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Lose my breath
Changbin & Kahlan |
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| Verfasser | Nachricht |
02.10.2026, 21:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.10.2026 21:24 von Changbin Seo..)
Beitrag #3
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RE: Lose my breath
Einstieg
Outfit „Nein!“ Fassungslos stand Changbin an dem luxuriösen Billardtisch, in den gerade die letzte halbe Kugel klackend versenkt wurde. Leider nicht von ihm. Er konnte dem Desaster nur noch tatenlos dabei zusehen, wie es seinen Lauf nahm. Die violette 12 verschwand fröhlich in der rechten unteren Ecke, die Weiße prallte kraftvoll von der Bande zurück, um noch eine höhnische Extrarunde zu drehen, und das wars dann. „Aish!“ Harsch griff der Rapper nach seiner Bierflasche, die noch immer auf dem polierten Rand des Tisches auf einem kunstvollen Bierdeckel stand und spülte Hans jubelndes Siegeslachen in einem großen Schluck Alkohol runter. Natürlich nicht, ohne dabei selbst anzufangen zu grinsen. Mann, das war so knapp gewesen! „Wie zum Henker hast du das gemacht?“, wollte er von dem Älteren wissen. Rein physikalisch hätte es unmöglich sein sollen das Ding da mit einem einzigen Schuss reinzukriegen. Was das fette Grinsen im Gesicht seines Bandkollegen auch 1A bewies, als der sich mit seinem Zufallstreffer schonungslos selbst beweihräucherte. „Reines Können, mein Freund.“ Ja ne, is klar. Han nahm ebenfalls einen Zug aus seiner Flasche und deutete dann mit dem Que quer durch das prunkvolle Zimmer in Felix‘ Richtung, der noch immer ganz entspannt an der massiven Bar hockte. „Jetzt bist du dran.“ Changbin konnte indessen nur noch den Kopf schütteln. Das war echt nicht zu fassen. Er hatte den Sieg praktisch schon in der Tasche gehabt und jetzt musste er den Schwanz einziehen und für den Blonden Platz machen. Der sich nebenbei erwähnt nicht lange bitten ließ. Natürlich. Yongbok rutschte grinsend von seinem Hocker und kam schnurstracks zu ihnen rüber. „Tu mir einen Gefallen“, raunte Changbin dem selbsternannten Bass ihrer Gruppe ins Ohr, während er ihm den heiligen Verlierer-Que nur äußerst widerwillig überließ. „Mach ihn fertig.“ Felix‘ Blick traf den seinen, dann nickte der Blonde verschwörerisch und wendete sich dem Spieltisch zu, auf dem Han die Kugeln für die nächste Runde bereits vorbereitete. Changbin dagegen zog sich zu den deckenhohen Terrassentüren zurück, die die abendliche Luft noch aussperrten. Dabei fiel sein dunkelbrauner Blick unwillkürlich nach draußen. Das warme Licht des Raums malte lange Quadrate auf die großen Steinfliesen und den Rasen dahinter, in den ein beleuchteter Pool eingelassen worden war. Liegestühle säumten die rechte Flanke und ein Stück dahinter ließen sich noch große Büsche in der Dunkelheit erahnen, die irgendwelche hellen Blüten trugen. Changbin fragte sich ja ernsthaft, wie groß dieses Grundstück eigentlich war. Vor allem, nachdem Hongjoong vorhin von einem privaten See erzählt hatte. Vielleicht sollte er sich auch mal ein bisschen umsehen. Die Partie zwischen den beiden hatte schließlich gerade erst angefangen. „Ich bin erstmal draußen“, informierte er seine Jungs also kurzerhand über die eigene Schulter hinweg und zog eine der gläsernen Türen nach innen auf. Sofort drang kühle, frische Luft ins Innere. Begleitet vom herrlich schweren Geruch eines zurückliegenden Regeschauers. Binnie bekam leichte Gänsehaut. „Jetzt hau doch nicht gleich ab“, rief Han ihm sofort empört hinterher, kaum dass er den ersten Schritt nach draußen trat. Die vertraute Stimme des anderen Rappers rutschte dabei glatt eine halbe Octave höher, was die folgende Verarsche noch vervollkommnete. „Ich geb dir auch ne Revanche!“ Das war der Moment, in dem Changbin sich nochmal zum gemütlichen Billardzimmer umdrehte, mal wieder auf jeden Anstand pfiff und seinem Hyung mit aller Liebe den gepflegten Mittelfinger zeigte, bevor er, die Bierflasche wieder an den Lippen und begleitet vom ausgelassenen Lachen seiner Freunde, auf Erkundungstour ging. Man hatte ihnen gesagt, dass sie sich zumindest hier im Erdgeschoss frei bewegen durften. Also schloss er mal daraus, dass das auch für die Außenanlagen galt. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, konnte Binnie ohnehin noch nicht wirklich fassen WO sie hier gelandet waren. Oder viel mehr wer oder WAS hier lebte. Mal ernsthaft. Vampire? So richtig echte? Und dann war deren Prinzessin auch noch so ganz nebenbei ein Stay? Kein Wunder das die Bierflasche schon wieder den Weg zu seinem Mund fand. Bei all dem lebensverändernden Input hätte er mit Sicherheit auch was härteres vertragen können. Doch Erstens waren sie trotz des entspannten Abends nicht zum Spaß hier und Zweitens hätte er dann mit Sicherheit haushoch gegen Han verloren. Und bei der Gelegenheit vielleicht sogar noch den bordeauxroten Bezug auf dem Tisch zerkratzt. Binnie wollte sich lieber gar nicht vorstellen, was Chris und Yongguk dann mit ihm angestellt hätten. „Das kann doch jetzt nicht dein Ernst sein.. du bist doch unbenutzt..“ Von jetzt auf gleich wurde Changbin aus seinen Gedanken raus- und in die nächtliche Realität wieder reingerissen. Er hatte mittlerweile das westliche Ende des Gebäudes erreicht und konnte bereits einen Teil der Kies bedeckten Auffahrt sehen, als ihn die fremde Stimme abrupt inne halten ließ. Sie klang dunkel und rauchig, gehörte aber eindeutig zu einer Frau. Binnie konnte gar nicht anders. Ihn sprang der Gedanke an die hier lebenden Vampire förmlich wieder an und sein Herz machte einen aufgeregten Hüpfer. Ohne weiter darüber nachzudenken folgte er dem einsetzenden Fluchen neugierig und landete schlussendlich an einem … Haus? Wohnwagen? Irgendwas dazwischen? So ganz sicher war der Rapper sich nicht, aber als von der anderen Seite des Fahrzeugs wieder diese Stimme erklang, wanderte er am Heck vorbei zu ihr rüber. Dabei verursachten seine Sneaker ein knirschendes Geräusch auf dem losen Kies. Und siehe da, ihn erwartete das ein Bild das ihn ganz automatisch lächeln ließ. „Kann man vielleicht behilflich sein?“, fragte er die Schwarzhaarige, die etwas planlos neben einem Wagenheber hockte. Ein leicht verschmorter Geruch hing in der Luft, weswegen er mal spontan davon ausging, dass das Ding gerade die Segel gestrichen hatte. „Sieht nicht gerade gut aus“, stellte er in Akzent beladenem Englisch fest und hockte sich ihr kurzerhand gegenüber. Die Hand mit der Bierflasche baumelte dabei zwischen den gespreizten Schenkeln, während die Linke auf dem gleichseitigen Knie landete. „Hast du einen Platten?“ Für gewöhnlich switchte Changbin nicht sofort in einen so vertraulichen Ton, aber hier tickten die Uhren irgendwie anders. Bis auf den alten Butler, redete niemand mit irgendwem förmlich. Auch nicht mit ihnen. Vermutlich übernahm er das deswegen so selbstverständlich. „Ich bin Changbin“, stellte er sich lächelnd vor und deutete dann mit der Flasche in Richtung Wagen. „Wenn du möchtest, kann ich dir dabei ein bisschen unter die Arme greifen.“ |
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Lose my breath - Kahlan - 24.02.2026, 18:23
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