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Shan Yu
Verfasser Nachricht
   Gestern, 20:12 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern 20:16 von Shan Yu.)
Beitrag #1
Zitat

Junior Member
**



Shan Yu
Huhu,

so ich habe fertig. Ich hoff, ich hab jetzt nichts vergessen o.o. Weil es inzwischen halt nunmal 2 Mulans gibt, also eben auch noch die Realverfilmung, hab ich mal versucht, auch ein paar Anleihen bezüglich Bori Khan bei Shan unterzukriegen. Wie er schon meint: von nix, kommt nix xd. Deswegen hab ich mich bei Shans Lebenslauf mal ausgetobt, soviel weiß man ja an sich sowieso nicht über ihn, so gesehen. Wenn was nicht passt, hauen xd. Bin an sich da ein pflegeleichtes Kerlchen.

So Far und Grüßchen, Alex

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sinke als Sternschnuppe hinab

Allgemeine Informationen

Name

~ Shan Yu - schlicht und ergreifend. Shan für Vertraute. Und ach ja, man sollte davon absehen mir irgendwelche Spitznamen wie "Chop Suey" oder so was anzudichten (ja, hatte ich schon...). Weil das kann ein bisschen arg ungesund enden.

Alter / Geboren

~ Geboren bin ich am 30.04. und zähle inzwischen 45 Lenze.

Geburtsort

~ Geboren bin ich in den Steppen - der Zentralmongolei um genau zu sein. Wo ich auch mit den meinen gelebt habe.

Rasse

~ Mensch

Status

~ Verheiratet

Beruf

~ Anführer und Heerführer der Hunnen. In Irland ist er wohl erstmal einigermaßen arbeitslos.

Familie

~ Vater: Batjargal – verstorben

~ Mutter: Ninan, 76 Jahre – Schamanin der goldenen Horde

~ Geschwister: Catagay, älterer Bruder – verstorben

~ Kinder: Batu und Arjin (Zwillinge) -haben beide einen extrem kalten Winter in der Steppe nicht überlebt

~ Sonstige Angehörige: Sarnai – Gemahlin, 43 Jahre, Kommandantin der hunnischen Bogenschützen



Der äußere Schein.
Äußere Erscheinung
~

Größe: 1,85 m

Gewicht: 70 kg

Blutgruppe: 0 negativ

Haare: Schwarz

Augen: Dunkelbraun

Körperbau: Trainiert




Ausstrahlung:

Seine Leute sehen zu ihm auf, für sie ist er ihr Gebieter – und nicht unbedingt im negativen Sinn. Shan selbst bezeichnet seine Ausstrahlung süffisant als „etwas herb“, er weiß wohl, dass er nicht grade das Sonnenscheinchen ist. Seine Feinde bezeichnen ihn als einschüchternd, unheimlich, da war schon alles mögliche dabei. In der Regel gibt Shan auf dieses ganze Bla Bla so gar nichts.


Ausrüstung:

Er führt den traditionellen Kompositbogen der Hunnen. Abgesehen davon hat er ein ziemlich markantes Schwert, dessen Klinge vielleicht mit etwas Fantasie an einen Eiszapfen erinnert.


Kleidungsstil

~ Meistens zweckmäßiges, dem Leben in der Steppe angepasstes. Im Winter tragen die Hunnen auch schon mal Felle gegen die Kälte.


Merkmale

~ Dass Shan ein kampferprobter Mann ist sieht man auch vor allem daran, dass sein Körper inzwischen doch ein ziemliches Narbensammelsurium aufweist. Auch sein Gesicht ist davon nicht ausgenommen.

Duft

~ Die Weite der Steppe ist die Weite des Herzens. Wer in die Mongolei reist, entdeckt nicht nur ein Land, sondern auch sich selbst. Wonach riecht meine Heimat also ?. Denn wenn ich mich ständig in dieser bewege, muss ich wohl deren Geruch angenommen haben, oder ?. Bei uns gibt es erdige Gerüche wie die der Zirbelkiefer, aber auch viele Wildkräuter. Mongolischer Thymian, Salbei. Am bezeichnendsten wohl aber: wir leben nicht nur mit unseren Pferden sondern auch für sie und umgekehrt. Ich habe ihren Geruch immer als sehr angenehm empfunden. Nun weiß ich aber nicht, wie das sogenannte „zivilisierte“ Menschen sehen, die in ihnen eben bloß Tiere oder gar nur Viecher sehen…


Das wahre ich
Charakterbeschreibung


Stärken

+ Sehr kampferprob t- mit als auch ohne Waffen

+ Anführernatur

+ Guter Stratege

+ Er weiß, wie man überlebt

+ Kann wie alle Hunnen verdammt gut mit Pferden

+ Fähiger Jäger

+ Infolge der Jagd: geübter Spuren- und Fährtenleser

+ Er weiß, was er will

+ Ego bzw. Selbstbewusstsein

+Steht für seine Überzeugungen ein


Schwächen

- Von Haus aus (seeehr) stur

- Muss mit dem Kopf durch die Wand auch, wenn die Tür daneben offen steht

- Shan ist bekanntlich kein Mann großer Worte. Er lässt lieber seine Taten für sich sprechen. Was allerdings auch zu gewissen Missverständnissen führt und nach hinten losgehen.

- So unterkühlt und reserviert er meistens auch ist, wenn wirklich mal der Jähzorn hochkocht, handelt er meistens instinktiv- und nicht grade strategisch oder umsichtig.

- Das ganze Verhältnis zwischen den Hunnenclans und dem imperialen, chinesischen Kaiserreich ist bestenfalls als arg angespannt und konfliktbehaftet zu bezeichnen.

- Geht Herausforderungen nicht grade aus dem Weg.

- Überschätzt schon mal sich selbst – und unterschätzt andere

- Sagen wir es so: Diplomatie ist nicht wirklich sein Ding.

- Aufgrund seiner Vergangenheit diverse Verlustängste, die er gern mit seinem thoughen Getue zu verbergen sucht.

- Als Anführer seiner Leute steht er auch immer unter einem gewissen Druck. Er hat gelernt, dass man niemals Schwäche zeigen darf. Viele Dinge muss Shan deswegen auch immer mit sich selbst ausmachen. Weswegen er sich nicht selten uferlos einsam fühlt.

- Ist bei alltäglichem Kleinkram nicht grade praktisch veranlagt.

Vorlieben

+ Pferde und Hayabusa

+ Seine Unabhängigkeit

+ Wenn alles nach seinem Willen läuft bzw. eben nach Plan.

+ Die Weite der Mongolei

+ Pssst – auch in der Mongolei gibt es Leckermäulchen. Shan steht total auf Boortsog (frittierte Butterkekse) und Nomschka (eine Art mongolisches Karamelltörtchen)

Abneigungen

- Wenn man ihn vor vollendete Tatsachen stellt


- Wenn man ihn nicht Ernst nimmt (oder gar lächerlich macht )


- Steht nicht gern in jemandes Schuld


- Kann keine Fehler zugeben


-Dummschwätzer u. Stammtischphilosophen

- Wohl nicht verwunderlich: das chinesische Imperium

- Er ist nomadisches Leben gewöhnt. Deswegen hält er es nicht lange hinter irgendwelchen Mauern aus.


Deine Vergangenheit
Lebensgeschichte
~

Under the Banner of Spear, Blood and Fear
The Hordes from the Steppes marching on the Frontier
The Way for the Rider is far, so ride hard
As the Horsemen drawing near and the strongest one appears


Was haben sie uns nicht schon alles genannt. Reitende Teufel, die Geißel der Götter. Langsam glaube ich, dass China diese Art von Melodrama braucht, um sich vieles schön zu reden – zu seinen Gunsten, aber bitte, das ist für mich nichts neues. Und am Ende ist es eigentlich ganz einfach: die Welt ist immer so, wie man sie sieht.


Seht, es beginnt damit, dass sie uns Wilde und Teufel nennen. Dabei fängt der Fehler hier schon an – wir glauben weniger an Dämonen, als vielmehr an die Erdmutter. Also jene, die die Griechen Gaya genannt haben. Wir sind die Kinder der Steppe und der Weite. Wir sind die, die mit dem Wind kommen und gehen. Ja, wir sind Windreiter. So identifizieren sich unsere Leute selbst.


Mein Name ist Shan Yu und ich bin der Tangriqut des Hunnenvolks. Wobei wir uns selbst vielmehr Xiongnu nennen. Und nein, ein Tangriqut ist nichts zum Essen (wobei wir zugegeben ein paar Gerichte mit komischen Namen haben). Allerdings ist es vielmehr der Herrschertitel bei meinen Leuten. Entgegen was andere euch erzählen wollen: nein, ich hab es mir nicht explizit ausgesucht, aber womöglich hat es sich ergeben, das ja. Aber an sich begonnen habe ich als Clanführer der Goldenen Horde.


Es war wohl schon immer so, dass wir im Schatten des chinesischen Imperiums lebten und diese uns als „Barbaren“ ansahen. Unterschied sich unsere Lebensweise doch grundlegend von ihrer. Dabei war sie nicht schlechter oder besser, sondern einfach nur [i]anders
. Aber man kennt dieses Dilemma ja: alles was anders ist, macht Angst und deswegen versucht man erst gar nicht, es kennenzulernen. Womit sich die Katze mal wieder in den Schwanz beißt.

With the Iron he will rule, the iron Fist of Power
There is no Place to run or hide, and there are no Walls so high
When they‘ve found their Prey, then the Prey will be defeated
Warriors of the Mongol Clans, they're the Masters of the Fight



Zugegeben – möglich, dass sie uns als Plage ansahen, die immer wieder mal China heimsuchte. Aber sie verstehen nichts davon, wie es ist, in der Steppe zu leben. Denn sie nimmt und sie gibt. Ich habe 2 Söhne an ihre manchmal klirrend kalte Winter verloren. Man nimmt sich Dinge, wenn man sie nicht hat. Das mag mitunter nicht arg nobel erscheinen, aber es ist schlichte Überlebensstrategie.


Zu jener Zeit hatte mein Vater Batjargal den Titel des Tangriqut inne. Nach etwaigen Grenzkonflikten kamen mein Vater und dieser sogenannte Sohn des Himmels überein, einen Grenzvertrag auszuhandeln. Dafür reiste er nach Khanbaliq (so heißt Peking in unserer Sprache). Er kam niemals zurück. WENN der Kaiser sich von der Aktion schon einen strategischen Vorteil erhofft hatte, hätte er ihn als Geisel benutzen sollen. Lebend wäre er ihm nützlicher gewesen – aber offenbar war der alte Sack da anderer Meinung. Die Antwort jedenfalls war eine andere: sie begannen, die Mauer zu errichten. Offenbar haben diese ja ach so kulivierten Typen geglaubt, dass die tumben Wilden da drüben zwei und zwei nicht zusammenzählen können. Uuups, Tschuldigung, aber wir haben.


No Mercy is shown when the Battle is won
The Conquered will bow, and the Hordes they will grow


Meinem Vater nach folgte mein älterer Bruder Cagatay, der China nun deutlich feindselig gegenüberstand – ich übrigens nicht weniger. Wie man sich denken kann, sind die Konflikte dadurch nicht gerade weniger geworden. Die Lage hat sich mehr und mehr zugespitzt, bis es Cagatay eben wissen wollte: wir oder sie ?. Er war ein Mann, der Dinge nicht auf sich beruhen, sondern es darauf ankommen lässt. Insoweit bin ich ihm ziemlich ähnlich. Der Knackpunkt war von Anfang an, dass wir den chinesischen Truppen an Stärke unterlegen waren. Leider fast logisch, denn China war ein Weltreich für sich. Mein Bruder hat die daraus resultierende Schlacht nicht überlebt – und ich fühle mich bis heute schuldig, dass ich es tat. Als es darauf ankam, hatten sie mich von ihm abgeschnitten und ich kam nicht zu ihm durch. Ich…ich war nicht da, als Cagatay mich brauchte – und er hat dafür bezahlen müssen.


Ich fürchte, ich bin niemals ein Mann der Gnade oder des guten Willens gewesen. Aber Gnade war ein Luxus, den sich die Xiongnu niemals leisten konnten. Und das wird man erst verstehen, wenn man unter uns gelebt hat. Unter diesen Voraussetzungen hat das Ganze etwas sondergleichen in mir losgetreten. Nennen wir es ironischerweise den klassischen Schneeballeffekt – ihr wisst, was ich meine. Umgekehrt war inzwischen soviel geschehen, dass ich es nicht mehr eilig hatte.

Ich würde dem Kaiser nicht wieder in die (nicht) offenen Arme laufen. Aber was in den Schatten geschieht, kann große Macht haben. Außerdem haben sich die Chinesen jetzt sicher gefühlt und einen Fehler gemacht: sie haben nicht damit gerechnet - bzw. nicht mit mir. Was mir umgekehrt gewisse Türen öffnete. Das meinte ich damals als ich zu diesen Pflaumen sagte: „Er hat mich eingeladen“.


Wie sie jedenfalls sehen mussten, war ihre ach so tolle Mauer nicht dermaßen unbezwingbar, denn wir haben sie wohl locker genommen. Apropo, ich war bei der ganzen Sache nicht so locker, wie ich tat. Einen Winter davor, hatte ich meine 2 kleinen Söhne an die Kälte der Steppe verloren – Batu und Arjin. Zurückgeblieben sind meine Frau Sarnai und ich. Wir halten es mit Frauen gänzlich anders als in China – es ist bei uns keine Diskussion, dass sie seit je her gleichberechtigt sind. Manchmal stellen sie sogar Kriegerinnen in unseren Reihen – zumeist Bogenschützinnen. Sarnai war eine von ihnen und sie war gut. Sie wollte man meiner Seite bleiben, kämpfen. Ich bin kein Mann der Angst kennt, jedenfalls meistens nicht. Aber in diesem Moment schon. Nicht Angst um mich, sondern um Sarnai. Ich hatte schon so viel verloren, ich könnte nicht dabei zusehen, wenn auch noch sie….Ich…ich konnte es nicht. Sicher, ich konnte es ihr nicht verbieten, aber ich bat sie inständig zu bleiben. Was sie dann auch widerwillig und schweren Herzens tat. Es war das letzte Mal, dass ich Sarnai gesehen habe.

Selbstredend war ich inzwischen selbst meinem Bruder als Tangriqut nachgerückt. Dass ich mich in der Regel für meine Männer verantwortlich fühle und sie eben nicht nur als Kanonenfutter ansehe, na ja, es hat es nicht eben leichter gemacht. Aber ich hatte mich niemals gebeugt und würde es auch jetzt nicht. Es liegt nicht in meinem Wesen, das zu tun.

Born to the Saddle of Clans of the Horse
By Chaos and turmoil gave Birth to a Force
He makes no excuse if you're rich, or you're poor
He will value all your Skills, and he will recognise the Kills


Was ich mit mir brachte, war ein Flächenbrand, mit dem ich nach und nach China überzog. Jetzt kommt wieder einer damit an: „Aber es trifft immer die, die nichts dafür können.“ Hmmm – stimmt. Heißt sich Kollateralschaden. Aber wenn man im Feind etwas anderes sieht als nur den Feind, wird es kompliziert. Also habe ich wohl ein paar Dinge ausgeblendet, was das angeht. Aber wider Erwarten, ich weiß um die Zweideutigkeit dieser Dinge. Ich hinterließ China Verderben, wo ich auch ging – aber ich trug auch Verderben mit mir. Ein Mann wird ab dem Punkt am gefährlichsten, wenn er nichts mehr zu verlieren hat – und das hatte ich nicht mehr….

From the eastern Steppes of Clans, the greatest Seed of Power
The calling of the Wild is strong and is carried by the Wind
The Mongolian Tribes unite, to the Fight under the Banner
To crush all Opposition and to defeat them on the Field


Aber das Schicksal kann ein echt mieser Verräter sein. Jedenfalls hat mir irgendetwas einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich habe keine Ahnung, was mir passiert ist – eigentlich weiß ich gar nichts mehr. Ich weiß nicht wo ich herkam, oder wer ich bin. Aber ich sitze auf einmal auf dieser arg grünen Insel – Ir®land. Sie haben hier Schafe – verdammt viele Schafe. Die einem übrigens echt gern vor die Füße köddeln. Die Leutchen hier betrachten sich wohl selbst als herzlich und gesellig. Vielleicht sind sie das aus gewisser Perspektive auch. Aber sie reden schrecklich viel und ständig wollen sie einen zu diesem Guinness nötigen. Aka: man wird quasi freiwillig dazu gezwungen. Und gefühlt hat jeder von denen eine Fiddle dabei und glaubt irgendwann losdudeln zu müssen. Ohrwürmer ?. Sind längst vorhanden. Auf den Hörsturz warte ich eigentlich bloß noch….

The Scourge of the Gods will deliver the Blow
He will strike down the Foes, and the Hordes they will grow


Musterpost

~ PAMM! Luftpost. Etwas krachte nicht grade sehr dezent genau vor ihn in den Schnee. Was denn – tiefgefroren jetzt auch noch ??. „Erm…“ mit einem Stirnrunzeln blickte der Hunne nach oben. Dort saß die übliche Verdächtige und tschilpte sich ganz hibbelig einen ab. Das Ding vor ihm war wohl mal ganz konkret ein Karnikel gewesen, sah jetzt aber wirklich mehr nach Dim Sum auf Abwegen aus. „Haya – was….?“. Obwohl er es sich denken konnte. Sie hatte geglaubt, für ihn jagen gehen zu müssen. Weil das bei seinem Feldzug gerade einigermaßen auf der Strecke blieb. Vielleicht sollte er insofern auch einen anderen Tonfall anschlagen, immerhin hatte sie es nur gut gemeint.

Dennoch ruhte Shans Blick bloß auf diesem einigermaßen zerrupften Ding, das augenscheinlich recht treffend beschrieb, wie er sich gerade fühlte. „Danke. Aber ich…ich hab keinen Hunger, Haya“ war die leise Antwort etwas betreten wandte er den Blick ab.

Hintendran erhob sich prompt schrilles Protestgekreisch und Shan seufzte. „Ich weiß – ich weiß ja. Tut-tut mir leid.“ Es lag nicht mal daran, dass der Fang wohl schon an sich ungenießbar wäre, er hatte wirklich keinen Appetit. Dafür ging ihm gerade zu viel durch den Kopf. Schien Haya nicht die Bohne zu beeindrucken, weil weiter Rabatz gemacht wurde. Jetzt verzog der Hunne doch etwas ungnädig die Augenbrauen. „Ssccch !!!. Verdammt nochmal“. Dafür waren sie schon viel zu tief im Feindesland und gewisse Leute dürften inzwischen raus haben, dass die Sakerfalkin so zu ihm gehört wie – na gut -Arsch auf Eimer halt.

Er vergaß wohl halt manchmal, dass Hayas Ego seinem mitunter in nichts nachstand – und wenn sie eingeschnappt war, dann richtig. „Hey, ich hab mich entschuldigt“. Hayas Blick nach schien sie noch abzuwägen, ob man das auch gelten lassen konnte. Abgesehen davon, er hatte sich das Ganze mal wieder selbst eingebrockt, nicht wahr ?. Aber er hatte es ja rausposaunt, also war der Tung Shao Pass jetzt beschlossene Sache. Bei jedem Rückzieher hätte er das Gesicht verloren. Aber die Jungs hatten Recht gehabt – sie [i]hätten
das umgehen können.

Was dagegen sprach war eigentlich bloß, dass er wie immer Nägel mit Köpfen machen musste. Sarnai hätte jetzt nur wieder gesagt: „Du hat so dermaßen ein Talent, dir selbst im Weg zu stehen.“ Örgs ja gut, sein Ego drängelte sich regelmäßig gern dazwischen, weil es viel Auslauf brauchte. Der stille Zweifel kam immer erst danach. Dann wenn er allein war. Dann, wenn die Stille unerträglich laut wurde.

Shan senkte den Blick und betrachtete das kleine Ding in seiner Hand – das Püppchen von vorhin. Warum verdammt hatte er das sagen müssen ?. Ja, er konnte ein verflucht selbstgerechter Mistkerl sein. Am Ende aller Dinge war auch besagtes Mädchen bloß ein Kind – ein Kind das nichts dafür konnte. So wie auch Bartu und Arjin nichts dafür gekonnt hatten. Shan schluckte. Er wusste, es brachte nichts, sich über das Schicksal oder die Welt aufzuregen – es scherte sie nicht. Trotzdem tat es deswegen nicht weniger weh. Selbst nach all dieser Zeit hörte es einfach nicht auf weh zu tun.

Auch seine Männer hatten Kinder. Shan wusste, wie sich Verlust anfühlte. Und egal was er sagte – er war auf beiden Seiten derselbe, egal ob China, oder die Hunnen. Genauso war es gleich, ob ein Vater sein Kind verlor – oder umgekehrt. Shans Hand begann, unmerklich zu zittern. Zugegeben, er wusste ganz genau, warum er all das tat. Aber manchmal – manchmal war da einfach bloß der Gedanke, dass er das nicht wollte.

Warum wurde Erkenntnis immer bloß aus dem geboren, was man zerstörte ?. Warum war die Wahrheit immer aus jenen Schlachten geformt, wie man überlebt hatte ?. Doch Weisheit erwuchs aus Verlusten, aus dem Fallen durch die eigenen Illusionen, bis man sich daran erinnerte, was man gefunden hatte.

Shan merkte, dass sein Blick verschwamm, dann sagte er leise und brüchig zu dem Püppchen: „Es tut mir leid, Kleines.“ Aber wie es schien, würden diese 2 Seelen immer in seiner Brust sein. Irgendwann straffte der Hunne die Schultern, stand auf und streckte einen Arm aus. Nach wem wohl? . „Haya – komm. Wir gehen.“ Wohin stand auch längst fest und nicht zur Diskussion. Tung Shao Pass – es war dann wohl endgültig beschlossene Sache. Es gab kein Zurück.


Sonstiges

Avatar

~ Jason Scott Lee

Steckbriefweitergabe/ Setweitergabe

~Nein

Zweitcharaktere

~ (Noch) keiner

Über 18? & Regeln
gelesen


~ Ja

Charakterinfo

Der Typ hat nen Vogel. Was soll ich sagen ?. Stimmt. Meine Sakerfalkin Haya, die mir wohl so ziemlich überall hin folgt. Übrigens, ihr solltet ein bisschen nett zu ihr sein. Sie scheißt einem schon mal gern auf den Kopf wenn man das nicht ist. Ups, Verzeihung ich schweife wohl ab.

Gestatten: Shan Yu – Anführer und Heerführer der Hunnen. Wobei wir selbst uns Xiongnu nennen und der Herrschertitel per se Tangriqut heißt. Allerdings verschone ich euch mal mit mongolischer Grammatik und nachher denkt sowieso wieder nur einer, dass ein Tangriqut irgendwas zum Essen ist. Das passiert ständig, auch ganz ohne, dass ich ein paar Wechselstaben verbuchsle.

Ich bin am 30.04. geboren und hab es doch irgendwie auf meine 45 Lenze gebracht. Ich schätze die Weite und Freiheit der Steppe, unsere Pferde, den Stolz und die Unabhängigkeit meines Volkes. Was ich NICHT schätze sind China und erst recht nicht dessen Kaiser. Allein schon deswegen: keiner von denen kann auch nur halbwegs respektvoll mit Pferden umgehen. Wobei der alte Sack ja auch langsam ins Alter kommt, aber offenbar einfach nicht abtreten will. Wie es scheint, muss ich nachhelfen. Ich gönne es ihm nicht, dass ihn die Altersschwäche vorher holt. Klingt nicht nett ?. Ach Leute – von nichts, kommt nichts. Wahrscheinlich werde ich jetzt wieder als der Barbar aus der Mongolei hingestellt, aber ehrlich, ein paar Dinge hab ich mir nicht ausgesucht. Diese Entscheidung traf ein anderer – und nicht für mich, sondern gegen mich. Es war das Männlein auf dem Drachenthron das mir im Laufe der Zeit mit seiner ganzen sogenannten imperialen Expansionspolitik sowohl meinen Vater als auch meinen Bruder nahm. Das hat auch nichts mit Politik zu tun, mit Willkür schön. Diese Kerle sind immer so: sie tun Dinge, einfach weil sie es können. Dummerweise hat da jemand unterschätzt, dass auch ich und meine Männer einiges…können. Hups.


Ich bin verheiratet, meine Frau heißt Sarnai. Sie führt unsere Bogenschützinnen. Es ist bei uns Hunnen nichts unübliches, dass Frauen gleichberechtigt sind und manchmal auch unsere Reihen verstärken. Wir hatten 2 Söhne: Batu und Arjin, Zwillinge. Aber wie die Steppe ist: sie nimmt und sie gibt. Einer ihrer klirrend kalten Winter nahm meine Söhne. Damit muss ich klarkommen. Obwohl ich bis heute nicht weiß, ob ich das tue.

Viele würden mich wohl bestenfalls einen schwierigen Mann nennen. Vielleicht hab ich aber auch bloß nie die Erfahrung gemacht, dass die Welt einfach ist. Das ist die andere Seite der Medaille. Manche Entscheidungen waren nicht die meinen, andere schon. Wozu ich stehe- im Guten, wie im Schlechten. Das ist das Mindeste, was ich meinen Leuten schulde. Doch, ich hab Ehrgefühl, ich hab bloß meine eigene Definition davon. Und manchmal muss man mich einfach nur zu nehmen wissen. Ich bin von Haus aus stur – ja. Unbelehrbar bin ich nicht. Ich, uhm, brauch bloß manchmal ein paar Arschtritte, das triffts wohl. Bei mir kommt man mit Geduld weiter als mit sofortiger Ablehnung. Ein Urteil lässt sich widerlegen, ein Vorurteil nie.


Irgendwas scheint sehr neulich passiert zu sein. Ich weiß, also genau genommen, weiß ich gar nichts mehr. Nur, dass ich auf einmal auf einer arg grünen Insel mit noch mehr Schafen sitze. Und die Typen hier ständig versuchen, einen Guinness-süchtig zu machen. Ich glaube, dass ich Tianyu heiße. Wobei ich im Moment nicht so genau weiß, was ich glauben soll….






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sinke als Sternschnuppe hinab

Familie

Batjargal Vater: früherer Tangriqut der Xiognu bzw. Hunnen – verstorben Welt

Mein Vater war in meinen frühen Jahren – und denen meines Bruders – Dreh- und Angelpunkt unseres Lebens. Er war unser Vorbild, Held usw., wie das bei kleinen Jungs eben ist. Er hat niemals einen von uns bevorzugt, auch wenn mein Bruder Cagatay sein eigentlicher Nachfolger war. Ohne sein Wissen hätten wir womöglich nie gelernt, wie man in der Steppe überlebt – aber auch…anderes überlebt. Mein Vater war immer der Ansicht, es gibt nicht grausameres als Menschen. Damit sollte er Recht behalten. Als er – zugegeben höchst widerwillig – nach Peking reiste, um mit dem Kaiser zu verhandeln, kam er niemals zurück. Was ganz konkret das Ereignis war, was unsere immerwährende Feindschaft zu China lostrat.


Ninan Mutter: 76 Jahre, Schamanin der Goldenen Horde

Jetzt nicht die Äuglein reiben. Ja - selbst ein Kerl wie ich hat eine Mutter. Übrigens eine die immer noch da ist. Wie sie selbst meint, ist sie eben schwer tot zu kriegen. Kann ich mal so bestätigen. Was jetzt nicht undankbar klingen soll, denn das bin ich nicht. Meine Mutter war und ist eine weise Frau und wenn sie muss, weiß sie auch auf ganz andere Arten zu töten als ich und meine Männer das tun. Sie braucht nur die passenden Pflanzen in der richtigen Essenz dafür. Die Dosis macht das Gift heißt es doch. Trotz allem hat sie diese mystische Aura die sie umgibt niemals verloren. Wenn sie sagt „Ich sehe tote Menschen“ kann man davon ausgehen, dass sie wieder ein paar Ahnen zum Quatschen gefunden hat. Sie ist eine Seherin, ein Medium – oder auch irgendwas dazwischen. Für sie sind die Übergänge zwischen Leben und Tod fließend. Das, was sie beherrscht fällt wohl auch unter Nekromantie. Ich schätze, sie kann als einzige von uns noch mit meinem Vater und Bruder kommunizieren. In diesen moderneren Zeiten wo ich jetzt wohl gelandet bin, würde man sie wohl creepy nennen. Oder halt: Miss Spookiness.

Cagatay Bruder: früherer Tangriqut der Xiognu bzw. Hunnen und deren Heerführer – verstorben

Mein Bruder und ich waren uns vom Naturell her ähnlich, aber womöglich nicht unbedingt von den Prinzipien. Cagatay war nie der Typ, der im Gegensatz zu mir immer etwas auf biegen und brechen erreichen wollte. Er meinte einmal: wenn man nicht mehr danach sucht, kommt vieles von allein. Ich fürchte, ich habe seine Geduld und Bedachtheit bis heute nicht. Indes hat jene ihn auch nicht gerettet, als er gegen China in die Schlacht zog. Es war sein Verlust der mich endgültig zu dem machte, der ich heute bin. Im Krieg geboren, zu Krieg erzogen, zu Krieg geworden.


Sarnai Gemahlin: 43 Jahre, Bogenschützin, verwaiste Mutter

Sarnai war seit je her eine Frau mit der man – nun – „rechnen musste“. Bei uns Hunnen sind Frauen in jeder Beziehung gleichberechtigt. Sie stellen zum Teil auch Kriegerinnen bei uns – wenn auch leichter bewaffnete, zugegeben. Sarnai ist bis heute die Anführerin unseres Bogenschützen Corps. Sie ist nie die Frau gewesen, die man irgendwie erobern konnte, weder mit schönen Geschenken noch Charme. Nein Sarnai wollte akzeptiert werden, mit all ihren Ecken und Kanten und um ihrer selbst Willen geliebt. Wie sich jetzt einige anderen Herren sagen werden: ja genau, das war erstmal verdammt harte Arbeit. Aber heute weiß ich: sie ist es wert. Wenn manche glauben, dass Männer wie ich nicht lieben könnte – ich kann. Ich liebe Sarnai auf eine Art, wie weh tut. Und das im positiven, wie negativen Sinn. Bei ihr konnte ich nie das Eine ohne das Andere haben – und das wollte ich auch gar nicht.

Als wir unsere Zwillinge – Batu und Arjin in einem harten Winter an die Steppe verloren, war das zugegeben eine Belastungsprobe für uns. Etwas fehlte plötzlich, etwas, was unser Leben gewesen war. Aber dennoch hat es uns am Ende dann doch wieder zusammengeschweißt. Sarnai ist meistens auch diejenige, die mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt- bzw. -knallt wenn nötig *hust*, falls ich mal wieder etwas abgehoben bin. Statement:“ Haya kann abheben – du nicht.“
:

Batu und Arjin Söhne (Zwillinge) – mit jeweils 6 Jahren einem eisigen Winter in der Mongolei erlegen

Meine Jungs waren mein ganzer Stolz. Nein, sie mussten nichts dafür tun, es reichte, dass sie einfach da waren. Ich schätze den ach so gesitteten Chinesen wären sie zu laut und zu wild gewesen. Dabei gingen sie bloß sehr aufgeweckt durch die Welt. Zugegeben, sie haben als Zwillinge so Flausen entwickelt, die selbst mich verwundert haben. Sie schienen immer zu wissen, was der andere dachte. Weil sie auch ständig den Satz des jeweils anderen beendet haben. Aber eines Tages musste ich sehen, dass die Steppe in unserem Reich die Dinge bestimmt – und nicht ich, so gern ich mir das auch einrede. Trotz all unserer Bemühungen: Ein Winter sollte stärker als sie sein und sie uns nehmen. Ich vermisse sie – für immer.


Hayabusa Sakerfalke, mein ewiger Schatten

Ja, jetzt werden manche fragen: was macht denn der Pleitegeier hier ?. Wobei das schon eine Beleidigung für sie wäre. Ja, Haya ist eine Sie. Sie ist so etwas wie meine Späherin in allen möglichen und unmöglichen Lagen. Manche finden ja, sie ähnelt mir: streng, rücksichtslos, grausam - blaaaa. Aber hey, dann haben wir das Melodrama ja schon wieder. Dieser ganze sentimentale Schnick-Schnack wird wohl niemals meins, also lassen wir‘s einfach.

Ich hab Haya gefunden als sie, ja ich schätze, sie ist irgendwo aus dem Nest gefallen. Was ihrem Appetit aber keinen Abbruch tat. Kaum, dass sie mich adoptiert hatte (ja, genau so rum), wurde der Schnabel aufgerissen und rumgeplärrt. Offenbar hat‘s der Daddy dann ziemlich schnell verstanden. Obwohl diese Falkenküken echt süß sind. Sie haben ganz große Kulleraugen, sind total weiß und flauschig und so niedlich pummelig…. Na gut, erwischt. Ich hab nichts gesagt, ja ?. Das bleibt unter uns. Jedenfalls: Haya gehört für mich längst zu meiner Familie dazu. Was vielleicht für Außenstehende schwer zu verstehen ist. Aber es ist ein Gefühl, eine Vertrautheit. Sie ist bei mir .- immer. Ohne Haya würde etwas fehlen.


Freunde.
Name Alter, Beruf, Welt
Erzähle uns etwas über euer Verhältnis zu einander.


Bekanntschaften
Name Alter, Beruf, Welt
Erzähle uns etwas über euer Verhältnis zu einander.



Feinde
Der chinesische Kaiser der Sohn des Himmels, wobei ich ihn ja lieber die Gelbsucht nenne, oder eben; alter Sack (er ist halt einer)

Dummerweise ist Opa leider nicht ganz so vertattert, das muss selbst ich zugeben. Sagen wir es so: ich liebe es, ihn zu hassen. Er hat mir sowohl meinen Vater, als auch meinen Bruder genommen. Er wird noch merken, dass alles seinen Preis hat – auch das. Ich schätze nur, ich muss mich etwas ran halten, damit mir die Altersschwäche nicht zuvor kommt. Und ehrlich ein Ruhe in Frieden soll er gar nicht haben. Hat er nie nie nicht verdient. Außerdem klingt das scheiß langweilig.



Erinnerungen
Name Alter, Beruf, Welt
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Name Alter, Beruf, Welt
Erzähle uns etwas über euer Verhältnis zu einander.

Name Alter, Beruf, Welt
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Shan Yu - Shan Yu - Gestern 20:12

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