglich auszufüllen.<br />
~ Erziehung geschieht in Japan auch auf ganz eigener Ebene. Benimmt sich ein japanisches Kind unartig, tun die Eltern oft so als würde sie es nicht bemerken. Sie schenken ihrem Kind also keinerlei Aufmerksamkeit. Will es diese wieder zurück erlangen muss es sich erst artig benehmen.<br />
<br />
Sinnbild für dieses verhalten sind die berühmten drei Affen von Nikkō:<br />
<br />
mizaru = nichts (Böses) sehen<br />
kikazaru = nichts (Böses) hören<br />
iwazaru = nichts (Böses) reden<br />
<br />
~ Hinzu kommt ein starkes Abhängigkeitsverhältnis zwischen Müttern und Kindern, genannt Amae.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">• Hygiene</span><br />
~ Man sollte es vermeiden sich in der Öffentlichkeit die Nase zu putzen und den Nasenschleim stattdessen hochziehen. Ersteres wird als unhöflich erachtet, sodass man dafür lieber in die nächste öffentliche Toilette verschwinden sollte.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">• Benehmen in einem Restaurant</span><br />
~ Die Schuhe zieht man sowohl in den Wohnungen und Häusern, als auch in Restaurants immer aus und stellt sie so das man beim gehen ohne Probleme schnell wieder hineinschlüpfen kann. Sollte man zur Toilette müssen oder in den Garten so stehen dafür immer extra Schuhe oder Pantoffeln bereit. <br />
~ In Japan sitzt man sehr häufig auf dem Boden, wobei man die Beine nicht übereinander schlägt um den anderen Gästen nicht die Fußsohlen zu zeigen, denn das ist sehr unhöflich. <br />
~ Essen ist in Japan zwar wichtig, aber man sollte nicht im gehen auf offener Straße essen, sondern sich dafür irgendwo hinsetzen. <br />
- Die Getränke werden ausschließlich vom Gastgeber eingeschenkt und man sollte nie sein Glas selbst füllen. Sollte der Gast keinen Durst mehr haben so lässt er einfach einen kleinen Schluck im Glas und der Gastgeber weiß sofort bescheid, denn ein leeres Glas bedeutet stets das der Durst des Gastes noch nicht gestillt ist. <br />
~ Jeder muss für das Sushi ein eigenes Schälchen für die Sojasauce haben, da niemals zwei Personen ein und dasselbe zum tunken benutzen. Ebenso ist es üblich die Sauce mit dem Wasabi zu vermengen, wobei es auch in Ordnung ist wenn man das Wasabi separat auf das Sushi tut. <br />
~ Sollte man sich mit Personen eine Platte mit Leckereien teilen, so nimmt man diese mit dem umgedrehten Ende der Stäbchen auf und nicht mit der Seite von der gegessen wird.<br />
~ Da Tod und Leben im Alltag akribisch voneinander getrennt werden, ist es mehr als unhöflich seine Essstäbchen in eine mit Reis gefüllten Schale zu stecken. Die Assoziation zu der länglicheren Variante der Essstäbchen, welche dazu verwendet werden die Knochen aus der Asche des Verstorbenen in die Urne zu füllen, liegt zu nahe.<br />
~ Wenn man das Essen beendet hat werden die Stäbchen parallel zueinander auf den Teller gelegt oder - und das ist im Restaurant am besten - man steckt sie bis auf 2-3 cm zurück in die Papierhülle, deren Ende man umfaltet. Dadurch ist leicht erkennbar das die Stäbchen bereits benutzt worden sind.<br />
~ Männer dürfen in der Öffentlichkeit gemäßigt Suppe schlürfen.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">• Öffentlichkeit</span><br />
~ In einigen Bezirken ist es in der Öffentlichkeit verboten zu rauchen, darauf weisen aufgemalte Verbotsschilder auf den Gehwegen hin. Sollte man sich daran nicht halten, so wird das mit einer Geldstrafe bestraft. <br />
~ Das Essen im gehen auf der Straße gilt als unverschämt und wer dies tut gilt als Gaijin, jemand der keine Manieren besitzt.<br />
~ Abgesehen von ein paar Ausnahmen ist es unüblich in der Öffentlichkeit Händchen zu halten, Arm in Arm zu laufen oder ähnliches. Auf Körperkontakt wird daher im Alltag weitestgehend verzichtet, jedoch sieht man inzwischen gelegentlich Jugendliche, die sich über diese Regel hinwegsetzen. <br />
~ Küssen in der Öffentlichkeit ist jedoch verpönt und findet nicht statt.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">• Im Verkehr</span><br />
~ In Bussen und U-Bahnen haben einige Sitze eine andere Farbe. Sie sind für ältere Menschen reserviert.<br />
~ Es ist verpönt in öffentlichen Verkehrsmitteln zu telefonieren, SMS versenden ist hingegen verbreitet und akzeptiert.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">• Geschenke</span><br />
~ Geschenke werden manchmal nicht in der Gegenwart des Schenkenden ausgepackt. Das bewahrt beide Seiten vor einem Gesichtsverlust bei Überraschung und Enttäuschung. <br />
~ Ein Geschenk verlangt immer ein Gegengeschenk, das allerdings – logisch nachvollziehbar – von geringerem Wert sein sollte. Ausnahmen bilden hier Dankesgeschenke, da die Gegenleistung ja schon erbracht worden ist.<br />
~ Geld wird nicht unverhüllt geschenkt, da das als plump gilt. Aus dem Grund sind in Schreibwarenläden spezielle Umschläge für Geldgeschenke zu erwerben.<br />
~ Die Verpackung der Geschenke ist oft genau so wichtig wie der Inhalt. Aus diesem Grund haben die Japaner auch die Kunst des Verpackens auf einem hohen Niveau entwickelt. Ein schönes Beispiel hierfür sind japanische Tücher, Furoshiki.<br />
<br />
Generell gibt es auch ein paar Tabus auf die Japaner beim Schenken achten:<br />
<br />
- Vier Gegenstände: die Ziffer „vier“ (shi 四) ist gleichlautend mit dem Wort „Tod“　(shi 死)<br />
- Weiße Taschentücher weisen auf Trauer hin<br />
- Weiße Blumen gibt es nur für Beerdigungen<br />
- Scheren und Messer weisen auf Trennung der Bande hin<br />
- Gegenstände, die das kaiserliche Wappen enthalten<br />
- Abbildungen mit Füchsen, die für Hinterhältigkeit stehen<br />
- Gelbe Taschentücher und ähnliches weisen auf Verrat hin.<br />
- Deutsche sollten etwas mitbringen, das Japaner als „typisch deutsch“ empfinden. Japaner lieben auch Dinge die Deutsche als verspielt oder kitschig empfinden. Wer etwa aus München kommt, könnte einen Bierkrug, auf dem das Hofbräuhaus abgebildet ist, Berliner ein kleines Brandenburger Tor mitbringen.<br />
- Japaner bevorzugen bei Bekleidung Markenartikel, allen voran japanische Markenartikel.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">• Gefühle</span><br />
~ Tiefere Gefühle werden in Japan selten gezeigt. Vor allem „negative“ wie Zorn, Trauer und Enttäuschung werden traditionell je nach Alter oft nur den Eltern, dem besten Freund/der besten Freundin oder dem Ehepartner offenbart. <br />
~ Das hat zur Folge das auch bei Katastrophen in der Regel Ruhe bewahrt wird, anstatt in Panik zu verfallen, um sein Gesicht nicht zu verlieren.<br />
~ Ein Lächeln kaschiert dementsprechend oft Schmerz und will dem Gegenüber Mitleid und eine gewisse Verpflichtung zur Hilfestellung ersparen.<br />
~ Es gilt gemeinhin als heldenhaft Leid zu ertragen ohne es die Öffentlichkeit bemerken zu lassen.<br />
~ Japaner binden sich nicht so unüberlegt und schnell wie viele Menschen der westlichen Länder. Vertrauen wird meist über Monate hinweg aufgebaut, bevor es intim wird. <br />
~ Generell benutzen Japaner lieber die "Ich mag dich", was für Europäer beispielsweise noch eine gewisse Distanz erscheinen lässt. Nutzt ein Japaner hingegen die Worte "Ich liebe dich" bedeutet das, dass die Person der diese Aussage gilt etwas ganz besonderes für ihn sein muss.<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Japanische Anreden</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
<br />
<span style="text-decoration: underline;">Vor- und Nachnamen</span><br />
~ Man sollte jemanden im japanischen nur mit dem Vornamen anreden wenn man ihm besonders nahe steht, denn sonst gilt es einfach als unhöflich.<br />
~ Es wird zuerst der Familienname und dann der Rufname genannt. Ebenso ist es durchaus üblich das man den anderen ausschließlich mit dem Nachnamen anredet. <br />
~ Wenn ein Japaner sich einem Ausländer vorstellt, nennt er zunächst seinen Nachnamen und anschließend den Vornamen, während die Vorstellung des Ausländers in einer anderen Reihenfolge (Vor- dann Nachname) erwartet wird. <br />
~ Japaner haben einen zweiteiligen Namen, der sich aus dem Familiennamen und dem Personennamen zusammensetzt, dabei steht der Familienname zuerst.<br />
~ Bei der Heirat soll das Ehepaar einen gemeinsamen Familiennamen annehmen, dabei darf jedoch kein neuer Familienname ausgedacht werden.<br />
<br />
Japanischer Name<br />
Kamon, japanische Familiensiegel<br />
Hanko, Namensstempel, hat in Japan die gleiche Bedeutung wie in Deutschland die Unterschrift<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">Suffixe</span><br />
An den jeweiligen Namen wird meist ein Suffix angehängt. Auch akademische, berufliche und militärische Titel werden durch diese Zusätze gekennzeichnet. Es gibt sowohl Anreden, die ausschließlich als Suffix verwendet werden (Sprich:-san oder -dono), als auch Anreden, die alleinstehend ohne den Namen benutzt werden können (...Sensei, senpai oder bucho).<br />
<br />
Im Alltag genutzte Anreden und Suffixe wären:<br />
<br />
-chan<br />
Chan wird meist unter kleinen Kindern oder gegenüber kleineren Kindern, guten Freunden oder Paaren genutzt. Einen Bekannten oder Fremden mit Chan anzusprechen gilt als höchst Unhöfflich, da Chan lediglich eine Verniedlichung des Namen darstellt. (Bsp. wie im deutschen chen: Sabinchen)<br />
Jungen werden meist nur bis zum Kindergartenalter mit -chan angesprochen, sind sie über dieses Alter hinaus, werden sie mit -kun angesprochen. Bei eng befreundeten Mädchen und Frauen sowie bei weiblichen Untergebenen wird -chan nach dem Vornamen jedoch oft bis ins hohe Alter verwendet. Auch Freundschaften aus früherer Kindheit werden mit Chan angesprochen.<br />
<br />
-kun<br />
Normale Anrede für Jungen, die über das Kindergartenalter hinaus gewachsen sind und männliche Jugendliche, falls es mit Vornamen benutzt wird. Lehrer hängen bei männlichen Schülern -kun an den Nachnamen an. In Unternehmen werden junge Angestellte (auch weibliche) oft mit -kun angesprochen.<br />
<br />
-san<br />
Neutrale Anrede unter erwachsenen Personen, die sich nicht kennen oder beruflich miteinander zu tun haben. Wird meist mit dem Nachnamen benutzt und entspricht damit „Herr/Frau“ im Deutschen. In Verbindung mit Beruf oder Titel wird -san als generische Anrede benutzt, beispielsweise okashiya-san („Herr Konditor“) oder Kocho-san („Herr Rektor“). Unter Japanern, die eng miteinander befreundet sind, wird -san an den Vornamen angehängt. Auch gegenüber Ausländern kann man diese Form hin und wieder hören, vor allem in Verbindung mit Spitznamen.<br />
<br />
-sama<br />
Sehr höflich, da der Gesprächspartner damit nur indirekt angeredet wird (etwa vergleichbar mit „verehrte/r“ im Deutschen). Wird von Angestellten gegenüber Kunden und für sehr hoch stehende Persönlichkeiten benutzt, auch für Gottheiten oder vergötterte Personen, in dem Fall wird ein Mönch Houshi-sama genannt.<br />
In Briefen wird in der Regel -sama als Namenszusatz des Adressaten verwendet. Auf personifizierte Objekte angewandt drückt es mehr Zärtlichkeit als Respekt aus.<br />
<br />
-shi<br />
Dieses Suffix wird nur in der Schriftsprache verwendet und entspricht dem deutschen „Herr/Frau“. Es kommt vor allem in Briefen zur Anwendung, wenn von dritten Personen die Rede ist.<br />
<br />
-jiji<br />
Diese Anrede wird für Freunde und sympatische Personen genutzt und kann mit "Freund" übersetzt werden. (Takano-Jiji = Takano-Freund, bzw. Freund Takano)<br />
<br />
-sensei<br />
Diese Anrede wird für Lehrer, Ärzte, Anwälte, Politiker und Kampfsporttrainer benutzt und ist im Deutschen am ehesten mit „Herr Doktor/Herr Professor/Herr Lehrer“ zu übersetzen. Sensei wird entweder nur mit dem Nachnamen oder allein stehend gebraucht, allerdings niemals mit dem Vornamen genutzt.<br />
<br />
-neechan oder -neesan<br />
Die Anrede Neesan wird für die ältere Schwester benutzt, Neechan hingegen meistens für die jüngere Schwester.<br />
<br />
-niichan oder -niisan<br />
Niichan wird oftmals für den jüngeren Bruder genutzt, während Niisan die Anrede für den älteren darstellt. Jüngere Brüder werden auch mit Otoutou angesprochen. Ein Name vor der Anrede ist nicht zwingend nötig.<br />
<br />
</div>
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<br />
</font><br />
</div></div></div><font style="float:right;font-size:9px;letter-spacing:-1px;color:#455948">© by <a href="https://peregrine.nobel-design.net/member.php?action=profile&uid=1251"><span style="color: #455948;">Darkdew</span></a>.</font></div></div></div></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tokio Guide]]></title>
			<link>https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/showthread.php?tid=4598</link>
			<pubDate>Fri, 16 Mar 2018 17:39:45 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/showthread.php?tid=4598</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #000000;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Anonymous+Pro' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Parisienne' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Meie+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Yanone+Kaffeesatz:400,200' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Inconsolata' rel='stylesheet' type='text/css'>
<br />
<center><div class="ldiv1"><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:60px;line-height:11px"> Tokio Guide</font><br />
<br />
<img src="https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/images/boards/live/tokioj10.png" width="470px" height="200px" style="border:1px solid #52202e"><br><br />
<br />
<div class="txt">
<font style="color:#392232"><br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Allgemeine Informationen</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ Tokio ist die bevölkerungsreichste Stadt Japans und bedeutet die "Östliche Hauptstadt"<br />
~ sie liegt in der Kantō-Region im Osten der japanischen Hauptinsel Honshū<br />
~ unterteilt in 23 Bezirke mit 9.153.953 Einwohnern <br />
~ Sitz der japanischen Regierung und des Tennō und somit auch die Hauptstadt<br />
~ sie ist das Finanz-, Industrie-, Handels-, Bildungs- und Kulturzentrum Japans mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, Theatern und Museen<br />
~ mit den Flughäfen Narita und Haneda und als Ausgangspunkt der meisten Shinkansen-Linien, ist es auch das Verkehrszentrum des Landes<br />
~ die Präfektur umfasst neben den 23 Bezirken auch den westlichen Teil des Ballungsraumes, bis zu den Ausläufern der Japanischen Alpen, der Tama-Region. Außerdem gehören die südlich im Pazifik gelegenen Izu-Inseln und Ogasawara-Inseln, sowie Okinotorishima zur Präfektur. Die Präfektur hat über 13 Millionen Einwohner und erstreckt sich bis zum nördlichen Wendekreis<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Wissenwertes</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
<span class="underline">Klima</span><br />
~ die Sommer sind heiß und feucht (Nachts ca 20°C und am Tag 30°C)<br />
~ die Winter sind trocken und sonnig (Nachts ca 0°C und am Tag 10°C), wobei manchmal sogar Schnee fällt<br />
~ von Ende Juni bis Mitte Juli herrscht die Regenzeit, wo man mit täglichen Regenschauern rechnen kann<br />
~ von Mitte Juli bis Ende August ist es durchgehend heiß mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit<br />
~ im September und Oktober kann man mit Taifunen rechnen, die meist nur einen Tag andauern<br />
~ der wärmste Monat ist August<br />
~ der kälteste ist Januar<br />
~ am meisten regnen tut es im September und am wenigsten im Dezember<br />
<br />
<span class="underline">Erdbeben</span><br />
~ die Stadt liegt in einer der aktivsten Erdbebenzonen der Welt<br />
~ kleine Beben gehören zum Alltag der Bewohner, da sie fast täglich auftreten können<br />
~ genau vorausgesagt werden können sie allerdings nicht.<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Politik & Tennō</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ seit 1947 ist Japan eine parlamentarische Demokratie mit dem Tennō als de-facto-Staatsoberhaupt<br />
~ die Legislative besteht aus einem Zweikammerparlament; das bedeutendere Unterhaus wird spätestens alle vier Jahre neu gewählt<br />
~ die Exekutive wird vom Kabinett unter Leitung des Premierministers gebildet, der von beiden Kammern des Parlaments, im Konfliktfall vom Unterhaus bestimmt wird<br />
~ an der Spitze der Judikative steht der Oberste Gerichtshof, dessen Richter vom Kabinett ernannt und vom Volk bestätigt werden<br />
~ das Parteiensystem Japans wird seit den späten 1990er Jahren von zwei großen Parteien, der Liberaldemokratischen Partei und der Demokratischen Partei bestimmt<br />
~ daneben existieren mehrere kleinere Parteien auf nationaler Ebene, die größte darunter ist die buddhistisch-konservative Kōmeitō<br />
<br />
Tennō<br />
~ er ist das „Symbol des Staates und der Einheit des Japanischen Volkes“<br />
~ rechtlich gilt er allerdings nicht als Staatsoberhaupt und die souveräne Macht liegt allein beim Volk <br />
~ der Shōwa-Tennō, hat 1945 bei der Kapitulation Japans die Göttlichkeit (Arahitogami) der japanischen Kaiser zurückgewiesen<br />
~ die Verfassung von 1946 gibt dem Kaiser keine direkte politische Entscheidungsgewalt. Im modernen Japan ist sein Amt zeremonieller Natur<br />
~ er ernennt den von beiden Parlamenten gewählten Ministerpräsidenten und den Präsidenten des obersten Gerichtshofes, er verkündet die Gesetze und beruft das Parlament ein und er ist der oberste Priester des Shintō<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Nachtleben</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ Um überhaupt Zugang zu den Clubs zu bekommen sollte man auf jeden Fall den Reisepass dabei haben<br />
~ In einigen der Etablissements herrscht strikte Kleiderordnung<br />
~ Frauen bezahlen meist weniger beim Eintritt als die Männer<br />
<br />
Verschiedene Etablissements<br />
• Karaoke<br />
~ ist ein wichtiger Zeitvertreib der Japaner wenn sie ausgehen<br />
~ in den Bars kann man neben dem großen Raum, wo einen alle hören können, auch einzelne kleinere Räume mieten - sollte man aber in angesagteren Bars im Vorfeld tun - um dort nur mit Freunden zusammen zu sein <br />
<br />
• Izakayas<br />
~ ist einfach ein Ort wo man oft stundenlang zusammen sitzen kann um zu trinken und auch zu essen<br />
<br />
• Discos und Clubs<br />
~ der perfekte Ort um sich einfach mal fallen und von der Musik tragen zu lassen<br />
~ die unterschiedlichsten Musikstile werden angeboten, sodass für jeden was dabei ist<br />
~ hin und wieder gibt es auch richtige Themenparties<br />
~ natürlich sieht man die Besucher auch oft mal in der Kleidung die zu diesem Musikstil passt, um sich einfach auszudrücken<br />
<br />
• Livemusik<br />
~ es gibt eigentlich keinen Tag wo nicht irgendwo ein kleineres oder größeres Konzert stattfindet<br />
~ die Tickets können online bestellt oder vor Ort gekauft werden<br />
~ meist beginnen die Auftritte schon am frühen Nachmittag<br />
~ Künstler die gerade erst durchstarten, müssen meist noch selbst dafür zahlen das sie überhaupt auftreten dürfen - das ändert sich erst im Laufe der Zeit mit dem Bekanntheitsgrad<br />
~ Informationen über Konzerte bekommt man im Internet oder aber durch Flugblätter in Schaufenstern, Musikgeschäften usw.<br />
<br />
• Kneipen und Bars<br />
~ der Ort wo man entweder für sich alleine sein kann um einfach was zu trinken, oder aber auch mal um mit einem Freund oder Kollegen abschalten zu können<br />
~ hauptsächlich sind es Stammkunden die sich dort aufhalten<br />
~ in manchen gibt es auch Fernseher für Sportsendungen<br />
~ auch Einrichtungen im westlichen Stil finden langsam Einzug<br />
<br />
• Hostessen-Clubs<br />
~ in diesen arbeiten Frauen die vom Club bezahlt werden, damit sie sich mit den männlichen Gästen angeregt unterhalten<br />
~ die Männer müssen für alles bezahlen, wobei sie die Frau nicht anfassen dürfen<br />
~ man sollte diese Clubs nur aufsuchen wenn man genügend Geld dabei hat<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Yakuza</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ kurzum, die japanische Mafia ist eine kriminelle Organisation<br />
~ angeführt wird sie vom Oyabun, der als unantastbar gilt<br />
~ alle die ihm unterstellt sind - die niederen Mitglieder (Kobun) - sind zu absolutem Gehorsam verpflichtet<br />
~ es gibt ein aufwendiges Aufnahmeritual bei dem man traditionelle Kleidung trägt und dem Oyabun Treue und Loyalität bis in den Tod schwört<br />
~ die Befehle und Entscheidungen des Oyabun sind unantastbar und unfehlbar<br />
~ es kommt öfter mal zu Macht- und Konkurrenzkämpfen innerhalb einer Stufe, um die Gunst des Vorgesetzten zu gewinnen<br />
~ ihr Wirkungskreis ist weitreichend und er scheint jeden Tag weiter zu wachsen (Bsp: Finanzmarkt, politische Korruption, Bestechungen, Erpressung)<br />
~ „traditionelle“ Mafia-Aktivitäten: Prostitution, Menschen- und Drogenhandel, legale und illegale Inkasso-Geschäfte, illegales Glücksspiel, Vermittlung von illegalen Arbeitskräften - insbesondere Ausländern ohne Aufenthaltserlaubnis, Pachinko oder Schutzgelderpressung, die beispielsweise bei vielen Restaurants verdeckt über den Wäschedienst der japanischen Erfrischungstücher, Oshibori genannt, abläuft<br />
~ sollte man versuchen den Oyabun zu hintergehen und eigene Geschäfte betreiben, kann man mit harten Strafen rechnen<br />
~ wenn ein Mitglied einen Fehler begeht der zu einem Gesichtsverlust führt, so kann er diesen tilgen indem er sich ein Fingerglied mit einem Tantō und einem Hammer oder einem speziellen Schwert abtrennt - meist die linke Hand und das erste Glied des kleinen Fingers<br />
~ dieses Ritual, genannt Yubitsume, stammt noch aus der Zeit der Samurai <br />
~ mit jedem verlorenen Fingerglied lag das Schwert schlechter in der Hand – und mit dem Verlust der letzten Fingerkuppe war das Führen eines Schwertes nicht mehr möglich<br />
~ altgedienten Yakuza fehlen oft einige Fingerkuppen, die sie mit Fingerprothesen ersetzen, um in der Öffentlichkeit nicht sofort als Kriminelle erkannt zu werden<br />
<br />
~ großflächige Tätowierungen dienen als Ausdruck der Gruppenzugehörigkeit<br />
~ nicht selten gaben sich Bauern und Handwerker bei ihrem Eintritt in die Yakuza neue und kriegerisch klingende Namen wie Tiger und Kranich, neun Drachen, tobender Sturm usw. die sie dann in dieser Form auf Rücken oder Brust bildlich darstellen ließen<br />
~ zusätzlich wurden oft noch ausschweifende und künstlerische Verzierungen angebracht, nicht selten wurde alles bis auf Kopf, Hände, Füße und Genitalbereich mit Mustern versehen<br />
~ heute noch sind Tätowierungen in Japan direkt mit den Yakuza assoziiert, weshalb Tätowierten der Zutritt zu öffentlichen Badeanstalten meist untersagt ist. Tatsächlich aber verliert die Tätowierung bei den Yakuza an Bedeutung, seit die Organisationen verboten wurden<br />
<br />
~ Die Hierarchie<br />
• Oyabun: Er ist der Führer einer Familie und steht somit ganz oben. <br />
• Saiko-komon: Er ist der einflussreichste Berater des Oyabun.<br />
• Wakagashira: Ist der Stellvertreter und für die regionalen Gangs verantwortlich. In seinem Gebiet ist er der Boss und hat nur dem Oyabun bzw. dem Saika-komon Rechenschaft abzulegen.<br />
• Shateigashira: Ein untergebener regionaler Chef.<br />
• Shingiin/Kaikei: Dem Saiko-komon untergeben. Shingiin sind rechtliche Berater und Kaikei Buchhalter.<br />
• Kyodai: Als "große Brüder" bezeichnet.<br />
• Shatei: "Kleine Brüder" führen Jugendbanden an und sind den Kyodai untergeordnet.<br />
<br />
• Kobun: Sind Schützlinge des Oyabun - meist leibliche Söhne oder adoptiert.<br />
• Fuku-Honbucho: Ist für seine eigene Gruppe zuständig und unterstützt den Wakagashira.<br />
• Kohai: Söhne von einflussreichen und wohlhabenden Yakuzamitgliedern.<br />
• So-Honbucho: Hauptgeschäftsstellenleiter<br />
• Komon: So werden allgemein die Berater in der Yakuza genannt.<br />
• Kumicho-hiso: Sekretäre des Oyabun<br />
• Wakagashira-hosa: Untergebene des Wakagashira.<br />
• Kigyo-shatei: Geschäftsbrüder<br />
• Wakashu: Handlanger der Shatei (z.B. Zuhälter, kleine Killer, Geldeintreiber..).<br />
<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
</font><br />
</div></div></div><font style="float:right;font-size:9px;letter-spacing:-1px;color:#455948">© by <a href="https://peregrine.nobel-design.net/member.php?action=profile&uid=1251"><span style="color: #455948;">Darkdew</span></a>.</font></div></div></div></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #000000;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Anonymous+Pro' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Parisienne' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Meie+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Yanone+Kaffeesatz:400,200' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Inconsolata' rel='stylesheet' type='text/css'>
<br />
<center><div class="ldiv1"><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:60px;line-height:11px"> Tokio Guide</font><br />
<br />
<img src="https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/images/boards/live/tokioj10.png" width="470px" height="200px" style="border:1px solid #52202e"><br><br />
<br />
<div class="txt">
<font style="color:#392232"><br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Allgemeine Informationen</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ Tokio ist die bevölkerungsreichste Stadt Japans und bedeutet die "Östliche Hauptstadt"<br />
~ sie liegt in der Kantō-Region im Osten der japanischen Hauptinsel Honshū<br />
~ unterteilt in 23 Bezirke mit 9.153.953 Einwohnern <br />
~ Sitz der japanischen Regierung und des Tennō und somit auch die Hauptstadt<br />
~ sie ist das Finanz-, Industrie-, Handels-, Bildungs- und Kulturzentrum Japans mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, Theatern und Museen<br />
~ mit den Flughäfen Narita und Haneda und als Ausgangspunkt der meisten Shinkansen-Linien, ist es auch das Verkehrszentrum des Landes<br />
~ die Präfektur umfasst neben den 23 Bezirken auch den westlichen Teil des Ballungsraumes, bis zu den Ausläufern der Japanischen Alpen, der Tama-Region. Außerdem gehören die südlich im Pazifik gelegenen Izu-Inseln und Ogasawara-Inseln, sowie Okinotorishima zur Präfektur. Die Präfektur hat über 13 Millionen Einwohner und erstreckt sich bis zum nördlichen Wendekreis<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Wissenwertes</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
<span class="underline">Klima</span><br />
~ die Sommer sind heiß und feucht (Nachts ca 20°C und am Tag 30°C)<br />
~ die Winter sind trocken und sonnig (Nachts ca 0°C und am Tag 10°C), wobei manchmal sogar Schnee fällt<br />
~ von Ende Juni bis Mitte Juli herrscht die Regenzeit, wo man mit täglichen Regenschauern rechnen kann<br />
~ von Mitte Juli bis Ende August ist es durchgehend heiß mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit<br />
~ im September und Oktober kann man mit Taifunen rechnen, die meist nur einen Tag andauern<br />
~ der wärmste Monat ist August<br />
~ der kälteste ist Januar<br />
~ am meisten regnen tut es im September und am wenigsten im Dezember<br />
<br />
<span class="underline">Erdbeben</span><br />
~ die Stadt liegt in einer der aktivsten Erdbebenzonen der Welt<br />
~ kleine Beben gehören zum Alltag der Bewohner, da sie fast täglich auftreten können<br />
~ genau vorausgesagt werden können sie allerdings nicht.<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
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<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Politik & Tennō</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ seit 1947 ist Japan eine parlamentarische Demokratie mit dem Tennō als de-facto-Staatsoberhaupt<br />
~ die Legislative besteht aus einem Zweikammerparlament; das bedeutendere Unterhaus wird spätestens alle vier Jahre neu gewählt<br />
~ die Exekutive wird vom Kabinett unter Leitung des Premierministers gebildet, der von beiden Kammern des Parlaments, im Konfliktfall vom Unterhaus bestimmt wird<br />
~ an der Spitze der Judikative steht der Oberste Gerichtshof, dessen Richter vom Kabinett ernannt und vom Volk bestätigt werden<br />
~ das Parteiensystem Japans wird seit den späten 1990er Jahren von zwei großen Parteien, der Liberaldemokratischen Partei und der Demokratischen Partei bestimmt<br />
~ daneben existieren mehrere kleinere Parteien auf nationaler Ebene, die größte darunter ist die buddhistisch-konservative Kōmeitō<br />
<br />
Tennō<br />
~ er ist das „Symbol des Staates und der Einheit des Japanischen Volkes“<br />
~ rechtlich gilt er allerdings nicht als Staatsoberhaupt und die souveräne Macht liegt allein beim Volk <br />
~ der Shōwa-Tennō, hat 1945 bei der Kapitulation Japans die Göttlichkeit (Arahitogami) der japanischen Kaiser zurückgewiesen<br />
~ die Verfassung von 1946 gibt dem Kaiser keine direkte politische Entscheidungsgewalt. Im modernen Japan ist sein Amt zeremonieller Natur<br />
~ er ernennt den von beiden Parlamenten gewählten Ministerpräsidenten und den Präsidenten des obersten Gerichtshofes, er verkündet die Gesetze und beruft das Parlament ein und er ist der oberste Priester des Shintō<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Nachtleben</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ Um überhaupt Zugang zu den Clubs zu bekommen sollte man auf jeden Fall den Reisepass dabei haben<br />
~ In einigen der Etablissements herrscht strikte Kleiderordnung<br />
~ Frauen bezahlen meist weniger beim Eintritt als die Männer<br />
<br />
Verschiedene Etablissements<br />
• Karaoke<br />
~ ist ein wichtiger Zeitvertreib der Japaner wenn sie ausgehen<br />
~ in den Bars kann man neben dem großen Raum, wo einen alle hören können, auch einzelne kleinere Räume mieten - sollte man aber in angesagteren Bars im Vorfeld tun - um dort nur mit Freunden zusammen zu sein <br />
<br />
• Izakayas<br />
~ ist einfach ein Ort wo man oft stundenlang zusammen sitzen kann um zu trinken und auch zu essen<br />
<br />
• Discos und Clubs<br />
~ der perfekte Ort um sich einfach mal fallen und von der Musik tragen zu lassen<br />
~ die unterschiedlichsten Musikstile werden angeboten, sodass für jeden was dabei ist<br />
~ hin und wieder gibt es auch richtige Themenparties<br />
~ natürlich sieht man die Besucher auch oft mal in der Kleidung die zu diesem Musikstil passt, um sich einfach auszudrücken<br />
<br />
• Livemusik<br />
~ es gibt eigentlich keinen Tag wo nicht irgendwo ein kleineres oder größeres Konzert stattfindet<br />
~ die Tickets können online bestellt oder vor Ort gekauft werden<br />
~ meist beginnen die Auftritte schon am frühen Nachmittag<br />
~ Künstler die gerade erst durchstarten, müssen meist noch selbst dafür zahlen das sie überhaupt auftreten dürfen - das ändert sich erst im Laufe der Zeit mit dem Bekanntheitsgrad<br />
~ Informationen über Konzerte bekommt man im Internet oder aber durch Flugblätter in Schaufenstern, Musikgeschäften usw.<br />
<br />
• Kneipen und Bars<br />
~ der Ort wo man entweder für sich alleine sein kann um einfach was zu trinken, oder aber auch mal um mit einem Freund oder Kollegen abschalten zu können<br />
~ hauptsächlich sind es Stammkunden die sich dort aufhalten<br />
~ in manchen gibt es auch Fernseher für Sportsendungen<br />
~ auch Einrichtungen im westlichen Stil finden langsam Einzug<br />
<br />
• Hostessen-Clubs<br />
~ in diesen arbeiten Frauen die vom Club bezahlt werden, damit sie sich mit den männlichen Gästen angeregt unterhalten<br />
~ die Männer müssen für alles bezahlen, wobei sie die Frau nicht anfassen dürfen<br />
~ man sollte diese Clubs nur aufsuchen wenn man genügend Geld dabei hat<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Yakuza</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ kurzum, die japanische Mafia ist eine kriminelle Organisation<br />
~ angeführt wird sie vom Oyabun, der als unantastbar gilt<br />
~ alle die ihm unterstellt sind - die niederen Mitglieder (Kobun) - sind zu absolutem Gehorsam verpflichtet<br />
~ es gibt ein aufwendiges Aufnahmeritual bei dem man traditionelle Kleidung trägt und dem Oyabun Treue und Loyalität bis in den Tod schwört<br />
~ die Befehle und Entscheidungen des Oyabun sind unantastbar und unfehlbar<br />
~ es kommt öfter mal zu Macht- und Konkurrenzkämpfen innerhalb einer Stufe, um die Gunst des Vorgesetzten zu gewinnen<br />
~ ihr Wirkungskreis ist weitreichend und er scheint jeden Tag weiter zu wachsen (Bsp: Finanzmarkt, politische Korruption, Bestechungen, Erpressung)<br />
~ „traditionelle“ Mafia-Aktivitäten: Prostitution, Menschen- und Drogenhandel, legale und illegale Inkasso-Geschäfte, illegales Glücksspiel, Vermittlung von illegalen Arbeitskräften - insbesondere Ausländern ohne Aufenthaltserlaubnis, Pachinko oder Schutzgelderpressung, die beispielsweise bei vielen Restaurants verdeckt über den Wäschedienst der japanischen Erfrischungstücher, Oshibori genannt, abläuft<br />
~ sollte man versuchen den Oyabun zu hintergehen und eigene Geschäfte betreiben, kann man mit harten Strafen rechnen<br />
~ wenn ein Mitglied einen Fehler begeht der zu einem Gesichtsverlust führt, so kann er diesen tilgen indem er sich ein Fingerglied mit einem Tantō und einem Hammer oder einem speziellen Schwert abtrennt - meist die linke Hand und das erste Glied des kleinen Fingers<br />
~ dieses Ritual, genannt Yubitsume, stammt noch aus der Zeit der Samurai <br />
~ mit jedem verlorenen Fingerglied lag das Schwert schlechter in der Hand – und mit dem Verlust der letzten Fingerkuppe war das Führen eines Schwertes nicht mehr möglich<br />
~ altgedienten Yakuza fehlen oft einige Fingerkuppen, die sie mit Fingerprothesen ersetzen, um in der Öffentlichkeit nicht sofort als Kriminelle erkannt zu werden<br />
<br />
~ großflächige Tätowierungen dienen als Ausdruck der Gruppenzugehörigkeit<br />
~ nicht selten gaben sich Bauern und Handwerker bei ihrem Eintritt in die Yakuza neue und kriegerisch klingende Namen wie Tiger und Kranich, neun Drachen, tobender Sturm usw. die sie dann in dieser Form auf Rücken oder Brust bildlich darstellen ließen<br />
~ zusätzlich wurden oft noch ausschweifende und künstlerische Verzierungen angebracht, nicht selten wurde alles bis auf Kopf, Hände, Füße und Genitalbereich mit Mustern versehen<br />
~ heute noch sind Tätowierungen in Japan direkt mit den Yakuza assoziiert, weshalb Tätowierten der Zutritt zu öffentlichen Badeanstalten meist untersagt ist. Tatsächlich aber verliert die Tätowierung bei den Yakuza an Bedeutung, seit die Organisationen verboten wurden<br />
<br />
~ Die Hierarchie<br />
• Oyabun: Er ist der Führer einer Familie und steht somit ganz oben. <br />
• Saiko-komon: Er ist der einflussreichste Berater des Oyabun.<br />
• Wakagashira: Ist der Stellvertreter und für die regionalen Gangs verantwortlich. In seinem Gebiet ist er der Boss und hat nur dem Oyabun bzw. dem Saika-komon Rechenschaft abzulegen.<br />
• Shateigashira: Ein untergebener regionaler Chef.<br />
• Shingiin/Kaikei: Dem Saiko-komon untergeben. Shingiin sind rechtliche Berater und Kaikei Buchhalter.<br />
• Kyodai: Als "große Brüder" bezeichnet.<br />
• Shatei: "Kleine Brüder" führen Jugendbanden an und sind den Kyodai untergeordnet.<br />
<br />
• Kobun: Sind Schützlinge des Oyabun - meist leibliche Söhne oder adoptiert.<br />
• Fuku-Honbucho: Ist für seine eigene Gruppe zuständig und unterstützt den Wakagashira.<br />
• Kohai: Söhne von einflussreichen und wohlhabenden Yakuzamitgliedern.<br />
• So-Honbucho: Hauptgeschäftsstellenleiter<br />
• Komon: So werden allgemein die Berater in der Yakuza genannt.<br />
• Kumicho-hiso: Sekretäre des Oyabun<br />
• Wakagashira-hosa: Untergebene des Wakagashira.<br />
• Kigyo-shatei: Geschäftsbrüder<br />
• Wakashu: Handlanger der Shatei (z.B. Zuhälter, kleine Killer, Geldeintreiber..).<br />
<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
</font><br />
</div></div></div><font style="float:right;font-size:9px;letter-spacing:-1px;color:#455948">© by <a href="https://peregrine.nobel-design.net/member.php?action=profile&uid=1251"><span style="color: #455948;">Darkdew</span></a>.</font></div></div></div></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Schulsystem]]></title>
			<link>https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/showthread.php?tid=4597</link>
			<pubDate>Fri, 16 Mar 2018 17:37:39 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/showthread.php?tid=4597</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #000000;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Anonymous+Pro' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Parisienne' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Meie+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Yanone+Kaffeesatz:400,200' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Inconsolata' rel='stylesheet' type='text/css'>
<br />
<br />
<center><div class="ldiv1"><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:50px;line-height:11px"> Das Schulsystem</font><br />
<br />
<img src="https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/images/boards/live/school10.png" width="470px" height="200px" style="border:1px solid #52202e"><br><br />
<br />
<div class="txt">
<font style="color:#392232"><br />
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Allgemeine Informationen</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ Die Schulpflicht beträgt neun Jahre, erstreckt sich jedoch nicht auf Kinder ohne japanische Staatsbürgerschaft.<br />
~ Das Schuljahr beginnt in Japan am 1. April.<br />
~ Die Schulferien sind im ganzen Land einheitlich (Neujahr: 2 Wochen, März/April: 2 Wochen, Juli/August: 6 Wochen).<br />
~ Öffentliche Schulen haben die 5-Tage-Woche, private Schulen oft die 6-Tage-Woche.<br />
~ Während der Schulpflicht gibt es kein Sitzenbleiben wie in Deutschland, praktisch jeder Schüler wird automatisch versetzt.<br />
~ An allen Schulen ist die erste Stunde die "homeroom"-Stunde, in der die z.B. Anwesenheit kontrolliert wird.<br />
~ 95% aller Schüler in Japan schaffen das Abitur.<br />
~ es gibt auch Ganztagsschulen (Beginn ist um 8.30 Uhr und die letzte Stunde endet in der Mittelschule um 15.15 Uhr (in den höheren Schulen meist erst um 19 oder 20 Uhr!)<br />
~ Wenn die Jugendlichen dann gegen späten Nachmittag nach Hause kommen, machen sie Aufgaben und die meisten gehen nachher noch in ein Nachhilfeinstitut. Diese Möglichkeit nutzen 60% aller Schüler.<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Grundschule</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ diese dauert sechs Jahre<br />
~ die Kinder werden nach Vollendung des 6. Lebensjahres eingeschult<br />
~ man besucht die Schule, in deren Bezirk man wohnt<br />
~ fast alle Grundschulen sind öffentlich und werden von den jeweiligen Gemeinden getragen<br />
~ Schuluniformen gibt es nicht in allen Grundschulen<br />
~ die durchschnittliche Klassengröße liegt bei 25 Schülern, jedoch mit starken Schwankungen. ~ in der Präfektur Kōchi sind es im Durchschnitt z.B. nur 18 Schüler, in der Präfektur Tokio dagegen 32<br />
~ etwa 2 % der Klassen sind gemischt, wobei in der Präfektur Kagoshima mit großem Abstand sogar 12 % der Klassen Schüler aus unterschiedlichen Stufen enthalten<br />
~ 2010 gab es 22.000 Grundschulen, davon 213 private, mit etwa 420.000 Vollzeitlehrkräften und knapp 7 Millionen Schülern.<br />
~ für viele Aktivitäten werden die Klassen in kleinere Gruppen unterteilt, so zum Beispiel zum reinigen der Klassenräume und ähnliches<br />
~ die Schüler essen ihr Essen - ganz gleich ob mitgebracht oder im Speisezentrum der Schule geholt - gemeinsam im Klassenraum, wobei auch einige draußen essen<br />
~ kleine Gruppen von Klassenkameraden wechseln sich dabei ab um ihren Mitschülern das Essen zu bringen<br />
~ über das ganze Jahr verteilt gibt es zahlreiche Schulveranstaltungen wie Sportfeste oder Ausflüge<br />
<br />
~ Unterrichtsfächer sind Japanisch, Mathematik, Naturkunde, Gesellschaftswissenschaften, Musik, Kunst, Sport und Hauswirtschaft [Grundbegriffe des Kochens und Nähens)<br />
~ immer mehr Grundschulen fangen an Englisch zu unterrichten und Internetzugänge einzurichten<br />
~ ebenfalls Unterricht in traditionellen japanischen Künsten wie Shodo (Schreiben von Kanji und Kana mit Pinsel und Tusche) und Haiku (vor 400 Jahren entwickelte Gedichtform, nämlich ein Kurzgedicht, bestehend aus 17 Silben, die im Versmaß von fünf, sieben und wieder fünf Silben angeordnet sind. Haiku verwenden einfache Metaphern, um dem Leser tiefe Emotionen zu vermitteln.)<br />
<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Mittelschule</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ nach der Grundschule besucht man die dreijährige Mittelschule, ebenfalls meistens eine öffentliche Schule in der Nähe der Wohnung<br />
~ es gibt allerdings auch einige private Mittelschulen, für die man eine Aufnahmeprüfung ablegen muss<br />
~ in der Mittelschule besteht meist Uniformpflicht und es gibt Sommer- und Winteruniformen in drei Farben - je Jahrgangsstufe eine, jedoch nicht an allen Schulen<br />
~ auch der Wechsel ist festgelegt, so trägt man von Anfang Juni bis Ende Oktober die Sommeruniform und von November bis Ende Mai die Winteruniform, wobei die Mädchen ganzjährig Röcke tragen<br />
~ man darf nichts an der Schuluniform verändern, nicht mal eine Kopfbedeckung darf man tragen - eine komplette Schuluniform kostet ca. 50.000 Yen ca. 450 Euro<br />
~ die Schüler gehen außerschulischen Aktivitäten ihrer Wahl nach - Arbeitsgemeinschaften oder Clubs - und sie betätigen sich in Sportmannschaften, Kunst- oder Musikgruppen<br />
~ im letzten Jahr der Mittelschule lernen die Schüler sehr intensiv für die Aufnahmeprüfung der Oberschule, die den weiteren Lebensweg entscheidend beeinflussen kann<br />
~ die Mittelschulklassen sind mit durchschnittlich 29 Schülern vergleichsweise groß, wobei besonders in der Präfektur Tokio mit weitem Abstand die durchschnittliche Größe 44 Schüler/Klasse beträgt<br />
~ zwar endet mit der Mittelschule die Schulpflicht, jedoch besuchen 98 % der Schüler weiterführende Schulen.<br />
~ 2010 gab es 10.815 Mittelschulen, davon 758 private, mit etwa 250.000 Vollzeitlehrkräften und 3,5 Millionen Schülern.<br />
~ die meisten Grund- und Mittelschulen werden von den jeweiligen Gemeinden getragen, finanziell jedoch vom Staat unterstützt, um im ganzen Land eine einheitliche Grundausbildung (während der Schulpflicht) zu ermöglichen.<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Oberschule</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ nach der Mittelschule besuchen fast alle Schüler die dreijährige Oberschule <br />
~ der Zugang zu einer Oberschule ist generell durch eine Aufnahmeprüfung geregelt, wobei sich der Ruf und das Ausbildungsniveau der Oberschule im Schwierigkeitsgrad der Aufnahmeprüfung widerspiegelt<br />
~ der Abschluss der Oberschule qualifiziert formal zum Eintritt in eine Universität und wird daher mit dem deutschen Abitur gleichgestellt, allerdings gibt es keine Abschlussprüfung im eigentlichen Sinn, sondern man erwirbt den Abschluss durch regelmäßige Teilnahme am Unterricht und durch Bestehen von Klassenarbeiten<br />
~ für den Eintritt in die Universität muss aber erst eine für jede Universität und jeden Fachbereich getrennte Aufnahmeprüfung abgelegt werden<br />
~ das Bildungsministerium schreibt folgende Fächergebiete und Fächer für Oberschulen vor: <br />
<br />
Japanisch (Sprachausdruck I und II, Allgemeines Japanisch, Gegenwartsliteratur, Klassische Literatur, Lektüre klassischer Literatur),<br />
Geographie und Geschichte (Weltgeschichte A und B, Japanische Geschichte A und B, Geographie A und B),<br />
Bürgerkunde (Gesellschaftskunde, Ethik, Politik/Wirtschaft),<br />
Mathematik (Grundlagen der Mathematik, Mathematik I, II und III, Mathematik A, B und C),<br />
Naturwissenschaften (Grundlagen der Wissenschaft, Allgemeine Wissenschaft A und B, Physik I und II, Chemie I und II, Biologie I und II, Geographie I und II),<br />
Gesundheit[serziehung] und Sport (Sport, Gesundheit[serziehung]), <br />
Kunst (Musik I, II und III, [bildende] Kunst I, II und III, Kunsthandwerk, Kalligrafie I, II und III), <br />
Fremdsprachen (Mündliche Kommunikation [auf Englisch] I und II, Englisch I und II, Lesen [auf Englisch], Schreiben [auf Englisch]), <br />
Hauswirtschaft (Grundlagen der Hauswirtschaft, Allgemeine Hauswirtschaft, Techniken der Lebenshaltung), <br />
Informatik (Informatik A, B und C).<br />
<br />
~ jedes Fächergebiet muss belegt werden, jedoch sind diese bis auf Bürgerkunde teilweise als Wahlpflichtunterricht ausgelegt, beispielsweise kann bei Japanisch zwischen Sprachausdruck und Allgemein gewählt werden, oder bei Kunst zwischen Musik, bildende Kunst, Kunsthandwerk und Kalligrafie<br />
~ daneben gibt es Oberschulen, die wie die deutschen Berufsgymnasien spezialisierte Fachcurricula anbieten, die von etwa einem Viertel der Schüler (einem Drittel auf den öffentlichen und einem Zehntel auf den privaten Schulen) belegt werden<br />
~ diese enthalten eine große Auswahl an Profilfächern in den Vertiefungsrichtungen Landwirtschaft, Technik, Wirtschaft, Fischerei, Hauswirtschaft, Krankenpflege, Informatik, Wohlfahrt, Mathematik, Sport, Musik, Kunst oder Englisch<br />
~ neben öffentlichen Oberschulen (meistens von den Präfekturen getragen) gibt es zahlreiche private Schulen<br />
~ für alle Oberschulen musste bis zu Beginn des Fiskal- und Schuljahres 2010 eine Gebühr bezahlt werden, die bei den öffentlichen Schulen jedoch geringer als bei den privaten war<br />
~ für das Schulgeld privater Oberschulen zahlt der Staat seitdem Zuschüsse, je nach Präfektur sind auch diese effektiv für die Haushalte ganz gebührenfrei<br />
~ 2010 gab es 5.116 Oberschulen, davon 1.321 private, mit etwa 240.000 Vollzeitlehrkräften und 3,4 Millionen Schülern.<br />
~ 613 Schulen bieten auch Fernunterricht an, der von knapp 190.000 in Anspruch genommen wird<br />
~ von den Oberschülern besuchen dabei 116.000 nicht den regulären Ganztagsunterricht, sondern Teilzeit- bzw. Abendkurse<br />
~ direkt nach der Oberschule besuchen mit Stand 2010 etwa 54 % (etwa 580.000) der Schüler weiterführende Schulen, hauptsächlich die Hochschulen, und 16 % (etwa 167.000) gehen in das Berufsleben über<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Fachoberschule</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ 1962 wurden die Fachoberschulen, auch Technische Colleges genannt, eingeführt um den Fachkräftebedarf der Industrie zu decken<br />
~ diese Schulen können nach der Mittelschule besucht werden und haben eine Ausbildungsdauer von 5 Jahren<br />
~ 2010 gab es 58 Fachoberschulen, davon 3 private, mit etwa 4.300 Vollzeitlehrkräften und knapp 60.000 Schülern<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Hochschule & Universitäten</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ ein großer Teil aller Oberschulabgänger geht anschließend auf eine Hochschule, die vier Jahre dauert und mit dem Bachelor - 1. akademischer Grad, den Studenten an Hochschulen als Abschluss einer wissenschaftlichen Ausbildung erlangen können - abschließt<br />
~ wie bei den Oberschulen ist auch bei allen Universitäten die Zulassung zum Studium an das Bestehen einer Aufnahmeprüfung geknüpft, die sehr schwer ist und den Jugendlichen alles abverlangt<br />
~ einige Schüler verbringen nach dem Abitur ein Jahr nur mit dem Lernen für die Aufnahmeprüfung <br />
~ japanische Universitäten werden in der öffentlichen Meinung vor allem danach bewertet, wie anspruchsvoll ihre Aufnahmeprüfung ist.<br />
~ nur wenige Studenten schließen daran einen Masterkurs (zwei Jahre) an, noch weniger einen Doktorkurs (meistens drei Jahre)<br />
~ neben diesen vierjährigen Universitäten gibt es noch Kurzuniversitäten (tanki daigaku) mit zwei Jahren Dauer<br />
~ ist die Aufnahmeprüfung geschafft, dann sind zumindest an den eher durchschnittlichen Universitäten die Anforderungen im Studium relativ gering<br />
~ die Studenten haben die Möglichkeit, sich ganz ihrem Lieblingsthema zu widmen, ohne zu großen Leistungsdruck zu spüren<br />
~ auch die Abschlussprüfungen sind sehr einfach; entsprechend wird die Studienzeit oft genutzt, um ausgiebig die vorher wegen des Lernstresses und der meistens beengten Wohnverhältnisse bei den Eltern schwer realisierbaren Teile des Jugendlebens nachzuholen, wie etwa Partys, zwangloses Zusammensein mit Freunden und Partnerschaft<br />
~ alle Universitäten kosten Gebühren, die an öffentlichen Hochschulen umgerechnet etwa 4.000 Euro pro Jahr betragen, an privaten oft mehr als 10.000 Euro<br />
~ die Art des Universitätsabschlusses ist nicht unbedingt wichtig, da die japanischen Unternehmen bereits etwa ein Dreivierteljahr vor Ende der Universitätszeit ihre neuen Mitarbeiter rekrutieren und die meisten Studenten bereits vor ihrem Abschluss wissen, wo sie unterkommen<br />
~ viele Unternehmen rekrutieren vor allem nach dem Ruf, den eine Universität hat<br />
~ natürlich spielt das eigentliche Studienfach auch eine Rolle, aber japanische Unternehmen sind der Meinung, dass ein neuer Angestellter seine Loyalität und seinen Lernwillen beweisen muss, auch wenn er auf einem fachfremden Gebiet eingesetzt wird<br />
~ daher kommt es im Vergleich zu Deutschland häufiger vor, dass Unternehmen Angestellte für Aufgabengebiete einstellen, die überhaupt nichts mit dem Studienfach zu tun haben<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
</font><br />
<br />
</div></div></div><font style="float:right;font-size:9px;letter-spacing:-1px;color:#455948">© by <a href="https://peregrine.nobel-design.net/member.php?action=profile&uid=1251"><span style="color: #455948;">Darkdew</span></a>.</font></div></div></div></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #000000;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Anonymous+Pro' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Parisienne' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Meie+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Yanone+Kaffeesatz:400,200' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Inconsolata' rel='stylesheet' type='text/css'>
<br />
<br />
<center><div class="ldiv1"><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:50px;line-height:11px"> Das Schulsystem</font><br />
<br />
<img src="https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/images/boards/live/school10.png" width="470px" height="200px" style="border:1px solid #52202e"><br><br />
<br />
<div class="txt">
<font style="color:#392232"><br />
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Allgemeine Informationen</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ Die Schulpflicht beträgt neun Jahre, erstreckt sich jedoch nicht auf Kinder ohne japanische Staatsbürgerschaft.<br />
~ Das Schuljahr beginnt in Japan am 1. April.<br />
~ Die Schulferien sind im ganzen Land einheitlich (Neujahr: 2 Wochen, März/April: 2 Wochen, Juli/August: 6 Wochen).<br />
~ Öffentliche Schulen haben die 5-Tage-Woche, private Schulen oft die 6-Tage-Woche.<br />
~ Während der Schulpflicht gibt es kein Sitzenbleiben wie in Deutschland, praktisch jeder Schüler wird automatisch versetzt.<br />
~ An allen Schulen ist die erste Stunde die "homeroom"-Stunde, in der die z.B. Anwesenheit kontrolliert wird.<br />
~ 95% aller Schüler in Japan schaffen das Abitur.<br />
~ es gibt auch Ganztagsschulen (Beginn ist um 8.30 Uhr und die letzte Stunde endet in der Mittelschule um 15.15 Uhr (in den höheren Schulen meist erst um 19 oder 20 Uhr!)<br />
~ Wenn die Jugendlichen dann gegen späten Nachmittag nach Hause kommen, machen sie Aufgaben und die meisten gehen nachher noch in ein Nachhilfeinstitut. Diese Möglichkeit nutzen 60% aller Schüler.<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Grundschule</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ diese dauert sechs Jahre<br />
~ die Kinder werden nach Vollendung des 6. Lebensjahres eingeschult<br />
~ man besucht die Schule, in deren Bezirk man wohnt<br />
~ fast alle Grundschulen sind öffentlich und werden von den jeweiligen Gemeinden getragen<br />
~ Schuluniformen gibt es nicht in allen Grundschulen<br />
~ die durchschnittliche Klassengröße liegt bei 25 Schülern, jedoch mit starken Schwankungen. ~ in der Präfektur Kōchi sind es im Durchschnitt z.B. nur 18 Schüler, in der Präfektur Tokio dagegen 32<br />
~ etwa 2 % der Klassen sind gemischt, wobei in der Präfektur Kagoshima mit großem Abstand sogar 12 % der Klassen Schüler aus unterschiedlichen Stufen enthalten<br />
~ 2010 gab es 22.000 Grundschulen, davon 213 private, mit etwa 420.000 Vollzeitlehrkräften und knapp 7 Millionen Schülern.<br />
~ für viele Aktivitäten werden die Klassen in kleinere Gruppen unterteilt, so zum Beispiel zum reinigen der Klassenräume und ähnliches<br />
~ die Schüler essen ihr Essen - ganz gleich ob mitgebracht oder im Speisezentrum der Schule geholt - gemeinsam im Klassenraum, wobei auch einige draußen essen<br />
~ kleine Gruppen von Klassenkameraden wechseln sich dabei ab um ihren Mitschülern das Essen zu bringen<br />
~ über das ganze Jahr verteilt gibt es zahlreiche Schulveranstaltungen wie Sportfeste oder Ausflüge<br />
<br />
~ Unterrichtsfächer sind Japanisch, Mathematik, Naturkunde, Gesellschaftswissenschaften, Musik, Kunst, Sport und Hauswirtschaft [Grundbegriffe des Kochens und Nähens)<br />
~ immer mehr Grundschulen fangen an Englisch zu unterrichten und Internetzugänge einzurichten<br />
~ ebenfalls Unterricht in traditionellen japanischen Künsten wie Shodo (Schreiben von Kanji und Kana mit Pinsel und Tusche) und Haiku (vor 400 Jahren entwickelte Gedichtform, nämlich ein Kurzgedicht, bestehend aus 17 Silben, die im Versmaß von fünf, sieben und wieder fünf Silben angeordnet sind. Haiku verwenden einfache Metaphern, um dem Leser tiefe Emotionen zu vermitteln.)<br />
<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Mittelschule</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ nach der Grundschule besucht man die dreijährige Mittelschule, ebenfalls meistens eine öffentliche Schule in der Nähe der Wohnung<br />
~ es gibt allerdings auch einige private Mittelschulen, für die man eine Aufnahmeprüfung ablegen muss<br />
~ in der Mittelschule besteht meist Uniformpflicht und es gibt Sommer- und Winteruniformen in drei Farben - je Jahrgangsstufe eine, jedoch nicht an allen Schulen<br />
~ auch der Wechsel ist festgelegt, so trägt man von Anfang Juni bis Ende Oktober die Sommeruniform und von November bis Ende Mai die Winteruniform, wobei die Mädchen ganzjährig Röcke tragen<br />
~ man darf nichts an der Schuluniform verändern, nicht mal eine Kopfbedeckung darf man tragen - eine komplette Schuluniform kostet ca. 50.000 Yen ca. 450 Euro<br />
~ die Schüler gehen außerschulischen Aktivitäten ihrer Wahl nach - Arbeitsgemeinschaften oder Clubs - und sie betätigen sich in Sportmannschaften, Kunst- oder Musikgruppen<br />
~ im letzten Jahr der Mittelschule lernen die Schüler sehr intensiv für die Aufnahmeprüfung der Oberschule, die den weiteren Lebensweg entscheidend beeinflussen kann<br />
~ die Mittelschulklassen sind mit durchschnittlich 29 Schülern vergleichsweise groß, wobei besonders in der Präfektur Tokio mit weitem Abstand die durchschnittliche Größe 44 Schüler/Klasse beträgt<br />
~ zwar endet mit der Mittelschule die Schulpflicht, jedoch besuchen 98 % der Schüler weiterführende Schulen.<br />
~ 2010 gab es 10.815 Mittelschulen, davon 758 private, mit etwa 250.000 Vollzeitlehrkräften und 3,5 Millionen Schülern.<br />
~ die meisten Grund- und Mittelschulen werden von den jeweiligen Gemeinden getragen, finanziell jedoch vom Staat unterstützt, um im ganzen Land eine einheitliche Grundausbildung (während der Schulpflicht) zu ermöglichen.<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Oberschule</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ nach der Mittelschule besuchen fast alle Schüler die dreijährige Oberschule <br />
~ der Zugang zu einer Oberschule ist generell durch eine Aufnahmeprüfung geregelt, wobei sich der Ruf und das Ausbildungsniveau der Oberschule im Schwierigkeitsgrad der Aufnahmeprüfung widerspiegelt<br />
~ der Abschluss der Oberschule qualifiziert formal zum Eintritt in eine Universität und wird daher mit dem deutschen Abitur gleichgestellt, allerdings gibt es keine Abschlussprüfung im eigentlichen Sinn, sondern man erwirbt den Abschluss durch regelmäßige Teilnahme am Unterricht und durch Bestehen von Klassenarbeiten<br />
~ für den Eintritt in die Universität muss aber erst eine für jede Universität und jeden Fachbereich getrennte Aufnahmeprüfung abgelegt werden<br />
~ das Bildungsministerium schreibt folgende Fächergebiete und Fächer für Oberschulen vor: <br />
<br />
Japanisch (Sprachausdruck I und II, Allgemeines Japanisch, Gegenwartsliteratur, Klassische Literatur, Lektüre klassischer Literatur),<br />
Geographie und Geschichte (Weltgeschichte A und B, Japanische Geschichte A und B, Geographie A und B),<br />
Bürgerkunde (Gesellschaftskunde, Ethik, Politik/Wirtschaft),<br />
Mathematik (Grundlagen der Mathematik, Mathematik I, II und III, Mathematik A, B und C),<br />
Naturwissenschaften (Grundlagen der Wissenschaft, Allgemeine Wissenschaft A und B, Physik I und II, Chemie I und II, Biologie I und II, Geographie I und II),<br />
Gesundheit[serziehung] und Sport (Sport, Gesundheit[serziehung]), <br />
Kunst (Musik I, II und III, [bildende] Kunst I, II und III, Kunsthandwerk, Kalligrafie I, II und III), <br />
Fremdsprachen (Mündliche Kommunikation [auf Englisch] I und II, Englisch I und II, Lesen [auf Englisch], Schreiben [auf Englisch]), <br />
Hauswirtschaft (Grundlagen der Hauswirtschaft, Allgemeine Hauswirtschaft, Techniken der Lebenshaltung), <br />
Informatik (Informatik A, B und C).<br />
<br />
~ jedes Fächergebiet muss belegt werden, jedoch sind diese bis auf Bürgerkunde teilweise als Wahlpflichtunterricht ausgelegt, beispielsweise kann bei Japanisch zwischen Sprachausdruck und Allgemein gewählt werden, oder bei Kunst zwischen Musik, bildende Kunst, Kunsthandwerk und Kalligrafie<br />
~ daneben gibt es Oberschulen, die wie die deutschen Berufsgymnasien spezialisierte Fachcurricula anbieten, die von etwa einem Viertel der Schüler (einem Drittel auf den öffentlichen und einem Zehntel auf den privaten Schulen) belegt werden<br />
~ diese enthalten eine große Auswahl an Profilfächern in den Vertiefungsrichtungen Landwirtschaft, Technik, Wirtschaft, Fischerei, Hauswirtschaft, Krankenpflege, Informatik, Wohlfahrt, Mathematik, Sport, Musik, Kunst oder Englisch<br />
~ neben öffentlichen Oberschulen (meistens von den Präfekturen getragen) gibt es zahlreiche private Schulen<br />
~ für alle Oberschulen musste bis zu Beginn des Fiskal- und Schuljahres 2010 eine Gebühr bezahlt werden, die bei den öffentlichen Schulen jedoch geringer als bei den privaten war<br />
~ für das Schulgeld privater Oberschulen zahlt der Staat seitdem Zuschüsse, je nach Präfektur sind auch diese effektiv für die Haushalte ganz gebührenfrei<br />
~ 2010 gab es 5.116 Oberschulen, davon 1.321 private, mit etwa 240.000 Vollzeitlehrkräften und 3,4 Millionen Schülern.<br />
~ 613 Schulen bieten auch Fernunterricht an, der von knapp 190.000 in Anspruch genommen wird<br />
~ von den Oberschülern besuchen dabei 116.000 nicht den regulären Ganztagsunterricht, sondern Teilzeit- bzw. Abendkurse<br />
~ direkt nach der Oberschule besuchen mit Stand 2010 etwa 54 % (etwa 580.000) der Schüler weiterführende Schulen, hauptsächlich die Hochschulen, und 16 % (etwa 167.000) gehen in das Berufsleben über<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Fachoberschule</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ 1962 wurden die Fachoberschulen, auch Technische Colleges genannt, eingeführt um den Fachkräftebedarf der Industrie zu decken<br />
~ diese Schulen können nach der Mittelschule besucht werden und haben eine Ausbildungsdauer von 5 Jahren<br />
~ 2010 gab es 58 Fachoberschulen, davon 3 private, mit etwa 4.300 Vollzeitlehrkräften und knapp 60.000 Schülern<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Hochschule & Universitäten</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ ein großer Teil aller Oberschulabgänger geht anschließend auf eine Hochschule, die vier Jahre dauert und mit dem Bachelor - 1. akademischer Grad, den Studenten an Hochschulen als Abschluss einer wissenschaftlichen Ausbildung erlangen können - abschließt<br />
~ wie bei den Oberschulen ist auch bei allen Universitäten die Zulassung zum Studium an das Bestehen einer Aufnahmeprüfung geknüpft, die sehr schwer ist und den Jugendlichen alles abverlangt<br />
~ einige Schüler verbringen nach dem Abitur ein Jahr nur mit dem Lernen für die Aufnahmeprüfung <br />
~ japanische Universitäten werden in der öffentlichen Meinung vor allem danach bewertet, wie anspruchsvoll ihre Aufnahmeprüfung ist.<br />
~ nur wenige Studenten schließen daran einen Masterkurs (zwei Jahre) an, noch weniger einen Doktorkurs (meistens drei Jahre)<br />
~ neben diesen vierjährigen Universitäten gibt es noch Kurzuniversitäten (tanki daigaku) mit zwei Jahren Dauer<br />
~ ist die Aufnahmeprüfung geschafft, dann sind zumindest an den eher durchschnittlichen Universitäten die Anforderungen im Studium relativ gering<br />
~ die Studenten haben die Möglichkeit, sich ganz ihrem Lieblingsthema zu widmen, ohne zu großen Leistungsdruck zu spüren<br />
~ auch die Abschlussprüfungen sind sehr einfach; entsprechend wird die Studienzeit oft genutzt, um ausgiebig die vorher wegen des Lernstresses und der meistens beengten Wohnverhältnisse bei den Eltern schwer realisierbaren Teile des Jugendlebens nachzuholen, wie etwa Partys, zwangloses Zusammensein mit Freunden und Partnerschaft<br />
~ alle Universitäten kosten Gebühren, die an öffentlichen Hochschulen umgerechnet etwa 4.000 Euro pro Jahr betragen, an privaten oft mehr als 10.000 Euro<br />
~ die Art des Universitätsabschlusses ist nicht unbedingt wichtig, da die japanischen Unternehmen bereits etwa ein Dreivierteljahr vor Ende der Universitätszeit ihre neuen Mitarbeiter rekrutieren und die meisten Studenten bereits vor ihrem Abschluss wissen, wo sie unterkommen<br />
~ viele Unternehmen rekrutieren vor allem nach dem Ruf, den eine Universität hat<br />
~ natürlich spielt das eigentliche Studienfach auch eine Rolle, aber japanische Unternehmen sind der Meinung, dass ein neuer Angestellter seine Loyalität und seinen Lernwillen beweisen muss, auch wenn er auf einem fachfremden Gebiet eingesetzt wird<br />
~ daher kommt es im Vergleich zu Deutschland häufiger vor, dass Unternehmen Angestellte für Aufgabengebiete einstellen, die überhaupt nichts mit dem Studienfach zu tun haben<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
</font><br />
<br />
</div></div></div><font style="float:right;font-size:9px;letter-spacing:-1px;color:#455948">© by <a href="https://peregrine.nobel-design.net/member.php?action=profile&uid=1251"><span style="color: #455948;">Darkdew</span></a>.</font></div></div></div></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Religion]]></title>
			<link>https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/showthread.php?tid=4596</link>
			<pubDate>Fri, 16 Mar 2018 17:35:48 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/showthread.php?tid=4596</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #000000;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Anonymous+Pro' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Parisienne' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Meie+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Yanone+Kaffeesatz:400,200' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Inconsolata' rel='stylesheet' type='text/css'>
<br />
<center><div class="ldiv1"><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:60px;line-height:11px">Religionen</font><br />
<br />
<img src="https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/images/boards/live/relija10.png" width="470px" height="200px" style="border:1px solid #52202e"><br><br />
<div class="txt">
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Der Shintoismus</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
<font style="color:#392232"><br />
~ Shintō (zu deutsch: Weg der Kami) – oft auch als Shintoismus bezeichnet <br />
~ es ist der Glaube an die einheimischen Götter Japans, die Naturkräfte, aber auch vergöttlichte Ahnen <br />
~ es ist eine polytheistische Religion ohne Gründer und somit ohne festgelegte Lehren <br />
~ es beruht daher auf einem anderen Religionskonzept als die sogenannten monotheistischen Schriftreligionen<br />
~ die Jenseits- und Moralvorstellungen sind nicht deutlich herausgearbeitet und stark vom Buddhismus oder von chinesischen Konzepten beeinflusst<br />
~ so gesehen ist es ein Nebeneinander lokaler Traditionen mit einem gemeinsamen rituellen Kern<br />
~ viele Richtungen berufen sich allerdings auf die Mythen des Altertums, in deren Mittelpunkt die Sonnengöttin Amaterasu steht, von der sich die Familiendynastie der japanischen Tennō herleitet<br />
~ Zeitweise, insbesondere von der Meiji-Zeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, galt der Tennō als sichtbare Gottheit<br />
~ es wird nicht nur mit dem Tennō, sondern auch mit volksreligiösem Brauchtum assoziiert<br />
~ insbesondere die Feste der Schreingottheiten (jap. matsuri) nehmen zumeist den Charakter von fröhlich-überschäumenden Volksfesten an<br />
~ Shintō wird daher oft als diesseitiges Gegenstück zum Jenseits-orientierten Buddhismus aufgefasst, wobei sich Buddhismus und Shintō ab dem 6. Jahrhundert untrennbar vermischt haben und vieles was heute als shintoistisch gilt, wurde einst mit dem Buddhismus aus China oder Indien nach Japan gebracht</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Der Buddhismus</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ in Japan ist vor allem der Mahayana-Buddhismus von Bedeutung<br />
~ dessen Untergruppen sind u. a. der Zen-Buddhismus, die Schulen des Nichiren-Buddhismus und der Buddhismus vom Reinen Land (jap. Jōdo-shū bzw. Jōdo-Shinshū)<br />
~ diese Schulen unterscheiden sich durch die Konzentration auf verschiedene Buddhas und nicht durch die Schriften<br />
~ im Buddhismus des Reinen Landes - der am weitesten verbreitet ist - steht Amida (skr. Amitabha) im Mittelpunkt<br />
~ er war von Beginn an ein wichtiges Bindeglied zwischen Japan und den ursprünglich überlegenen Kulturen Chinas und Koreas<br />
~ besonders im japanischen Altertum fungierten buddhistische Mönche als Lehrmeister der chinesischen Kultur<br />
~ als der Einfluss des Festlandes im japanischen Mittelalter (13.-16. Jh.) nachließ, hielt vor allem der Zen-Buddhismus (chin. Chan) das chinesische Wissen am Leben und er trug zugleich maßgeblich zur Ausbildung einer Ästhetikform bei, die noch heute als für Japan charakteristisch gilt<br />
~ die Teezeremonie und Gartenarchitektur sind dabei besonders hervorzuheben<br />
~ die angebliche Verwandtschaft zwischen Zen und Kriegskünsten (z. B. Bogenschießen) beruht hingegen oft auf späteren Geschichtskonstruktionen<br />
~ kriegerische Traditionen gab es in allen großen Strömungen des japanischen Buddhismus, viele Klöster unterhielten eigene Armeen<br />
~ in der heutigen Gesellschaft spielt der Buddhismus vor allem im Toten- und Ahnenkult eine bedeutende Rolle<br />
~ Der Großteil der Japaner werden nach buddhistischem Ritus bestattet, also eingeäschert und in einer Urne beigesetzt<br />
~ viele Haushalte besitzen einen buddhistischen Hausaltar, der dem Gedächtnis der Ahnen dient<br />
~ andererseits werden an den Tempeln ebenso Riten durchgeführt, die dem „diesseitigen Nutzen“ (genze riyaku) dienen sollen<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Der Synkretismus</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ im Zuge der Meiji-Restauration (1868) kam die Idee auf eine einheimische, ursprüngliche, nationale Religion in Japan einzuführen. Das geht auf die Schule der ‚Nationalen Studien‘ (Kokugaku) zurück und führte zur Etablierung des Shintō als eigenständiger Religion<br />
~ zuvor hatte es zwar von buddhistischen Institutionen unabhängige Schreine gegeben, doch kein übergreifendes System<br />
~ das Wort Shintō beinhaltete bis zum Mittelalter zwar politische und religiöse Komponenten, aber nicht die Bedeutung einer Religion, die es heute hat<br />
~ durch die staatlich erzwungene Trennung von Kami und Buddhas (shinbutsu bunri) wurde eine geschichtlich beispiellose Spaltung zwischen Buddhismus und Shintō geschaffen<br />
~ danach gab es nur noch (buddhistische) Tempel und Shintō-Schreine und seit dieser Zeit werden in Schreinen nur noch Shintō-Gottheiten (Kami) verehrt.<br />
~ der Buddhismus wandelte sich in dieser Zeit und der Versuch, unter dem Slogan Haibutsu kishaku die „ausländischen“ Einflüsse auszumerzen, blieb letztlich erfolglos<br />
~ die Mönche und Anhänger versuchten jedoch, den Buddhismus zum Neuen Buddhismus (Shin-Bukkyō), d. h. zu einer modernen Religion nach westlichem Vorbild umzugestalten<br />
~ so wurden bestimmte Bereiche Laien zugänglich gemacht und es entstanden soziale Missionen nach christlichem Vorbild, zudem verstärkte sich die Suche nach einer übergreifenden, reinen Lehre – auch in den indischen Ursprüngen usw. <br />
~ das gegenwärtige Bild des Zen-Buddhismus ist ein Produkt jener Zeit<br />
~ die Unterschiede in den Lehren der großen Schulen (Shingon, Tendai, Sōtō usw.) waren in den meisten Tempeln nicht zu spüren<br />
~ sie blieben in der Regel auf große, administrativ und politisch tätige Tempel beschränkt<br />
~ dagegen gibt es in jedem Tempel verschiedene buddhistische Gottheiten, die verehrt werden können und daher ist allen Tempeln das Angebot von go-riyaku eigen, Wohltaten für dieses Leben und nach dem Tod<br />
~ ansonsten ist der Buddhismus in Japan lokal sehr unterschiedlich<br />
~ wenn Japaner sich zu einer der buddhistischen Schulen bekennen, so hängt es in den meisten Fällen vermutlich eher mit dem Danka-System zusammen, als mit einem Bekenntnis zum Lehrsystem dieser Schule<br />
~ früher in der Edo-Zeit musste jede Familie einem Gemeinde-Tempel (Danka-Dera) zugehörig sein<br />
~ die Bestattungen, fast komplett in der Hand von buddhistischen Tempeln, lässt man in den Familien meist weiterhin von der Schule des Gemeinde-Tempels ausführen.<br />
<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Das Christentum</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ es spielt in Japan nur eine untergeordnete Rolle, da die Vorstellung eines einzigen allmächtigen Gottes mit den traditionellen religiösen Vorstellungen schwer in Einklang zu bringen ist<br />
~ gegenwärtig sind weniger als 1 % aller Japaner Christen, ein ähnlicher Bevölkerungsanteil wie während der ersten christlichen Missionierung im 16. Jahrhundert<br />
~ zwischen 1612 und 1873 war das Christentum in Japan verboten, alle Sympathisanten waren härtesten Verfolgungen und Repressionen ausgesetzt und dennoch hielten sich einzelne christliche Gemeinden im Untergrund, die unter dem Begriff Kakure Kirishitan bzw. hanare kirishitan zusammengefasst werden<br />
~ die römisch-katholische Kirche kommt in Japan auf etwa 509.000 Mitglieder <br />
~ die von Nikolai von Japan im 19. Jahrhundert gegründete japanische orthodoxe Kirche dagegen auf etwa 30.000 Mitglieder<br />
~ die meisten evangelischen Gemeinden in Japan wurden von amerikanischen Missionaren im 19. oder 20. Jahrhundert gegründet<br />
~ japanische Christen betreiben einen hohen Anteil der japanischen Schulen, Hochschulen und sonstigen Bildungseinrichtungen<br />
~ von den Schülern wird allerdings keine Konversion erwartet<br />
~ in den 1930er Jahren bekannten sich nur wenige hundert Japaner zu den Zeugen Jehovas und während des zweiten Weltkriegs war die Religionsgemeinschaft sogar verboten, so verzeichneten sie nach ihrer Kapitulation seit den 1950er Jahren einen rapiden Anstieg auf über 217.000 Mitglieder<br />
</font><br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<br />
<br />
</div></div></div><font style="float:right;font-size:9px;letter-spacing:-1px;color:#455948">© by <a href="https://peregrine.nobel-design.net/member.php?action=profile&uid=1251"><span style="color: #455948;">Darkdew</span></a>.</font></div></div></div></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #000000;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Anonymous+Pro' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Parisienne' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Meie+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Yanone+Kaffeesatz:400,200' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Inconsolata' rel='stylesheet' type='text/css'>
<br />
<center><div class="ldiv1"><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:60px;line-height:11px">Religionen</font><br />
<br />
<img src="https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/images/boards/live/relija10.png" width="470px" height="200px" style="border:1px solid #52202e"><br><br />
<div class="txt">
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Der Shintoismus</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
<font style="color:#392232"><br />
~ Shintō (zu deutsch: Weg der Kami) – oft auch als Shintoismus bezeichnet <br />
~ es ist der Glaube an die einheimischen Götter Japans, die Naturkräfte, aber auch vergöttlichte Ahnen <br />
~ es ist eine polytheistische Religion ohne Gründer und somit ohne festgelegte Lehren <br />
~ es beruht daher auf einem anderen Religionskonzept als die sogenannten monotheistischen Schriftreligionen<br />
~ die Jenseits- und Moralvorstellungen sind nicht deutlich herausgearbeitet und stark vom Buddhismus oder von chinesischen Konzepten beeinflusst<br />
~ so gesehen ist es ein Nebeneinander lokaler Traditionen mit einem gemeinsamen rituellen Kern<br />
~ viele Richtungen berufen sich allerdings auf die Mythen des Altertums, in deren Mittelpunkt die Sonnengöttin Amaterasu steht, von der sich die Familiendynastie der japanischen Tennō herleitet<br />
~ Zeitweise, insbesondere von der Meiji-Zeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, galt der Tennō als sichtbare Gottheit<br />
~ es wird nicht nur mit dem Tennō, sondern auch mit volksreligiösem Brauchtum assoziiert<br />
~ insbesondere die Feste der Schreingottheiten (jap. matsuri) nehmen zumeist den Charakter von fröhlich-überschäumenden Volksfesten an<br />
~ Shintō wird daher oft als diesseitiges Gegenstück zum Jenseits-orientierten Buddhismus aufgefasst, wobei sich Buddhismus und Shintō ab dem 6. Jahrhundert untrennbar vermischt haben und vieles was heute als shintoistisch gilt, wurde einst mit dem Buddhismus aus China oder Indien nach Japan gebracht</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Der Buddhismus</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ in Japan ist vor allem der Mahayana-Buddhismus von Bedeutung<br />
~ dessen Untergruppen sind u. a. der Zen-Buddhismus, die Schulen des Nichiren-Buddhismus und der Buddhismus vom Reinen Land (jap. Jōdo-shū bzw. Jōdo-Shinshū)<br />
~ diese Schulen unterscheiden sich durch die Konzentration auf verschiedene Buddhas und nicht durch die Schriften<br />
~ im Buddhismus des Reinen Landes - der am weitesten verbreitet ist - steht Amida (skr. Amitabha) im Mittelpunkt<br />
~ er war von Beginn an ein wichtiges Bindeglied zwischen Japan und den ursprünglich überlegenen Kulturen Chinas und Koreas<br />
~ besonders im japanischen Altertum fungierten buddhistische Mönche als Lehrmeister der chinesischen Kultur<br />
~ als der Einfluss des Festlandes im japanischen Mittelalter (13.-16. Jh.) nachließ, hielt vor allem der Zen-Buddhismus (chin. Chan) das chinesische Wissen am Leben und er trug zugleich maßgeblich zur Ausbildung einer Ästhetikform bei, die noch heute als für Japan charakteristisch gilt<br />
~ die Teezeremonie und Gartenarchitektur sind dabei besonders hervorzuheben<br />
~ die angebliche Verwandtschaft zwischen Zen und Kriegskünsten (z. B. Bogenschießen) beruht hingegen oft auf späteren Geschichtskonstruktionen<br />
~ kriegerische Traditionen gab es in allen großen Strömungen des japanischen Buddhismus, viele Klöster unterhielten eigene Armeen<br />
~ in der heutigen Gesellschaft spielt der Buddhismus vor allem im Toten- und Ahnenkult eine bedeutende Rolle<br />
~ Der Großteil der Japaner werden nach buddhistischem Ritus bestattet, also eingeäschert und in einer Urne beigesetzt<br />
~ viele Haushalte besitzen einen buddhistischen Hausaltar, der dem Gedächtnis der Ahnen dient<br />
~ andererseits werden an den Tempeln ebenso Riten durchgeführt, die dem „diesseitigen Nutzen“ (genze riyaku) dienen sollen<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Der Synkretismus</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ im Zuge der Meiji-Restauration (1868) kam die Idee auf eine einheimische, ursprüngliche, nationale Religion in Japan einzuführen. Das geht auf die Schule der ‚Nationalen Studien‘ (Kokugaku) zurück und führte zur Etablierung des Shintō als eigenständiger Religion<br />
~ zuvor hatte es zwar von buddhistischen Institutionen unabhängige Schreine gegeben, doch kein übergreifendes System<br />
~ das Wort Shintō beinhaltete bis zum Mittelalter zwar politische und religiöse Komponenten, aber nicht die Bedeutung einer Religion, die es heute hat<br />
~ durch die staatlich erzwungene Trennung von Kami und Buddhas (shinbutsu bunri) wurde eine geschichtlich beispiellose Spaltung zwischen Buddhismus und Shintō geschaffen<br />
~ danach gab es nur noch (buddhistische) Tempel und Shintō-Schreine und seit dieser Zeit werden in Schreinen nur noch Shintō-Gottheiten (Kami) verehrt.<br />
~ der Buddhismus wandelte sich in dieser Zeit und der Versuch, unter dem Slogan Haibutsu kishaku die „ausländischen“ Einflüsse auszumerzen, blieb letztlich erfolglos<br />
~ die Mönche und Anhänger versuchten jedoch, den Buddhismus zum Neuen Buddhismus (Shin-Bukkyō), d. h. zu einer modernen Religion nach westlichem Vorbild umzugestalten<br />
~ so wurden bestimmte Bereiche Laien zugänglich gemacht und es entstanden soziale Missionen nach christlichem Vorbild, zudem verstärkte sich die Suche nach einer übergreifenden, reinen Lehre – auch in den indischen Ursprüngen usw. <br />
~ das gegenwärtige Bild des Zen-Buddhismus ist ein Produkt jener Zeit<br />
~ die Unterschiede in den Lehren der großen Schulen (Shingon, Tendai, Sōtō usw.) waren in den meisten Tempeln nicht zu spüren<br />
~ sie blieben in der Regel auf große, administrativ und politisch tätige Tempel beschränkt<br />
~ dagegen gibt es in jedem Tempel verschiedene buddhistische Gottheiten, die verehrt werden können und daher ist allen Tempeln das Angebot von go-riyaku eigen, Wohltaten für dieses Leben und nach dem Tod<br />
~ ansonsten ist der Buddhismus in Japan lokal sehr unterschiedlich<br />
~ wenn Japaner sich zu einer der buddhistischen Schulen bekennen, so hängt es in den meisten Fällen vermutlich eher mit dem Danka-System zusammen, als mit einem Bekenntnis zum Lehrsystem dieser Schule<br />
~ früher in der Edo-Zeit musste jede Familie einem Gemeinde-Tempel (Danka-Dera) zugehörig sein<br />
~ die Bestattungen, fast komplett in der Hand von buddhistischen Tempeln, lässt man in den Familien meist weiterhin von der Schule des Gemeinde-Tempels ausführen.<br />
<br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
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<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Das Christentum</font></center><br />
<br />
<div style="padding-left:10px">
~ es spielt in Japan nur eine untergeordnete Rolle, da die Vorstellung eines einzigen allmächtigen Gottes mit den traditionellen religiösen Vorstellungen schwer in Einklang zu bringen ist<br />
~ gegenwärtig sind weniger als 1 % aller Japaner Christen, ein ähnlicher Bevölkerungsanteil wie während der ersten christlichen Missionierung im 16. Jahrhundert<br />
~ zwischen 1612 und 1873 war das Christentum in Japan verboten, alle Sympathisanten waren härtesten Verfolgungen und Repressionen ausgesetzt und dennoch hielten sich einzelne christliche Gemeinden im Untergrund, die unter dem Begriff Kakure Kirishitan bzw. hanare kirishitan zusammengefasst werden<br />
~ die römisch-katholische Kirche kommt in Japan auf etwa 509.000 Mitglieder <br />
~ die von Nikolai von Japan im 19. Jahrhundert gegründete japanische orthodoxe Kirche dagegen auf etwa 30.000 Mitglieder<br />
~ die meisten evangelischen Gemeinden in Japan wurden von amerikanischen Missionaren im 19. oder 20. Jahrhundert gegründet<br />
~ japanische Christen betreiben einen hohen Anteil der japanischen Schulen, Hochschulen und sonstigen Bildungseinrichtungen<br />
~ von den Schülern wird allerdings keine Konversion erwartet<br />
~ in den 1930er Jahren bekannten sich nur wenige hundert Japaner zu den Zeugen Jehovas und während des zweiten Weltkriegs war die Religionsgemeinschaft sogar verboten, so verzeichneten sie nach ihrer Kapitulation seit den 1950er Jahren einen rapiden Anstieg auf über 217.000 Mitglieder<br />
</font><br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
<br />
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</div></div></div><font style="float:right;font-size:9px;letter-spacing:-1px;color:#455948">© by <a href="https://peregrine.nobel-design.net/member.php?action=profile&uid=1251"><span style="color: #455948;">Darkdew</span></a>.</font></div></div></div></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Feiertage]]></title>
			<link>https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/showthread.php?tid=4595</link>
			<pubDate>Fri, 16 Mar 2018 17:33:22 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/showthread.php?tid=4595</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #000000;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Anonymous+Pro' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Parisienne' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Meie+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Yanone+Kaffeesatz:400,200' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Inconsolata' rel='stylesheet' type='text/css'>
<br />
<br />
<center><div class="ldiv1"><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:60px;line-height:11px"></font><br />
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<img src="https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/images/boards/live/festej10.png" width="470px" height="200px" style="border:1px solid #52202e"><br />
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<div class="txt">
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
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<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Feiertage in Japan</font></center><br />
<div style="padding-left:10px">
<font style="color:#392232"><br />
<center>Offizielle Feiertage<br />
X Inoffizielle Feiertage</center><br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Neujahrstag</font> 1. Januar</font><br />
Zum Neujahrstag kommt die ganze Familie zusammen und es gibt ein traditionelles Familienessen mit extra ausgewählten Speisen, die jeweils bestimmte Bedeutungen haben. Ebenso steht der Besuch eines Shintō-Schreins auf dem Plan, wobei diese gerade an diesem Tag oft sehr überfüllt sind. Um Mitternacht, wenn in Europa die Feuerwerke anfangen, beginnt - nachdem die Besucher schon stundenlang gewartet haben - dort der Geldregen wenn genau um Punkt 24 Uhr die Glocke geschlagen wird. Alle in Reichweite des traditionellen Geldkastens werfen ihre vorzugsweise 5 Yen Münze, da sie Glück bringen soll. In den Straßen der Stadt sieht man viele Menschen im Kimono herumlaufen. Die Häuser und Autos sind festlich geschmückt mit Bambus, goldenen Papiervögeln und Reispapier. Ebenso beginnt mit Neujahr auch ein neues Tierkreiszeichen, da das in Japan nur jährlich wechselt.<br />
Auch die darauffolgenden Tage gelten noch als Feiertage und viele Betriebe schließen zwischen dem 29. Dezember und dem 5. Januar, was dies zu einem der drei Hauptferienzeiten Japans macht. Am  1. Januar bleiben fast alle Geschäfte geschlossen.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag der Mündigkeitserklärung</font>Am zweiten Montag im Januar</font><br />
An diesem Tag sind alle die in diesem Jahr zwanzig Jahre alt werden im Kimono gekleidet auf den Weg in Richtung Rathaus, wo eine feierliche Zeremonie zur Volljährigkeit stattfindet. Für viele junge Japanerinnen ist dies neben der Hochzeit die einzige Gelegenheit, zu der noch ein Kimono angelegt wird.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">X Setsubun </font> 3. Februar</font><br />
Wenn man nach dem Mondkalender geht, dann beginnt an diesem Tag der Frühling und das obwohl es die kälteste Zeit im Land ist. Der Familienvorstand wirft traditionell innerhalb und außerhalb des Hauses - während Fenster und Türen geöffnet sind - Bohnen und ruft dabei fuku wa uchi, oni wa soto. ( dt. „Glück herein! Böse Geister heraus!“). Im Anschluss werden die Bohnen - je Lebensjahr eine - gegessen. Ebenso finden an Tempeln und Schreinen Feste statt wo ebenfalls Bohnen geworfen werden.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Gedenktag der Reichsgründung</font>11. Februar</font><br />
Dies ist seit dem Jahr 1966 ein staatlicher Feiertag.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">X Puppenfest</font> 3. März</font><br />
An diesem Tag - welcher den Mädchen gewidmet ist - werden Puppen in historischen Kimonos ausgestellt. Dem Aberglauben nach nehmen die Puppen böse Geister in sich auf und schützen so die Besitzer. Der Ursprung des Feiertags liegt im nagashiBina ( dt. „Treibenlassen von Puppen“), man setzt an diesem Tag Papierfiguren in ein Boot im Fluss, das dann die bösen Geister mitnimmt. Traditionell wird an diesem Fest Amazake (, dt. „süßer Sake“) getrunken.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Frühlingsanfang</font> ca. 21. März</font><br />
Dieser fällt zeitlich ungefähr mit der Kirschblüte zusammen, was in Japan ein sehr wichtiges Ereignis ist und meist tagelang in den Medien besprochen wird. Der Frühlingsanfang selbst ist nicht der Feiergrund, sondern eher der Moment wenn die Kirschbäume anfangen zu blühen und die Hanami-Saison eröffnet wird. Diese Blütenzeit dauert nur wenige Tage und die Japaner nutzen es um Abends mit Freunden und Kollegen unter den Bäumen zu sitzen und zu picknicken. Die Kirschblütenzeit wandert dabei innerhalb einiger Wochen von Süden nach Norden über Japan hinweg.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Shōwa-Tag</font> 29. April</font><br />
Bis 1988 wurde an diesem Tag der Geburtstag des Shōwa-Kaisers (Hirohito) gefeiert. 1989, seinem Todesjahr, wurde der 29. April zum Tag des Grünens ( midori no hi). Dieser wurde 2007 auf den 4. Mai verlegt, der auf Grund der kokumin-no-kyūjitsu-Regelung häufig ebenfalls arbeitsfrei war und der 29. April zum Gedenktag an den Shōwa-Kaiser. Am 29. April beginnt zugleich auch die so genannte Goldene Woche, die bis zum 5. Mai reicht und noch drei weitere Feiertage enthält. Viele werktätige Japaner nehmen sich in diesem Zeitraum Urlaub, viele Firmen und Behörden schließen.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Verfassungsgedenktag</font> 3. Mai</font><br />
Feiertag seit 1948.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag des Grünens</font> 4. Mai</font><br />
Der 4. Mai war bis 2006 kein Feiertag an sich, war jedoch regelmäßig kokumin no kyūjitsu. 2007 wurde der Tag der Umwelt vom 29. April auf den 4. Mai verlegt und der 29. April zum Shōwa-Tag.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag des Kindes</font> 5. Mai</font><br />
An diesem Tag werden vor jedem Haus mit Nachwuchs Fahnen in Karpfenform aufgehängt, die sogenannten Koinobori. Es gibt jeweils für den Vater einen großen schwarzen, für die Mutter einen roten und jeden Sohn einen blauen, oft auch in verschiedenen Größen, je nach Alter. Ursprünglich hieß der Tag Tango no sekku und war ein Festtag ausschließlich für Jungen. 1948 änderte sich jedoch die Bedeutung des Tages zu einem, an dem den Kindern Glück und Gesundheit gewünscht wird.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">X Irei no hi </font> 23. Juni</font><br />
Gedenktag in der Präfektur Okinawa, der an das Ende der Schlacht um Okinawa am 23. Juni 1945 erinnert.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">X Sternenfest</font> 7. Juli</font><br />
Tanabata - das Sternenfest, das auf eine chinesische Fabel von dem Kuhhirten und der Weberprinzessin zurückgeht. Eine Geschichte die jeder Japaner nur zu gut kennt. Die Menschen schreiben ihre Wünsche auf Zettel und hängen diese an Bambuszweige. An manchen Orten werden sie im Wasser ausgesetzt oder gar angezündet.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag des Meeres </font> 20. Juli</font><br />
Am 3. Montag im Juli. Dieser Feiertag wurde erst 1996 eingeführt, um die lange feiertagslose Zeit zwischen Mai und September aufzulockern.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag des Berges</font> 11. August</font><br />
Dieser Tag soll es ermöglichen den Bergen näher zu kommen und ihnen zu danken. Er wurde im April 2014 durch das nationale Feiertagsgesetz eingeführt. Er findet erstmals 2016 statt.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">X O-bon</font> 13. August</font><br />
Es ist ein buddhistischer Gedenktag für die Verstorbenen und viele Betriebe haben zu dieser Zeit - etwa vier bis sieben Tage um den 13. August umfassend - geschlossen. Viele Japaner fahren dazu in ihren Heimatort. Behörden und öffentliche Institutionen bleiben jedoch geöffnet, da in Japan eine strikte Trennung von Religion und Staat herrscht und sie daher religiöse Festtage ignorieren müssen.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag der Ehrung der Alten</font> 15. September</font><br />
Dieser Tag ist seit 1966 Feiertag.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Herbstanfang</font> 22. September</font><br />
Der Beginn des Herbstes.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag des Sports</font> ca. 10. Oktober</font><br />
Am zweiten Montag im Oktober (bis 1999 am 10. Oktober, Jahrestag des Beginns der XVIII. Olympischen Sommerspiele in Tokio 1964). Feiertag seit 1966. An diesem Tag finden in vielen Schulen und Kindergärten Japans Sportfeste statt.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag der Kultur</font> 3. November</font><br />
War bis 1945 Gedenktag für den Geburtstag von Kaiser Meiji.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">X Sieben-Fünf-Drei</font>15. November</font><br />
An diesem Tag ist es üblich, dass Eltern von drei- oder siebenjähriger Mädchen sowie fünfjähriger (in manchen Regionen auch dreijährige) Jungen mit diesen zum Shintō-Schrein gehen, um für deren Gesundheit, Sicherheit und glückliche Zukunft zu beten. Die Kinder sind förmlich gekleidet und es werden Fotos gemacht. Man kauft spezielle Süßigkeiten und verteilt sie später an die Verwandten, Freunde und Bekannte. Dies entstand vor vielen Jahren als die Kindersterblichkeit extrem hoch war und sie so dem örtlichen Gott für das überleben ihres Kindes danken wollten. <br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Arbeitsdank-Tag</font> 23. November</font><br />
Feiertag seit 1948.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Geburtstag des Kaisers</font> 23. Dezember</font><br />
Der 23. Dezember ist der Geburtstag des jetzigen Kaisers Akihito und ein Feiertag seit 1989.<br />
Der Geburtstag jedes amtierenden Kaisers, des Tennō, ist für die Dauer seiner Regentschaft ein Feiertag, wird jedoch gelegentlich auch nach dessen Abtritt noch beibehalten. Am Geburtstag des derzeitigen Tenno wird ein Teil des Innenhofes des Kaiserpalastes für die Allgemeinheit geöffnet. <br />
</font><br />
</div>
<br />
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
<br />
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</div></div></div><font style="float:right;font-size:9px;letter-spacing:-1px;color:#455948">© by <a href="https://peregrine.nobel-design.net/member.php?action=profile&uid=1251"><span style="color: #455948;">Darkdew</span></a>.</font></div></div></div></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #000000;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Anonymous+Pro' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Parisienne' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Meie+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Yanone+Kaffeesatz:400,200' rel='stylesheet' type='text/css'><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Inconsolata' rel='stylesheet' type='text/css'>
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<center><div class="ldiv1"><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:60px;line-height:11px"></font><br />
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<img src="https://wonderland.stecktvollergeheimnisse.de/images/boards/live/festej10.png" width="470px" height="200px" style="border:1px solid #52202e"><br />
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<div class="txt">
<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
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<center><font style="font-family:Meie Script;color:#392232;text-shadow:1px 1px 0px #e0d1d6;font-size:29px;line-height:11px">Feiertage in Japan</font></center><br />
<div style="padding-left:10px">
<font style="color:#392232"><br />
<center>Offizielle Feiertage<br />
X Inoffizielle Feiertage</center><br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">Neujahrstag</font> 1. Januar</font><br />
Zum Neujahrstag kommt die ganze Familie zusammen und es gibt ein traditionelles Familienessen mit extra ausgewählten Speisen, die jeweils bestimmte Bedeutungen haben. Ebenso steht der Besuch eines Shintō-Schreins auf dem Plan, wobei diese gerade an diesem Tag oft sehr überfüllt sind. Um Mitternacht, wenn in Europa die Feuerwerke anfangen, beginnt - nachdem die Besucher schon stundenlang gewartet haben - dort der Geldregen wenn genau um Punkt 24 Uhr die Glocke geschlagen wird. Alle in Reichweite des traditionellen Geldkastens werfen ihre vorzugsweise 5 Yen Münze, da sie Glück bringen soll. In den Straßen der Stadt sieht man viele Menschen im Kimono herumlaufen. Die Häuser und Autos sind festlich geschmückt mit Bambus, goldenen Papiervögeln und Reispapier. Ebenso beginnt mit Neujahr auch ein neues Tierkreiszeichen, da das in Japan nur jährlich wechselt.<br />
Auch die darauffolgenden Tage gelten noch als Feiertage und viele Betriebe schließen zwischen dem 29. Dezember und dem 5. Januar, was dies zu einem der drei Hauptferienzeiten Japans macht. Am  1. Januar bleiben fast alle Geschäfte geschlossen.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag der Mündigkeitserklärung</font>Am zweiten Montag im Januar</font><br />
An diesem Tag sind alle die in diesem Jahr zwanzig Jahre alt werden im Kimono gekleidet auf den Weg in Richtung Rathaus, wo eine feierliche Zeremonie zur Volljährigkeit stattfindet. Für viele junge Japanerinnen ist dies neben der Hochzeit die einzige Gelegenheit, zu der noch ein Kimono angelegt wird.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">X Setsubun </font> 3. Februar</font><br />
Wenn man nach dem Mondkalender geht, dann beginnt an diesem Tag der Frühling und das obwohl es die kälteste Zeit im Land ist. Der Familienvorstand wirft traditionell innerhalb und außerhalb des Hauses - während Fenster und Türen geöffnet sind - Bohnen und ruft dabei fuku wa uchi, oni wa soto. ( dt. „Glück herein! Böse Geister heraus!“). Im Anschluss werden die Bohnen - je Lebensjahr eine - gegessen. Ebenso finden an Tempeln und Schreinen Feste statt wo ebenfalls Bohnen geworfen werden.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">Gedenktag der Reichsgründung</font>11. Februar</font><br />
Dies ist seit dem Jahr 1966 ein staatlicher Feiertag.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">X Puppenfest</font> 3. März</font><br />
An diesem Tag - welcher den Mädchen gewidmet ist - werden Puppen in historischen Kimonos ausgestellt. Dem Aberglauben nach nehmen die Puppen böse Geister in sich auf und schützen so die Besitzer. Der Ursprung des Feiertags liegt im nagashiBina ( dt. „Treibenlassen von Puppen“), man setzt an diesem Tag Papierfiguren in ein Boot im Fluss, das dann die bösen Geister mitnimmt. Traditionell wird an diesem Fest Amazake (, dt. „süßer Sake“) getrunken.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">Frühlingsanfang</font> ca. 21. März</font><br />
Dieser fällt zeitlich ungefähr mit der Kirschblüte zusammen, was in Japan ein sehr wichtiges Ereignis ist und meist tagelang in den Medien besprochen wird. Der Frühlingsanfang selbst ist nicht der Feiergrund, sondern eher der Moment wenn die Kirschbäume anfangen zu blühen und die Hanami-Saison eröffnet wird. Diese Blütenzeit dauert nur wenige Tage und die Japaner nutzen es um Abends mit Freunden und Kollegen unter den Bäumen zu sitzen und zu picknicken. Die Kirschblütenzeit wandert dabei innerhalb einiger Wochen von Süden nach Norden über Japan hinweg.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">Shōwa-Tag</font> 29. April</font><br />
Bis 1988 wurde an diesem Tag der Geburtstag des Shōwa-Kaisers (Hirohito) gefeiert. 1989, seinem Todesjahr, wurde der 29. April zum Tag des Grünens ( midori no hi). Dieser wurde 2007 auf den 4. Mai verlegt, der auf Grund der kokumin-no-kyūjitsu-Regelung häufig ebenfalls arbeitsfrei war und der 29. April zum Gedenktag an den Shōwa-Kaiser. Am 29. April beginnt zugleich auch die so genannte Goldene Woche, die bis zum 5. Mai reicht und noch drei weitere Feiertage enthält. Viele werktätige Japaner nehmen sich in diesem Zeitraum Urlaub, viele Firmen und Behörden schließen.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">Verfassungsgedenktag</font> 3. Mai</font><br />
Feiertag seit 1948.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag des Grünens</font> 4. Mai</font><br />
Der 4. Mai war bis 2006 kein Feiertag an sich, war jedoch regelmäßig kokumin no kyūjitsu. 2007 wurde der Tag der Umwelt vom 29. April auf den 4. Mai verlegt und der 29. April zum Shōwa-Tag.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag des Kindes</font> 5. Mai</font><br />
An diesem Tag werden vor jedem Haus mit Nachwuchs Fahnen in Karpfenform aufgehängt, die sogenannten Koinobori. Es gibt jeweils für den Vater einen großen schwarzen, für die Mutter einen roten und jeden Sohn einen blauen, oft auch in verschiedenen Größen, je nach Alter. Ursprünglich hieß der Tag Tango no sekku und war ein Festtag ausschließlich für Jungen. 1948 änderte sich jedoch die Bedeutung des Tages zu einem, an dem den Kindern Glück und Gesundheit gewünscht wird.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">X Irei no hi </font> 23. Juni</font><br />
Gedenktag in der Präfektur Okinawa, der an das Ende der Schlacht um Okinawa am 23. Juni 1945 erinnert.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">X Sternenfest</font> 7. Juli</font><br />
Tanabata - das Sternenfest, das auf eine chinesische Fabel von dem Kuhhirten und der Weberprinzessin zurückgeht. Eine Geschichte die jeder Japaner nur zu gut kennt. Die Menschen schreiben ihre Wünsche auf Zettel und hängen diese an Bambuszweige. An manchen Orten werden sie im Wasser ausgesetzt oder gar angezündet.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag des Meeres </font> 20. Juli</font><br />
Am 3. Montag im Juli. Dieser Feiertag wurde erst 1996 eingeführt, um die lange feiertagslose Zeit zwischen Mai und September aufzulockern.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag des Berges</font> 11. August</font><br />
Dieser Tag soll es ermöglichen den Bergen näher zu kommen und ihnen zu danken. Er wurde im April 2014 durch das nationale Feiertagsgesetz eingeführt. Er findet erstmals 2016 statt.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">X O-bon</font> 13. August</font><br />
Es ist ein buddhistischer Gedenktag für die Verstorbenen und viele Betriebe haben zu dieser Zeit - etwa vier bis sieben Tage um den 13. August umfassend - geschlossen. Viele Japaner fahren dazu in ihren Heimatort. Behörden und öffentliche Institutionen bleiben jedoch geöffnet, da in Japan eine strikte Trennung von Religion und Staat herrscht und sie daher religiöse Festtage ignorieren müssen.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag der Ehrung der Alten</font> 15. September</font><br />
Dieser Tag ist seit 1966 Feiertag.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Herbstanfang</font> 22. September</font><br />
Der Beginn des Herbstes.<br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag des Sports</font> ca. 10. Oktober</font><br />
Am zweiten Montag im Oktober (bis 1999 am 10. Oktober, Jahrestag des Beginns der XVIII. Olympischen Sommerspiele in Tokio 1964). Feiertag seit 1966. An diesem Tag finden in vielen Schulen und Kindergärten Japans Sportfeste statt.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">Tag der Kultur</font> 3. November</font><br />
War bis 1945 Gedenktag für den Geburtstag von Kaiser Meiji.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">X Sieben-Fünf-Drei</font>15. November</font><br />
An diesem Tag ist es üblich, dass Eltern von drei- oder siebenjähriger Mädchen sowie fünfjähriger (in manchen Regionen auch dreijährige) Jungen mit diesen zum Shintō-Schrein gehen, um für deren Gesundheit, Sicherheit und glückliche Zukunft zu beten. Die Kinder sind förmlich gekleidet und es werden Fotos gemacht. Man kauft spezielle Süßigkeiten und verteilt sie später an die Verwandten, Freunde und Bekannte. Dies entstand vor vielen Jahren als die Kindersterblichkeit extrem hoch war und sie so dem örtlichen Gott für das überleben ihres Kindes danken wollten. <br />
<br />
<font class="lkat2"><font class="lkat1">Arbeitsdank-Tag</font> 23. November</font><br />
Feiertag seit 1948.<br />
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<font class="lkat2"><font class="lkat1">Geburtstag des Kaisers</font> 23. Dezember</font><br />
Der 23. Dezember ist der Geburtstag des jetzigen Kaisers Akihito und ein Feiertag seit 1989.<br />
Der Geburtstag jedes amtierenden Kaisers, des Tennō, ist für die Dauer seiner Regentschaft ein Feiertag, wird jedoch gelegentlich auch nach dessen Abtritt noch beibehalten. Am Geburtstag des derzeitigen Tenno wird ein Teil des Innenhofes des Kaiserpalastes für die Allgemeinheit geöffnet. <br />
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<div style="float:left;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div><div style="float:right;width:200px;background-color:#392232;height:2px"></div>
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</div></div></div><font style="float:right;font-size:9px;letter-spacing:-1px;color:#455948">© by <a href="https://peregrine.nobel-design.net/member.php?action=profile&uid=1251"><span style="color: #455948;">Darkdew</span></a>.</font></div></div></div></span>]]></content:encoded>
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