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Fanfic goes alive
Oona & Kim Hongjoong
Verfasser Nachricht
   29.04.2026, 21:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.04.2026 21:10 von Oona.)
Beitrag #4
Zitat

Junior Member
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RE: Fanfic goes alive
Oona klopfte das Herz bis zum Hals. Noch nie, wirklich noch NIE in ihrem Leben war sie so aufgeregt gewesen, wie in dem Augenblick als sie den schützenden Mantel des Sees verließ, um sich allen Ernstes dem Leader von Ateez zu stellen. Von oben bis unten triefend nass, mit kaum mehr als zwei fetzen Stoff am Leib, die mehr preisgaben als verdeckten. Es war, als wäre sie von jetzt auf gleich in eine abstrakte Version ihrer eigenen Fanfiction gefallen und scheiße ja, für einen winzigen Moment fragte sich der Lockenkopf ob sie im See eingepennt war und jetzt den schrägsten Todestraum der Weltgeschichte durchwanderte. Was natürlich Schwachsinn war. Sowohl sie selbst, wie auch Hongjoong waren quicklebendig. Oona glaubte sogar, seinen Herzschlag unter dem dumpfen Pochen ihres Eigenen zu hören.
„Guten Abend..“
Die junge Doggen erstarrte in ihrer tiefen Verbeugung. Nicht nur das sie praktisch zur gleichen Zeit die gleichen Worte wählten, nein … allein beim Klang seiner ungefilterten, einzigartigen, weichen Stimme raste Oona so sengend heiße Gänsehaut über den nassen Rücken, dass sie ihn instinktiv durchdrückte. Was im Namen der Jungfrau war das? So hatte sie noch nie auf jemanden reagiert. Auf einen Menschen schon gar nicht. Und trotzdem zog ihr Innerstes sich bei seinem dunklen, maskulinen Duft erwartungsvoll zusammen, kaum das ihre Lungen aufgrund von Sauerstoffmangel ihre Arbeit notgedrungen wieder aufnahmen.

„Mir behilflich?“
Oona konnte seine Irritation regelrecht hören, was sie im ersten, unterbelichteten Moment überhaupt nicht verstand. Schließlich war sie eine Dienerin. Klar bestand ihre Aufgabe dementsprechend darin einem Ehrengast des Königs für Anliegen und Wünsche zur Verfügung zu stehen. Das er das gar nicht wissen konnte … tja, der Groschen fiel bei dem Lockenkopf dagegen nicht so schnell wie er sollte. Aber um fair zu bleiben. Das da vor ihr war verdammt nochmal Kim Hongjoong! Und so wie das Innenleben ihres erdachten Wechselbalgs, stellte er gerade auch ihr eigenes komplett auf den Kopf. Als Doggen war Oona nicht auf Blut angewiesen um am Leben zu bleiben und trotzdem pulsierten ihre Fänge mit jedem Herzschlag. Das war total verrückt.
„Ja“, bestätigte sie seine Nachfrage schließlich demütig. Mist. Ihre Stimme zitterte dabei leicht. „Ich mag gerade nicht den Eindruck erwecken, doch ich bin eine der Doggen des Hauses“, versuchte sie ihm den Sinn ihrer Worte zu erklären und gleichzeitig den tonnenschweren Kloß in ihrem Hals runter zu schlucken, der sich sofort bildete. Ausgerechnet dem Menschen ihre ungeliebte Stellung im Leben zu verdeutlichen, der SO eine Reaktion in ihr auslöste, tat höllisch weh. Aber was hatte sie bitte erwartet? Das ein fallender Stern wirklich auf Knopfdruck Wunder vollbrachte? Wenn man mehr wollte als das Geburtsrecht für einen vorsah, dann musste man eben damit leben enttäuscht und verletzt zu werden. Das wusste sie doch schon lange.

„Ich hoffe ich habe Sie nicht überrumpelt. Das war nicht in meinem Sinne. Ich habe nicht damit gerechnet hier jemanden anzutreffen.“
Oona schloss für einen Moment die Augen, atmete unauffällig durch und wappnete sich innerlich für seinen Anblick, bevor sie sich schlussendlich wieder aufrichtete. Bereits ein verständnisvolles Lächeln auf den vollen Lippen.
„Ihr habt mich überrascht, aber das ist nicht ...“
Die Stimme der jungen Doggen verlor sich, kaum das sie die schwarze Jacke registrierte, die er ihr entgegen hielt.
"Womöglich ist es so ein wenig .. ähm, angenehmer?"
Oonas Herz sprang ihr bis in die Kehle. Sie blinzelte perplex, unfähig auch nur einen Mucks von sich zu geben. Dabei war sie alles andere als auf den Mund gefallen. Schließlich war sie mit einigen Kriegern der Bruderschaft mehr oder minder aufgewachsen. Jetzt und hier schmierte diese Schlagfertigkeit aber komplett ab. Vor allem als er Tatsache noch einen drauf setzte.
"Sie müssen mich nicht mit Herr ansprechen.. mein Name ist Kim Hongjoong. Es freut mich sehr."

Das war der Augenblick, in dem sich in Ihrem Innern irgendwas verschob. Oona merkte richtig, wie ihr die Last der Situation einfach von den Schultern rutschte und sie einfach wieder … ja, sie wurde. Eben noch demütig in ihrer Rolle gefangen, durchbrach die grundlegende Herzlichkeit des Koreaners das Kettengerüst ihrer Erziehung und ließ sie etwas tun, bei dem ihr Großvater mit Sicherheit einen Herzinfarkt erlitten hätte. Sie senkte den Blick von seinem schönen Gesicht zurück auf die Jacke und griff dann mit einem schüchternen Lächeln vorsichtig zu.
„Vielen Dank.“
Im silbrigen Licht des Mondes leuchtete das weiße Logo von Ateez auf dem rechten Ärmel und bei der Jungfrau, als sie sich den weichen Stoff, der noch Hongjoongs Körperwärme und Duft in sich trug, über Arme und Schultern zog, hätte sie vor Dankbarkeit heulen können. Oona zog die Jacke vor ihrer Brust zusammen und kuschelte sich regelrecht hinein, obwohl ihr nicht mal wirklich kalt war.
„Ich gebe sie Euch nachher gewaschen und trocken zurück, das verspreche ich.“ Erneut senkte sie den Kopf, aber dieses Mal nicht weil sie musste, sondern weil sie dieses Versprechen todernst meinte. Dadurch das sie ohnehin frei hatte, hatte sie dafür auch die ganze Nacht Zeit.

„Mein Name ist übrigens Oona“, stellte auch sie sich mit einiger Verspätung schließlich vor, kaum dass sie sich wieder aufrecht gegenüber standen. „Mein Großvater ist der leitende Butler des Hauses. Fritz. Ich nehme an, ihn habt Ihr schon kennengelernt.“
So wie sie ihn kannte, hatte er es sich mit Sicherheit nicht nehmen lassen die Künstler höchstpersönlich vom Flughafen hierher zu fahren.
„Möchtet Ihr euch auf dem Gelände ein wenig umsehen?“
Ehrlicherweise fiel Oona kein anderer Grund ein, warum er sonst bis hierher gelaufen sein sollte. Mal von der Möglichkeit abgesehen, dass ihm im Haus vielleicht zu viel Vampir-Power vorherrschte. Was die Doggen unweigerlich zu der Frage führte, wie viel er von ihrer Art eigentlich wusste. Schließlich hätte Wrath die Band doch nicht hierher geholt, wenn sie ein totales Sicherheitsrisiko wären. Oder hatte er vor, ihre Gedächtnisse danach einfach zu manipulieren? Das wäre mit Sicherheit das klügste. Doch nur ein Blick in Hongjoongs Gesicht und die Doggen betete, das dem nicht so sein würde.
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Fanfic goes alive - Oona - 17.08.2023, 00:31
RE: Fanfic goes alive - Oona - 17.08.2023, 04:06
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