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Vampirversteck
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   14.11.2019, 19:07
Beitrag #1
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Administrator
*******



Vampirversteck
...
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   15.11.2019, 13:05
Beitrag #2
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Junior Member
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RE: Vampirversteck
Wann: 17. Februar 2007
Wer: Enya Hunnam & Zac Frost

Zero stöhnte leise, als er wieder zu sich kam. Sein Kopf dröhnte, als hätte er zu viel auf der letzten Studentenverbindungsparty getrunken und die Sonne hätte ihn jetzt unbarmherzig geweckt, um ihn daran zu erinnern, dass es schon längst Zeit war in einer Vorlesung aufzutauchen. Der Student zog die Decke über den Kopf. Ja, es war hell um ihn herum, aber nicht weil die Sonne in den Raum schien, sondern weil jemand das Licht angelassen hatte. Er gab sich ein paar Minuten, ehe er die Decke zurück schlug und sich langsam aufsetzte. „Fuck.“ murmelte er leise und fuhr sich über das Gesicht, ehe er gegen die Helligkeit anblinzelte, in dem Wissen, damit würde er die Kopfschmerzen auch nicht vertreiben können. Seine Hand fuhr vorsichtig zum Hals hinauf, wohl wissend, dass er dort nicht mehr allzu viel fühlen würde. Man würde noch was sehen, ja, aber bis heute Abend würden die beiden Bissstellen vermutlich wieder verschwunden sein. Gott, durfte ihm eigentlich so übel sein? Er hatte das Gefühl er würde heute nicht mal das Frühstück bei sich behalten können, das vermutlich wieder auf dem kleinen Tisch auf ihn wartete. Zero sah sich nicht um, sondern griff nur nach der Wasserflasche neben seinem Bett, ehe er ein paar Schlucke trank und die Welt um ihn herum zumindest eine etwas leisere Party zu feiern begann.

Nun erst ging der routinierte Blick in die Runde. Die kleine Gefängniszelle hatte sich nicht groß verändert. Der Tisch, das Klo, Bett, die Dusche. Zumindest zwei der Sachen waren ein wenig verdeckter angebracht worden, vermutlich hatten die bloß keine Lust alles zu sehen. Fuck. Kurz ging sein Blick zu der Gittertür hinüber, wo gerade jedoch niemand zu sehen war. Vermutlich hatte die Party gestern Abend zu lange gedauert und es war mittlerweile Tag geworden. Vielleicht sollte er einfach das Licht ausschalten und weiter pennen? Zero entschied sich dagegen und für die Dusche. Er brauchte nicht an sich runter zu sehen um zu wissen, das vermutlich irgendwo noch Blut klebte, der junge Vampir gestern war ein wenig ungestüm gewesen. Das letzte woran er sich erinnerte war, dass sie jemand auseinander gezogen und ihn dann wieder hierher geschleift hatte, aber was danach passiert war, da hatte er keine Ahnung. Kurz fiel sein Blick auf den Tisch, wo tatsächlich das abgepackte Frühstück aus einem Supermarkt wartete, dessen Namen er nicht einmal ansatzweise kannte. Damit hatte er, seit Monaten, immer noch keine Ahnung wo er eigentlich war, er wusste nur, sie würden ihn jetzt erst mal ein paar Tage in Ruhe lassen. Kurz schnaubte er leise, ehe er sich auszog und das warme Wasser aufdrehte. Vampire. Hätte ihm das vor der Nummer jemand gesagt, er hätte ihn für verrückt erklärt. Und dass manche von ihnen sich Menschen als lebende Blutbank hielten, hätte er wohl auch ins Reich der Legenden eingeordnet. Er wusste, dass er nicht der einzige gewesen war, als er hierher gekommen waren. Aber er hatte gesehen, wie die anderen Zellen nach und nach geleert wurden und auch er machte sich mittlerweile keine Illusion mehr darüber, dass er hier sterben würde. Immerhin hatte er es oft genug mit angesehen.

Er fand saubere Klamotten im Schrank und zog sich an, ehe er sich mit dem Frühstück aufs Bett setzte und an die Wand lehnte, ohne es groß an zu rühren. Während Zero leise seufzte, sah er sich um. Wäre hier eine Schwachstelle gewesen, er hätte sie wohl schon längst gefunden, keine Frage, aber noch war er nicht bereit den Kampf um sein Leben aufzugeben, erst recht nicht, wenn er keine Möglichkeit hatte jeden einzelnen dieser verdammten Arschlöcher noch vorher in die Hölle zu befördern, ehe er von hier verschwand.
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   14.01.2020, 16:21
Beitrag #3
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Junior Member
**

RE: Vampirversteck
Wann: 17. Februar 2007
Wer: Enya Hunnam & Zac Frost

Outfit

Immer mehr junge Menschen, Studenten um genauer zu sein, schienen hier in bestimmten Abständen zu verschwinden. Die Polizei tat nichts und hatte auf ihre Nachfrage nur gemeint das es nicht unüblich war das Studenten sich umentschieden. Einen anderen Weg einschlugen und einfach nach Hause zurück kehrten. Soviel Dummheit und Ignoranz war mehr als zum kotzen und da musste man sich nicht wundern das am Ende die Menschheit den Geschöpfen der Dunkelheit unterlegen würde. Ein anderer Ausgang war bei solch einem dämlichen Verhalten doch gar nicht möglich. Enya hatte die letzten Tage damit verbracht die Abläufe der verschwundenen Menschen zu rekonstruieren und Gemeinsamkeiten zu finden. Knotenpunkte die sie letztendlich auch gefunden hatte. Aber einfach war es dennoch nicht gewesen. Und dennoch nicht unmöglich. Sie hatte mitbekommen wie erneut ein junger Mann der eindeutig in das Schema der Entführten passen konnte in Kontakt getreten war mit zwei zwielichtigen Gestalten und jenen war sie zu ihrem Glück unbemerkt gefolgt.

Bis sie bei einem abgelegenen Grundstück angekommen war. Die Fenster waren verrammelt und ließen das Licht der Sonne die bereits hoch oben am Himmel stand nicht in das dringen was sich hinter den Mauern befand. Aber das war ein Hindernis das man schnell nehmen konnte und sie hatte da auch schnell einen Weg ins Auge gefasst. Und dennoch hatte sie die Nacht gewartet. Es war ihr nichts anderes übrig geblieben, wenn sie das hier clever anstellen wollte. Am Ende würde es ja nicht bringen Vorschnell zu handeln. So hatte sie jedoch auch einen guten Eingang gefunden den sie nun bis an die Zähne bewaffnet nutzte um den Vampiren – wie sie mittlerweile wusste – den Gar aus zu machen. Viele waren überraschenderweise noch vor dem Sonnenaufgang verschwunden, was ihre Chancen um einige Prozent erhöhte und gleichzeitig das Risiko erhöhte das sie nach der Sache Jagd auf sie machen würden. Das musste die Jägerin in kauf nehmen wenn sie jemanden retten wollte. Ob nun die verschwundenen Personen oder zukünftige Personen die ihnen ansonsten zum Opfer gefallen waren.

Leise hatte sie das Gebäude betreten und folgte nun einem der Gänge die sie tiefer ins Innere führte. Alles war schon beinahe unheimlich still. Jedes Fenster an dem sie vorbei kam wurde geöffnet. Zwar würde sie dadurch verdacht erregen aber dafür wurde es Tag hell und das konnte ihr von nutzen sein. Als sie eine Treppe erreichte die noch weiter nach unten führte, von wo aus sie glaubte rauschen hören zu können. Was jedoch schon einen Moment später verstummt war. Merkwürdig, ging es ihr durch den Kopf ehe sie den Weg fortsetzte und sich plötzlich in einer Art Gefängnistrakt wiederfand. Eine Zelle reihte sich an die nächste und der Geruch von Eisen schwang in der Luft. Das war gar nicht gut. Leise ging sie weiter bis sie vor einer Zelle landete in der jemand war. Dieses Gesicht kam ihr sogleich bekannt vor. „Du bist doch Zac.. Frost?“, fragte sie leise und sah sich kurz zu allen Seiten um. „Ganz ruhig... sag mir nur ob du alleine hier unten bist?“ Sie suchte kurz seinen Blick. „Gibt es einen festen Rhythmus in dem sie nach dir sehen?“
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