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Eachann Macintosh
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29.03.2026, 19:38
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.03.2026 21:34 von Eachann Macintosh.)
Beitrag #1
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Eachann Macintosh
Gegenstand: https://up.picr.de/50724077uk.jpg <- sein Langbogen. Weil mir wär ganz lieb, wenn er seine Lyre mit dabei haben könnte <3.
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Name ~ Eachann Macnintosh – alias Brân Fendigeid Alter / Geboren ~ 43 Jahre / Mein Geburtstag ist der 21.12. – also die Wintersonnenwende, Mittwinter, Yule. Dass das einmal sehr ausschlaggebend für mich werden sollte, wusste ich zum damaligen Zeitpunkt auch noch nicht. Geburtsort ~ Königreich DunBroch / Ländereien des Mactinosh-Clans. Inzwischen lebe ich aber im Blackmoore – der Name erklärt sich von selbst. Rasse ~ Mensch auf jeden Fall mal. Ich weiß nicht, ob ich mich als magisch bezeichnen würde. Sie bzw. die Cailleach hat ja mich gefunden – und nicht umgekehrt. Da ich wohl aber irgendwie auch einen Pakt mir ihr habe – vielleicht doch. Status ~ So gesehen bin ich wohl Single. Obwohl ich durchaus einen Bund mit einer gewissen Dame habe – der Winterkönigin, der Cailleach. Aber das ist dann wohl ein „Verhältnis“ der etwas anderen Art. Beruf ~ Oh, da wurde ich schon vieles genannt. Aus der Sicht meines Bruders bin ich in erster Linie das schwarze Schaf des Clans, der Taugenichts und so weiter eben. Wir alle kennen meinen Bruder und seine gro0e Klappe. Ich selbst würde meinen Werdegang eher so beschreiben: Barde -Druide- der Brân. Weil letzterer ist eine Instanz für sich. Er ist weder ein Job, noch ein Amt oder Titel – es ist eine Bestimmung. Familie ~ Vater: Keir Macintosh - Verstorben ~ Mutter: Erskine Macintosh - Verstorben ~ Geschwister Calan Macintosh – älterer Bruder und Clanführer ~ Kinder: Keine ~ Sonstige Angehörige: Ryan Macintosh – Neffe Der äußere Schein.
Äußere Erscheinung~ ![]() Hey Folks – here we are. Dass unser Clan sein piktisches Erbe ziemlich zelebriert muss ich ja wohl nicht extra erwähnen. Auch wenn Calan es übertreibt, wenn er sich gänzlich blau zukleistert. Aber auch ich sehe mich nach wie vor als Pikte und bin stolz darauf. Mein Haar ist noch eine Nuance dunkler als das von Calan. Es ist genau genommen rabenschwarz. Wobei ich inzwischen auch nicht mehr glaube, dass das ein Zufall ist… Meine Augen sind eisgrau – und schon wieder haben wir einen Bezug zum Winter und meiner Herrin. Mein Körperbau ist wie bei meisten Macintoshs wohl trainiert, auch wenn ich das nicht derart kultiviere wie mein Bruder und Neffe. Allerdings bin ich wohl wirklich eines nicht: ein Allerweltsgesicht. Ich bin kein graues Mäuschen, das in der Menge unter geht. Dazu bin ich wohl zu auffällig. Das liegt eben zum einen an meinen piktischen Tattoos – die in einem dunklen Nachtblau gehalten sind. Auf meiner linken Seite schlängelt sich eines die ganze Seite vom Ober- bis zum Unterarm hinab. Es verwebt sich immer wieder in kleinen Ranken und Schnörkeln. Wobei diese Schnörkel ganz konkret keltische Triskelle sind. Das Triskel symbolisiert die 3 als heilige Zahl - siehe Geburt, Leben, Tod, Körper-Geist-Seele oder Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft. Auf der rechten Seite am Oberarm beginnt auch ein Triskel, das dann in stilisierte Federn übergeht. Daneben befindet sich noch ein kleiner Krähenkopf. Tja, meine Frisse. Ehrlich gesagt hatten wir den Iro lange vor euch auf dem Kopf, Folks. Ja, auch ich hab so nen Bürzel da oben. Die Seiten indes sind gänzlich rasiert und auch hier hab ich stattdessen Tattoos. Der Rest besteht aus langen, schwarzen Dreadlocks in die auch schon mal silberner Klimperkram oder Federn eingeflochten sind. Federkleid geht also auch anders. Meistens trag ich auch einige Amulette. Die markantesten sind wohl ein Krähenschädel und etwas, was wie ein schwarzer Halbmond aussieht. Allerdings steht dies vielmehr für Neumond – die dunkelste Stunde. Kleidungsstil ~ ![]() Also: da seh ich schwarz. Was sollte ich als Brân, als Rabe auch sonst tragen ?. Auch wenn unsere ursprünglichen Clanfarben Rot und Grün sind, so hab ich mich doch weit von ihnen entfernt. Was ich indes beibehalten hatte und was auch unser Clansymbol ist: die Lyre. Sie ist ein herrliches Instrument, das ich als Barde immer gern benutzt hab – und immer noch nutze. Wobei ich bezweifle, dass solche Melodien 1000 Dingwalls erschlagen haben. Dass mein Bruder „erschlagend“ sein kann, ja klar- nächstes Thema bitte. Mir tun die Dingwys ja eher leid, was das angeht. Aber zurück zum Thema, soll eigentlich nur sagen: ich führe die Lyre heute noch regelmäßig mit, auch auf meinen Wanderungen. Als Waffe führe ich weder eine Keule wie Calan, noch das Schwert wie mein Neffe Ryan. Meine Waffe ist der Langbogen, seit je her. Insofern hat die kleine Ginger – Merida – auch ein paar Sympathien bei mir. Gute Wahl, Mädchen. Merkmale ~ -Ausschließlich in schwarz anzutreffen, dafür aber meistens mit seiner Lyre // Auch oft vergesellschaftet mit dem Will o Wisp (Irrlichtern). // Hat als Frisur das, was wir heute Iro oder Mohawk nennen // Weißt viele, piktisch-keltische Tattoos auf // Führt als Waffe den Langbogen // Gestaltwandlung in einem gewissen Rahmen: Kann die Gestalt eines Raben annehmen // Hat Seherfähigkeiten // Wo er geht überzieht Raureif das Land. Duft Wenn jetzt einer sagt, Rabenscheiße, dann knallts mit Verlaub. Raben sind sehr sauber und pflegen ihr Gefieder intensiv. Ein rabenähnlicher Geruch ist daher eher unauffällig, leicht erdig oder trocken, ähnlich wie trockenes Laub oder Holz. Aber da ich oft durch die Highlands ziehe, trage ich wohl den Geruch der Landschaft mit mir. Und das ist eine Mischung aus rauer Natur, feuchter Erde und herben Pflanzen. Der Duft wird oft als frisch, mystisch und erdig beschrieben. Im Folgenden wären das: Heidekraut (Heather): Besonders im Spätsommer prägt der süßlich-herbe Duft des blühenden Heidekrauts die Landschaft. Torf und Moor: Ein intensiver, rauchiger und erdig-feuchter Geruch, der besonders nach Regen aus den Moorgebieten aufsteigt. Kiefern und Wald: Frischer Kiefernduft in den bewaldeten Tälern (Glens). Meeresluft: An der Westküste mischt sich der Duft der Vegetation mit salziger, frischer Meeresluft. Petrichor (Regengeruch): Der spezifische Duft, der entsteht, wenn Regen auf trockene Erde oder Felsen trifft, ist in den Highlands allgegenwärtig. Rauchiger Whisky: Der Geruch von Torfrauch ist nicht nur in der Natur, sondern oft auch in den Dörfern präsent, wo der lokale Whisky hergestellt wird Das wahre ich
Charakterbeschreibung~ In der Göttin Namen, eigentlich ist es so ganz gut gesagt: ich bin alles das, was Calan nicht ist. Andere macht mein Bruder mit seinem wilden Rumgefuchtel vielleicht noch nervös. Wenn man aber erstmal weiß, dass dahinter vor allem eine ganze Menge heiße Luft ist, verpufft jeder Eindruck ziemlich schnell. Genau das ist auch der Grund, warum Calan mich nicht ausstehen kann: er kann mich nicht beeindrucken und ich fürchte, das konnte er noch nie. Ich verschwende meine Zeit nicht damit, seinem Ego Streicheleinheiten zu geben. Meine Wurzeln sind mir sehr wichtig und ich halte bis heute daran fest. Ich war seit je her eine keltische Seele und werde es immer sein. Die Natur ist mir heilig, ich weiß, dass jeder Baum und jeder Stein lebendig ist und eine Seele hat. In der Natur als solcher kann ich mich vollkommen verlieren – ich mag das Gefühl des Winds auf meiner Haut und in meinen Haaren, ich liebe es wenn im Herbst Blätter um mich tanzen, ich beobachte gedankenversunken den Flug der Krähen und bestaune die filigrane Schönheit von Eiskristallen. Für mich sind es die kleinen Dinge, die wichtig sind, denn sie haben ihre ganz eigene Schönheit. Ich verstehe nicht, wie so viele das übersehen können. Grundsätzlich bin ich ein ziemlich geduldiges Wesen - ich ruhe ziemlich in mir selbst. Dinge brauchen ihre Zeit. Ich bin jemand, mit dem man reden kann. Ich höre erstmal in aller Ruhe zu, bevor ich mir ein Urteil bilde. Ich bin keiner von denen, die sich schnell eine Meinung bilden – was will ich auch gar nicht. Denn meistens ist der so berühmte erste Eindruck oberflächlich und absolut falsch. Und wenn man nicht mehr danach sucht, kommt vieles von allein. Man muss einfach nur lernen sich fallen zu lassen, man muss aufhören zu wollen. Aber genau das ist etwas, was mein Bruder als auch die anderen Clans, wenn sie um Macht, Einfluss und sonst etwas feilschen, wohl nie verstehen werden. Meine Lieblingsjahreszeit ist der Winter. Hier greifen sich die meisten an den Kopf. Schwören sie doch alle auf den Zauber von Beltane oder Litha (Sommersonnenwende). Aber ich bin eine Mittwintersele. Mein Geburtstag ist die Wintersonnenwende, die Julnacht. Ich habe niemals die lange Dunkelheit gefürchtet, sie ist vielmehr eine Freundin und Begleiterin für mich. Ich finde den Winter nicht trostlos – er ist nur eben eisig schön. Auch deswegen zelebriere und feiere ich ganz besonders das Brauchtum um die Rauhnächte. Vielleicht war es am Ende unter diesen Voraussetzungen nicht so verwunderlich, dass mich die Cailleach als ihren Brân – ihren Raben – wollte. Hier in Schottland nennen wir sie auch Beira – Winterkönigin. Sie ist die Verkörperung des Winters, sie ist die Verursacherinnen von Stürmen, aber sie formt auch Landschaften, hütet Wildtiere und ist das Sinnbild der wilden Natur. Ihre Vögel sind die Raben und Krähen. Sie sind ihre Boten und zugleich „Augen“ in der Welt. Ich bin einer von ihnen, jedenfalls hier in den Highlands. Unsere irischen Nachbarn nennen solche wie mich auch Fianna – Rabenkrieger. In Irland dienen sie allerdings der Morrigan, der Göttin des Kriegs, des Todes und der Verwandlung. Doch auch meine Cailleach spinnt die Fäden des Schicksals als die „große Alte“ und steht für Transformation. Eine enge Freundin für mich ist inzwischen Hagarun. Jedenfalls nenne ich sie so, da die old Lady aus ihrem Namen ein ewiges Geheimnis macht. Ja genau ich meine die Hexe von DunBroch. Obwohl sie wirklich netter zu ihrem Raben sein könnte. An sich bedeutet der Name Hagarun Zaunreiterin, also nichts anderes als Hexe. Ok, ich hab nicht gesagt, dass es originell ist. Ich nenne sie auch einfach oft Mütterchen – und sie mich Jungchen. Sagen wir, ich hab mich dran gewöhnt. Eine andere große Liebe von mir ist die Musik. Insofern bin ich zumindest der Lyre meines Clans treu geblieben. Musik erzählt Geschichten, sie spricht und verbindet Seelen. Deswegen weiß ich um den Zauber von Worten und Musik. Daher folge ich auch bis heute dem Bardentum. Stärken * Intelligenz * Guter Zuhörer * Begabter Barde – und Geschichtenerzähler * Meine enge Bindung zur Cailleach. Sie wacht über mich als ihren Raben. * Ich gebe nichts auf Konventionen jeder Art * Magie in einem gewissen Rahmen, Gestaltwandlung und Seherfähigkeit Schwächen * Ich und mein Clan haben sich einigermaßen entfremdet * Mein Schicksal war wohl zu einem großen Teil vor – und nicht selbstbestimmt * Und nochnmal: meine Bindung zu Cailleach. Aus anderer Perspektive kann man auch sagen, dass ich abhängig von ihr ist. * So ruhig ich zumeist auch bleibe – Calan‘ s Spatzenhirn schafft es doch immer wieder regelmäßig, dass ich die Contenance verliere. Ich und mein Bruder, das ist immer -. Achtung, Wortwitz – dieselbe alte Leier. Wobei ich unser Clansymbol nicht so derart verunglimpfen will. Dafür schätze ich sie zu sehr als Instrument. * Auf nicht wenige wirke ich fremd, vielleicht sogar unheimlich. Manche verehren den Brân, andere fürchten ihn. Damit muss ich wohl leben. Vorlieben * Winter * Die Cailleach * Die Will O Wisp * Blackmoore – meine Heimat. So unheimlich und ungastlich es andere auch finden. Es ist ein Teil von mir. * Ein Plausch mit Hagarun bzw. der Hexe * Alle Leute, die irgendwie anders sind – egal warum - ich liebe das Ungewöhnliche. Zumal ich es honoriere – anders zu sein und dazu zu stehen, erfordert Mut. Wen wunderts: Krähen und Raben. Sie sind im Übrigen meine Krafttiere. Abneigungen * Mein Bruder und seine Möchtegern- Tobsuchtsanfälle (und sonstiges, was er so fabriziert) * Engstirnigkeit * Typisches Klischeedenken - ‚das muss SO sein und nicht anders’ – den Satz gibt es bei mir nicht * Leute, die nicht zuhören können. Sie wissen gar nicht, was ihnen damit verlorengeht. Für mich ist Zuhören der Schlüssel zum Verständnis. * Fantasielose Menschen, die auch immer noch so bierernst sind. Wie grau kann man seinen Alltag eigentlich gestalten, hey?? Besonderheiten Ich bin der Brân – oder auch einer der Raben der Cailleach. Das bringt gewisse Dinge mit sich. Unter anderem beherrsche ich -bedingte – Gestaltwandlung in einen Raben. Zudem verfüge ich über Seherfähigkeiten. So kann ich in den Geist von Tieren und Menschen eindringen, durch ihre Augen sehen und sie kontrollieren. Ich kann durch die Augen anderer und Zeitreisen Ereignisse überall auf der Welt sehen. Ich bin in der Lage Botschaften in Form von Visionen zu senden und Träume zu manipulieren. Ich kann alles Sehen was in der Gegenwart, der Zukunft und der Vergangenheit passiert. Zudem bin ich quasi ständig von den Will O Wisp umgeben, die auch so etwas wie meine Augen und Ohren sind. Allein deswegen, weil gegen ihre Neugier einfach kein Kraut gewachsen scheint. Mir wurde gesagt, der Brân altert deutlich langsamer bis gar nicht. Mal sehen, was sich davon bewahrheitet. In Irland nun scheinen die meisten meiner Fähigkeit dadurch, dass ich mich an nichts erinnern kann, irgendwie gänzlich verschüttet zu sein. Deine Vergangenheit
Lebensgeschichte~ Der Brân – eine (andere) Legende der Highlands
Guten Abend, Caraid. Ich hoffe, du hast noch nichts vor. Denn wie wir wissen können diese Winterabende sehr, sehr lang werden. Also setz dich mit mir ans Feuer und lausche einer Geschichte. Meiner Geschichte – und doch ist sie zugleich die des Brân, der Cailleach, der Will O Wisp und des Blackmoores.. So wie Frost und Schnee einander bedingen, so tun auch wir es. Aber von Anfang an. In den Highlands gibt es ein Sprichwort: Der Adler fliegt am höchsten und sieht alles. Doch der Rabe ist der Hüter der Weisheit, der Hüter der Schlacht, der Seelenträger. Through the Mist I see his Wings, A Shadow black where Twilight clings. The Raven calls the Night to rise, A Song of Stars that pierce the Skies Und damit: Willkommen in meinem Leben. Mein Name ist Eachann Macintosh. Der Macintosh, der seinen Clan zurückließ, um zu etwas anderem zu werden. Ebenso jener, der von seinem Bruder liebend gern verleugnet wird. Ich gehe davon aus, ihr kennt Calan. Er ist ja auch nicht zu übersehen. Das ist ungefähr so wie bei einem Unfall: man kann einfach nicht wegsehen. Sein ganzes melodramatisches Getue, das übliche Possenreisen und niemals scheint er weit von einem Tobsuchtsanfall entfernt. Ja, er hält sich für einen ganz tollen Kerl. Schön, jeder Mensch braucht etwas, woran er glauben kann. Calans Problem ist eher: dass er etwas ZU sehr an sich glaubt. Na ja, er sorgt mit seiner üblichen Angeberei für gewisse Situationskomik. Dabei ist das größte was er hinbekommt seine Schadenfreude. Jetzt hab ich ihn aber ganz schön runtergeputzt ?. Wisst ihr, wenn man mit so was aufwächst, das ist echt ebenso anstrengend wie nervtötend. Dabei sind wir noch nicht mal so weit auseinander – 2 Jahre. Ich war also der kleine Bruder. Heute „vergisst“ er mich mal ganz gern – vor allem, zu erwähnen. Die meisten Macintoshs kriegen offenbar die schiere Existenzkrise, wenn irgendwas besser, talentierter und toller ist als sie. Das ist auch was, was Calan bis heute mit mir in Verbindung bringt: Neid. Egal, in was wir unterrichtet wurden: Fährtenlesen, Kampf mit diversen Waffen. Ich fürchte, ich hab immer besser abgeschnitten als er. Nicht weil ich mich dermaßen beweisen wollte oder es darauf angelegt habe. Der Typ war ich noch nie. Aber womöglich war ich einfach der generell geschicktere und der, der Dinge einfach anging – und sie nicht totquatschte. Dabei ist es mit Dingen eigentlich ganz einfach: sie haben immer nur die Bedeutung, die wird ihnen beimessen. Aber da mein Bruder bekanntlich in allem übertreibt – auch damit. Aus seinem Neid wurde Eifersucht und ich – ich stand meistens nur mit einem großen Fragezeichen im Gesicht da. Ob ich seine Autorität untergraben wollte ?. Oder gleich seinen Rang als Clanführer übernehmen ??. Oder, oder – es waren verdammt viele Oder. Dabei war es damals schon so: ich wollte überhaupt nichts. Und Calan glaubte felsenfest, dass ich ihm am Thron sägte. Es passte schon damals nichts zusammen – und das tut es bis heute nicht. Irgendwann war ich dieses ewige Gezeter so leid, dass ich nach Möglichkeit begann mich abzusetzen. Also ging ich an meine Grenze – und jenseits der Grenzen. Zwischen unseren Ländereien und dem Wald, wo die Hexe lebte, lagen seit je her die Moore. Blackmoore heißt es und die meisten finden bis heute, es ist eine unwirtliche und unheimliche Gegend. Sie ist die der Sagengestalten, aber nicht die der Menschen. Aber ich, ich stand nur da und bewunderte die Schönheit von: Heather. Das meint das Heidekraut. Es war dort, als ich das allererste Mal zur Lyre griff – eben auch unserem Clansymbol und eine Ballade schrieb: The heathered Moor Where the pale Mist curls on the heathered Hill, And the old Stones dream in the Dew, A Shadow moves where the World grows still— I walk the Twilight through A Memory lingers beside the Stream, In the Hush where Linnets fly, I search for the Echo of one lost Dream Where Glens meet the folding Sky. Oh, the Wind knows your Name in the gathering Dusk, And the Stars keep watch above When the Nightbird sings in the haunted Hush, I remember, I remember Love. So I’ll follow the Path where Willows bend, Past Ruins, mossy and old For I know at the End where the Moon ascends Is a Story yet untold. Die erste, die diese Zeilen hörte, war sie: die, die sie allgemein nur die Hexe nannten. Ich sagte schon damals lieber Mütterchen zu ihr. Jedenfalls meinte sie damals: „Jungchen, du bist erst am Anfang deines Wegs.“ Was ich damals für kryptisches Kauderwelsch hielt. Am Anfang all dieser Dinge war ich auch noch sehr schüchtern. Wenn ich spielte, tat ich es meistens heimlich. Aber einmal, einmal hat Calan mitbekommen, wie ich mein „Heather“ spielte. In diesem Moment entging es mir, und es kam mir erst im Nachhinein, dass er einfach nur dastand – und plötzlich Tränen in den Augen hatte. Irgendetwas schien es also in ihm berührt zu haben. Es war auch dieser Augenblick, als ich ihm sagte, dass es gut sei – dass ich gehe. Wenn er es denn so absolut nicht erträgt, ließ ich ihm eben den Platz, den er brauchte. Ich begehrte ja auch nichts davon. Ich habe erst Jahre später begriffen, dass ich meinem Bruder damit das Herz gebrochen habe. Dass er immer dann laut und zeternd wird, wenn er sich einfach nicht anders zu helfen weiß. Und dass ich ihn in jenem Augenblick zurückgelassen habe, als er mich brauchte. So jedenfalls muss er sich damals gefühlt haben. Ein junger, noch unsicherer Clanführer, der einen Bruder hätte brauchen können, aber es einfach nicht schaffte, zu fragen. Ich mache mir heute Vorwürfe deswegen. Ich konnte Calans Fehler aufreihen wie eine Perlenkette, aber ich sah meine nicht. Ich war damals nicht minder stolz und stur – und das konnte einander nur abstoßen. Ich packte und hatte dabei keinen klaren Weg vor Augen. Aber ich hatte beschlossen, genau das zu tun, was ich in „Heather“ geschrieben hatte: jenen verlorenen Traum suchen zu gehen – und die unerzählte Geschichte zu finden. Nun musste ich schauen, dass ich ohne die Sicherheit des Clans irgendwie über die Runden kam. Also verlegte ich mich, was meinen Lebensunterhalt verdienen angeht auf was, was ich offensichtlich gut konnte: dichten – und singen. Im Laufe der Zeit ist aus mir wohl so etwas wie ein tourender Barde geworden. So würdet ihr es vielleicht nennen. Ich schien einen gewissen – unbewussten – Charme zu haben, weil mir die Ladies immer die Tür einrennen wollten. Am Anfang schmeichelt es noch, irgendwann aber wird es lästig. Fangirling hat sich diesbezüglich durch die Jahrhunderte nicht geändert. Aber so weit ich auch zog, der Ort, der mich immer anzog, war Blackmoore. Und an dessen Grenzen bin ich schließlich auch endgültig auf das Cottage der Hexe gestoßen, eigentlich mehr zufällig. Sofern man bei den Will o Wisp etwas zufällig nennen kann, denn irgendwie hatten die sich emsig zirpend an meine Fersen geheftet. Überraschenderweise wirkte die Hexe eher verdutzt: „Jungchen, was willst du denn ?“. Meine Antwort überraschte sie nicht minder, weil ich sagte: „Eigentlich – nichts.“ Bisher hatten alle, die den Weg zu ihr fanden IMMER irgendwas gewollt. Ich jedoch kam mir eher vor, als hätten mich die kleinen Geistchen hergeschleift. Das schienen die mit viel Rumgeschwirre – und -gezirpe auch mal so zu bestätigen. Ich verstand sie damals ja noch nicht so gut – die Hexe indes offenbar schon. Weil sie nur sagte: „Wenn das so ist, bist du gekommen, um zu bleiben.“ Wie ich feststellte, war das so abwegig gar nicht. Denn ich fing an, mich für ihr Handwerk zu interessieren – und ich meinte damit auch die Dinge, die über ihre Schnitzereien hinausgingen. Altes Wissen meint das. Also begann sie ernstlich, mich daran zu unterweisen. Jedoch machte sie stets ein Geheimnis aus ihrem Namen. Vielleicht aus dem Grund, dass Namen Macht haben. Kann ich ihr bis heute nicht verdenken. Da ich sie aber irgendwie anreden musste – bzw. wollte – ich ging zu ihrem Synonym über: Hagarun – wörtlich Zaunreiterin. Ein anderer, wenn auch deutlich schönerer Begriff als Hexe. Was ich so im Laufe der Zeit wurde war wohl ein quasi Druide. Ich hatte gelernt, die Zeichen der Natur zu lesen und zu deuten. Meine kleinen zirpenden Freunde waren auch ganz emsig dabei, mir was zu zeigen und beibringen zu wollen. Als sie mir nichts mehr beibringen konnte, sagte Hagarun: „Jungchen, deine Zeit bei mir ist vorbei. Dir ist bestimmt, ein anderer zu werden.“ Und damit schickte sie mich weiter auf meinem Weg in die Berge. Weit nach oben, wo fast das ganze Jahr über Schnee liegt und sagte: „Such die Verschleierte“. Was in unserer Mythologie nichts anderes als eine Umschreibung für Beira, die Winterkönigin war. So nannten man sie in Schottland zumeist. Oder auch Cailleach Beinne Bric – die Berghexe. Dabei ist die Cailleach keine Hexe, sondern vielmehr ein Aspekt der dreigestaltigen Göttin. Neben Mutter und Jungfrau verkörperte sie das, was wir in unserer Sprache Crone nennen – das alte Weib. Aber eine weiße Alte. Die sogar schon vor den Bergen hier war. Oh Raven, Raven, take my Soul, Fly where the endless Rivers roll. Through ancient Trees and whispered Streams, Oh Raven, Raven, carry my Dreams. Man sollte also keine dieser ewigjungen Frühlingsgöttinnen erwarten, so wie zum Beispiel Brighid eine ist. In anderen Mythologien hat sie andere Namen – unter anderem: Perchta und Holla. Oder eben: eure Frau Holle. Ja, das kommt euch bekannt vor, nicht wahr ?. Als ich SIE zum ersten Mal sah, erschien sie mir so: ![]() SIE sagte nur einen einzigen Satz: „Du kommst spät.“ Na ja, Beschwerden wenn bitte an die Irrlichter, die natürlich ganz wild rumschwirrten und das ja nicht auf sich sitzen lassen konnten. Was sie aber nur mit einem gütigen Lächeln kommentierte. Denn am Ende hatte sie die Will O Wisp gesandt um mir eben genau jenen Weg zu weisen. Schien ja funktioniert zu haben. Dass die Geistchen einen erstmal liebend gern auf Irrwege führen, ist ja nichts neues. Jedoch hat auch das etwas für sich: denn auf Umwegen lernt man meistens etwas dazu und das, was man abseits des Weges findet, ist meistens ganz interessant. Auch ich kann aus heutiger Sicht bestätigen: die wenigsten Wege führen geradeaus. Deswegen sind die Will O Wisp nichts unseliges oder unheilvolles, wie viele immer meinen. Sie handeln nur eben nach obigem Prinzip. Wie es schließlich schien, war mein Weg schon lange vorher festgelegt, denn wie die Winterkönigin mir sagte, kamen für das, was sie suchte nur Mitwintergeborene in Frage. Kinder der Julnacht – und auch längst nicht jedes. Wie es schien hatte mich Hagarun im Vorfeld etwas geprüft und zugleich die Grundlage für weiteres gelegt. Auch sie kannte die Cailleach also zweifelsohne gut. Schließlich nahm sie meine Hand. „Du wirst ein anderer sein. Du wirst sehen – und du wirst fliegen.“ Was dann geschah ist schwer zu beschreiben. Sie war in mir – in all meinen Sinnen und meinem Sein. Sie zeigte mir Dinge – Bilder. Und ich verstand zum ersten Mal, was Blackmoore wirklich war – es war ein altes Schlachtfeld. Eines aus den Zeiten wo die übrigen 3 Brüder Mor’du Einhalt zu gebieten suchten. Die Sümpfe dehnten sich weiter nach Osten aus und fluteten dabei die Gräber derer, die in der Schlacht umgekommen waren. In den Sümpfen sah man noch immer die Leichen der Gefallenen. Es sind jedoch keine Körper, sondern nur Gestalten, und es heißt, dass ein sonderbares Licht von ihnen ausgeht. Womit die Will O Wisp ins Spiel kamen. „Sie sind verlorene Seelen – sie haben niemanden. Auch du hast niemanden. Werde ihr Hüter – und mein Brân.“ Damit reichte sie mir die Hand. Ich konnte die Sagen um Brân Fendigeid – Brân, dem Gesegneten. Eine mysteriöse Gestalt von der man nie wusste, auf welcher Seite sie stand. Eine, deren Spur sich im Nebel verlor und doch immer der Cailleach folgte, der Mutter der Raben. Denn der Brân war ihre Augen und Ohren zur Welt und den Menschen. Der, der in den Zeiten und Seelen las. Zu sagen, ich war überwältigt, ist noch gar kein Ausdruck. Ein Stimmchen sagte mir, ich sollte Angst haben – aber ich hatte keine. Das war mal zur Abwechslung nicht wieder irgend so ein Macintosh-Ding. In diesem Moment musste ich nicht fragen – ich wusste. Und ab hier sollte es immer so sein. Also nahm ich ihre Hand, verneigte mich und nannte sie meine Herrin. His Feathers catch the Moon's pale Fire, A silent Witness to Desire. He knows the Secrets I have lost, Each Truth I've hidden, each Line I've crossed So wurde ich zu dem, was ich heute bin. Die Verbindung und Vereinigung mit der Cailleach – denn sie hatte einen Seelenbann gewirkt – brachte die weiter oben beschriebenen Fähigkeiten mit sich. Was soll ich sagen – ich war ab nun ein Seher und Gestaltwandler. Wo ich ging, überzog Raureif das Land. So oft Mor’du auch um die Grenzen von Blackmoore herumstrich, denn seine Ruinen lagen am nördlichen Rand davon, so hat er doch niemals gewagt, mich irgendwie zu belangen. Er schien ganz genau zu wissen, in wessen Gefolge ich stand. Und doch kam einmal der Tag, an dem ich beschloss, mich den Dingen zuzuwenden, die ich zurückgelassen hatte. Denn am Ende hatten eigentlich sie mich erst auf meinen Weg gebracht. Aber es waren viele Jahre vergangen und ich war ein Anderer geworden – etwas anderes. Auch bei unserem Clan hatte sich einiges verändert – ich hatte inzwischen einen Neffen namens Ryan. Ein recht eitler Junge, der ganz nach Calan kam, wie es schien. Ausgerechnet jener, mein Bruder schien merkwürdig befangen, als er mich wiedersah. Es war nicht zu leugnen, etwas an mir war anders – um nicht zu sagen: alles. Ich musste mit etwas Wehmut erkennen, dass Calan offenbar allen Ernstes Angst vor mir hatte. Ausgerechnet. Auf der anderen Seite war das das letzte, was ich gewollt hatte – trotz allen Querelen, die wir hatten. Also überlegte ich, wie ich ihm das Ganze schonend beibringen konnte. Geht das bei einem Macintosh eigentlich ?. DAS konnte mir selbst meine ganze Weitsicht nicht beantworten. Also schrubbte sich mein Verstand einen Wolf, während Calan herum hibbelte. Aber irgendetwas ist dazwischengekommen. Etwas, was selbst ich nicht voraussehen konnte. Dieses Etwas scheint mich auch woanders hin verfrachtet zu haben. Ériu – so haben wir es damals genannt. Ihr nennt es heute Irland. Seitdem steht bei mir einiges Kopf, inklusive Gedächtnis. Heiße ich wirklich Eamon ?. Klingt mal nett. Die Leutchen hier sind es übrigens auch. Jedenfalls scheine ich mir mit meinen Songs hier gerade eine kleine Fangemeinde zu erobern. Ich mag diese Pubabende wirklich…. Oh, tell me where the Winds have gone, And why the Earth still hums her Song. Beneath his Wings, the World unwinds, He sees the Threads we leave behind. No Nords, no Vows, no Promises stay, The Raven comes and sweeps them away. Musterpost ~ Der Steinkreis mitten im Blackmoore war in bläuliches Zwielicht getaucht. Eachann hatte nicht gedacht, dass so viele von ihnen kommen würde. Aber sie hatten sich im Laufe der Zeit als emsiges Publikum erwiesen. So ging auch jetzt von den Geistchen ein begeistertes und qirliges Zirpen aus. Einigen huschten heran und versuchten wieder, irgendwas mit seinen Haaren zu machen. Die Will O Wisp spielten sogar ausgesprochen gern Friseur. Er war mal morgens wach geworden und hatte die Haare voll Sumpf-Vergissmeinnicht und Schwertlilien gehabt. Als hätte man es nicht gewusst, wedelten auch prompt wieder ein paar fröhlich mit Sumpfdotterblumen und Blutweiderich herum. „Wuh – hey- naw. Nicht schon wieder, Folks“. Jede Klette war einfach dagegen. Sie konnten ECHT gute Knote, wer auch immer ihnen das beigebracht hatte. Aber eigentlich stand ja etwas ganz anderes auf dem Programm, also nahm er die Lyre zur Hand. Sofort war das Unkraut vergessen und es quietschte vergnügt. Die ersten Akkorde erklangen und Eachann begann zu singen: They say she walks where the Marsh is deep, With a Lantern Flame that never sleeps. Her Veil is Smoke, her Gown is Rain, Her Footsteps ring like a mourning Chain. Oh, the Lantern Bride, she calls your Name, Lead you astray with a flickering Flame. Follow her Light and you’ll never be found, Only her Silence beneath the Ground. She waits for Vows that were never said, For the Lover lost, for the Riverbed. The Reeds bow down when her Shadow bends, And the Night itself becomes her Friend. Oh, the Lantern Bride, she calls your Name, Lead you astray with a flickering Flame. Follow her Light and you’ll never be found, Only her Silence beneath the Ground. If you see her Flame in the drowning Mist, Don’t take her Hand, don’t grant her Kiss. For the Lips that burn with an endless Vow, Will carry you where the Drowned sleep now. Oh, the Lantern Bride, she calls your Name, Lead you astray with a flickering Flame. Follow her Light and the Dark will bind, A Vow unfinished, for all of Time Eigentlich hätte es der Macintosh gar nicht abwarten müssen, sein Fanclub war ihm sicher. Etwas verlegen schmunzelte er – nach all dieser Zeit, immer noch. Er schrieb oft Lieder über solche Dinge – verlorenes. Zeiten, Seelen, Gefühle. Irgendwie glaubte er, dass er als Brân dazu verpflichtet war, solche Dinge festzuhalten. Die Menschen vergaßen – aber er und Caille‘ nicht. Alternativ machte man es wie Mor’du – man machte es unmöglich, einen zu vergessen. Weil da war ja auch wieder grade was am Laufen, was wusste Eachann natürlich sehr wohl. Und prompt kamen aus anderer Richtung – aus Richtung DunBroch ein paar der kleinen Kumpels angeschwirrt – und wild rumfuchtelnd. „Wuhu, langsam.“ Aha, was sollte das jetzt heißen ?. Merida hatte sich einen Bären aufgebunden ?. Eachann hatte so eine Vorahnung. Ja, die hatte er ständig, stimmte schon – und warf seine Sehersinne aus. Um dann nur genervt zu stöhnen und ernsthaft Facepalm zu machen. NOCH ein Bär – und 3 Kleine. Wunderbar, das alles hatte ja schon beim Ersten von der Sorte so toll funktioniert. „Naw Cariath, was machst du denn ?“. Durfte er das jetzt irgendwie hinbiegen ?. Eachann wusste, Hagarun tat es nicht bzw. nie sie zeigte immer nur Möglichkeiten auf. Auch er hatte das Schicksal niemals beeinflusst. Zum Einen war der Machintosh nicht mal sicher, ob er das konnte. Wenn war das Sache von Caille‘.. Weil Menschen und ihr freier Wille – ja genau – DIE Geschichte. Die aber auch wie man sah, für verdammt viel Kuddel-Muddel sorgen konnte. Also sollte er womöglich mit so jemandem das Zwiegespräch suchen. „Nun, Máistreás*. Vorschläge ?”. Aber Caille‘ würde wissen, was zu tun war. Das tat die Cailleach immer. Außerdem stand ja zu befürchten, dass Calan sicher wieder so ganz tolle Ideen hatte..... *Máistreás = Gälisch: Herrin Sonstiges
Avatar~ Steve Evans-van der Harten (alias Steve Sic/Omnia) Steckbriefweitergabe/ Setweitergabe ~Nein Zweitcharaktere ~Shan Yu, Orwen Über 18? & Regeln gelesen ~Ja Charakterinfo Vielleicht sollte ich mich kurz vorstellen, weil ich fürchte, dass mein Bruder Calan mich mal wieder „spontan vergessen“ hat. Wie das schon vermuten lässt: ich bin Lord Macintoshs jüngerer Bruder – und nach dessen Ansicht sowas wie das schwarze Schaf des Clans. Dabei hielt das Schicksal nur einfach etwas anderes für mich bereit. Etwas, was sehr viel mit der Legende um den Brân, die Cailleach und den Will O Wisp zu tun hat. Genau genommen bin ich im Moment der amtieren Brân – und damit einer der Raben von Caille‘. Ich selbst finde das inzwischen gar nicht mehr so mystisch, wie es klingt. Man gewöhnt sich an alles. Das fing damit an, dass ich am 21.12., also auf die Wintersonnenwende geboren wurde und wohl schon quasi damals der Auserwählte der Cailleach, der Winterkönigin war. Heute hab ich 43 Jahre auf dem Buckel. Da man als Brân angeblich langsamer altert – mal sehen, was daraus wird. Momentan bin ich auch verkappter Single. Aber womöglich ist es auch etwas schwer eine Beziehung mit dem Brân zu führen…. Verlasse Fantasien Familie
Keir Macintosh Vater / verstorben Unser Vater war ein sehr – nennen wir es mal traditioneller – Mann. Einem, dem das Ansehen des Clans über alles ging. Ich fürchte, dabei hat er manchmal schlicht die Menschen um sich herum übersehen. Als Ältester war es selbstredend Calan, der für diese ganze Sache eingespannt wurde – und der ganz emsig versuchte, es unserem Vater immer Recht zu machen. Aus mir hätte er wohl auch gern einen großen Krieger gemacht. Aber mich hat dieses ganze Prestigeding schon damals nicht interessiert. Folglich war ich schon damals das schwarze Schaf. Wie wir wissen, hat sich daran aus der Sicht meines Bruders bis heute nicht viel geändert. Mein Vater starb einigermaßen plötzlich bei einer Jagd, die nicht gerade zu seinen Gunsten ausging. Nein, zur Abwechslung mal nicht Mor‘du – Wölfe. Erskine Macintosh Mutter / verstorben Meine Mom – My fair Lady. Das umschreibt sie ziemlich gut. Sie war eine warmherzige, sanfte Frau. Vielleicht auch eine, die ihrem Wüterich von Gatten manchmal nur mit einem tiefen Seufzen begegnen konnte. Allerdings hat sie sich nie in Vaters Geschäfte eingemischt. Sie nahm ihre Rolle als Vorstand des Haushalts sehr genau und war stets sehr gewissenhaft mit allen Dingen, mit denen sie betraut war. Ich glaube insgeheim hat sie es oft bedauert, dass ihre Söhne nie so recht zueinandergefunden haben. Sie verstarb in einem für diese Zeit recht hohen Alter von 70 Jahren. Calan Macintosh 45 Jahre / Clanführer Seufz, was soll ich sagen ?. Es ist kompliziert. Vielleicht, weil wir in unserer Natur so verschieden sind. Wisst ihr, es ist nicht so, dass ich Calan nicht mag. Er ist ja ein ziemliches Original auf seine Art. Aber sein ganzes aufgebauschtes Getue kann dermaßen nerven. Es mag daran liegen, dass er von jetzt auf gleich die Verantwortung für den Clan übernehmen musste, weil unser Vater arg ungeplant die Welt verließ. Da konnte er keine Schwäche zeigen und wollte wohl harte Kante demonstrieren. Vielleicht bellt er auch deswegen heute noch so laut. Weil seien wir mal ehrlich: beißen tut er recht selten. Ryan Macintosh 18 Jahre / Neffe Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich Ryan nicht halb so gut kenne, wie ich es als sein Onkel womöglich sollte. Als er auf die Welt kam, befand ich mich auf meiner ganz eigenen Reise. Der Junge kommt ziemlich nach Calan. Oder hat sich zu viel von seinem Vater einreden lassen – ich denke, das trifft’s eher. Aber er ist noch sehr jung – vielleicht kommt er ja mal irgendwann von Calans Fuchtel weg und findet erstmal heraus, wer er eigentlich ist bzw. sein will. Denn das hat Calan sicher nicht zu bestimmen. Freunde
Hagarun Die Hexe - scheinbar uralt So oft ich sie nach ihrem Namen gefragt hab, ich weiß ihn bis heute nicht. Also habe ich sie irgendwann mit dem Synonym Hagarun betitelt – Zaunreiterin und einer anderen Beschreibung für Hexe. Ich hab mir damit zumindest keinen Rüffel eingefangen. Ein exzentrisches Mütterchen ist sie ja schon – ich mag sie auf ihre Art. Nur zu ihrem Raben könnte sie echt mal netter sein…. Bei uns stellte sich ihr übliches Angebot und Nachfrage nie. Ich bin womöglich der Einzige, der jemals bei ihr landete, ohne irgendwas zu wollen. Vielmehr haben mich die Will O Wisp bei ihr abgesetzt. Das fand selbst sie derart ungewöhnlich, dass dahinter mehr stecken musste. Und damit war ich wohl gekommen um zu bleiben, als sie eine Ahnung von den Dingen bekam, die mir damals noch verborgen waren. Sie hat mich in gewisser Art und Weise zu einem Druiden ausgebildet – und mich alsdann auf die Suche nach der Cailleach geschickt. Was nur zeigte, dass sie die Winterkönigin auch kennt, wohl sogar gut und ganz genau wusste, was Sache war. Caille‘ Alias: die Cailleach - So ewig wie der Winter Einige betiteln sie als die Berghexe, aber jene haben nicht wirklich etwas verstanden. Sie ist keine Hexe – sie ist viel mehr als das. Caille‘ IST der Winter, die Personifikation dessen und damit eine Naturgewalt für sich. Sie repräsentiert auch einen Aspekt der Muttergöttin – nämlich den der Alten. Sie wacht über die Berge, Wildnis und Tiere. Sie ist die Herrin der Rauhnächte – und auch ganz konkret meine. Sie spinnt den Schicksalsfaden. Ich wurde der Brân – und damit einer ihrer Raben. Es gibt kein anderes Wesen, das meinen derartigen Respekt hat wie sie. Die Will O Wisp Meine Schützlinge Da Caille‘ wollte, dass ich ihr Hüter wurde, bin ich nun eben genau das. Die Legenden, dass sie die verlorenen Seelen Verstorbener sind, stimmt. Sie scheinen an das Blackmoore gebunden zu sein, wo auch ich „hause“. Viele finden sie unheimlich und unselig, aber das sind sie überhaupt nicht. Sie weisen dir einfach – auf ihre Art – den Weg. Ja, sie machen das gern über Irr- oder Umwege, aber dann meistens deswegen, weil es noch irgendwas zu lernen gibt. Ich komme mit den kleinen (Quäl)geistern inzwischen gut hin. Auch wenn sie dir im Schlaf mal wieder so ne komische Frisurkreation verpasst haben…. . __________________________________________________________________________________ Verlasse Fantasien Erinnerungen an unsere gemeinsamen Abenteuer
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